Thema: Mix
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Kurzes Update: Wir sind immer noch an der Sanierung meines Hauses in Obergiesing dran. Es zieht sich. Aber es wird. Unwägbarkeiten und Unvorhersehbarkeiten gibt es immer. Und von einer kuriosen Unvorhersehbarkeit möchte ich heute berichten.
Im Dachgeschoss haben wir die Dämmung und das alte Laminat mittlerweile komplett raus gerissen. In einer Ecke war früher ein Teil mit einer Rigipswand abgetrennt, davor stand einst mein PC-Schreibtisch. Dahinter fand sich altes Gerümpel einer früheren Renovierung. Die Rigipswand ist nun entsorgt, das Gerümpel auch. Darunter fehlen fehlen ein paar Bodenbretter und wir haben vorgestern die Gelegenheit genutzt, den Schutt zwischen den Balken raus zu kehren…
Es ist nicht üblich, angesichts einer profanen Summe D-Mark nostalgisch zu werden – Schecks taugen nicht zu feuchten Augen und einem gehauchten "ach…". Man verzeihe mir, dass ich trotzdem etwas wehmütig an die Zeit zurück denke, als ich meine ersten Schecks als Buchautor und als Übersetzer bekam. Die sind nämlich gestern ebenfalls in alten Aktenordnern aufgetaucht – und bald 20 Jahre alt.
Adleraugen bemerken, dass zwischen den beiden Schecks auch die Umstellung von vier- auf fünfstellige Postleitzahlen lag.
Ich war so jung. Und so stolz.
Ein Ring kann dir die Macht der Galaxien geben. Er formt, was immer du dir vorstellen kannst. Keine Limits. Keine Angst. Am lichten Tag und in dunkler Nacht macht er dich zum Beschützer. Ein Ring kann ein Symbol sein. Für das Gute, das die Zeiten überdauert, für die Werte, denen du verpflichtet bist. Sein Zeichen ist das Zeichen deines Reiches, in seinen Grenzen kennst du keine. Ein Ring kann Schutz und Versteck sein. Er verbirgt deine wahre Kraft, bewahrt deine Geheimnisse und ist nur denen Signal, die auf deiner Seite stehen…
Auf Facebook machte dieser Tage dieser Cartoon die Runde:
Ja-haa, da lacht der überlegene liberale Sozialnetzwerker, da nickt man per Like-Button und amüsiert sich über den deutschen Regelwahn. Sowas von wahr, echt. Anderswo – anderswo ist es immer besser.
Ist natürlich vor allem Bullshit. Ich weiß, dass der Cartoon im Dienste der Pointe überspitzt und vereinfacht, aber es ist eben ein Unterschied, ob ich einfach ein Ticket auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz ziehe oder ob ich eine Fahrkarte aus Tausenden Verbindungen, Hunderten Preismodellen und Dutzenden Fahrverbünden herausfiltern will…
Ich komme meinem Ziel, den Aktenbestand zu sichten, auszumisten und zu digitalisieren, immer näher. Nur noch zwei Ordner liegen hier, die ich vermutlich seit 1999 nicht mehr in der Hand hatte. Und in einem davon habe ich ein Kleinod gefunden, an das ich mich gar nicht mehr erinnern konnte.
Vor mittlerweile sechs Jahren habe ich euch von meinen ersten ungelenken Schritten in Sachen Sekundärliteratur erzählt – und davon, dass Heyne mich zwar schon am 6.7.1995 für das "Babylon 5 Universum" unter Vertrag nahm, den Band aber dann aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlichen konnte (das übernahm Jahre später der Heel-Verlag)…
Die nächsten zwei Wochen verbringen wir so:
Ich melde mich, wenn ich Zeit und Lust habe. Das Ehepaar Dewi ist dann ab Ende Mai wieder offiziell im Lande.
Wieder mal so eine Geschichte, wie ihr sie gerne lest und diskutiert. Ich schreibe das auf, um mein Adrenalin abzuregeln.
Seit ein paar Wochen habe ich die unangenehme Aufgabe, wegen eines Todesfalls fast jeden Tag irgendwelche Firmen anrufen zu müssen, dass sie bitte die Postsendungen (Kataloge, Einladungen, Bettelbriefe) einstellen sollen. Kommt nicht an, landet per Nachsendung direkt bei uns und damit in der Altpapiertonne. Ich finde es nur angemessen, den Versender wissen zu lassen, dass er die betreffende Person aus der Kartei streichen kann.
Das geht auch ganz gut…
Machen wir uns nichts vor: Ich habe viele gute Gründe, diesen Prachtband wohlwollend zu besprechen, die nichts mit der tatsächlichen Qualität zu tun haben. Autor Tobias Hohmann ist fleißiger Leser und Kommentator dieses Blogs, ich habe auch schon seine früheren Arbeiten gemocht, er hat mir den 49 Euro teuren Band zum Zwecke des Reviews geschenkt und ganz generell bin ich der Meinung, dass die deutsche Filmbuch-Landschaft nach Kräften gefördert gehört. Wie neutral kann ich da noch sein? Das lastet schwer auf meiner Integrität.
Aber ehrlich gesagt: Ich empfehle euch "Das große Clint Eastwood Buch (Band 1)" vor allem deshalb, weil ich sicherstellen möchte, dass mir Tobias zeitnah Band 2 schickt…
Ich hatte gar nicht vor, darüber zu schreiben. Besser gesagt: Ich wollte ganz anders darüber schreiben, wenn überhaupt. Aber dieser Artikel, auf den BILDblog heute verwiesen hat, motiviert mich, das Thema "fotografieren im öffentlichen Raum" doch mal mit einer ganz persönlichen Anekdote anzugehen.
Wie ihr wisst, bin ich bei meiner Arbeit für die "Liebes Land" permanent mit dem Thema Bildrechte konfrontiert. Wer bei uns vor die Linse kommt, muss einen Vertrag unterschreiben, mit dem er sich einverstanden erklärt, dass wir die Bilder auch verwenden. Sicherheit für beide Seiten – niemand muss mitmachen, aber es kann auch hinterher niemand behaupten, er hätte das gar nicht gewollt…