Thema: Mix
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Die erste Gratulantin war im Morgengrauen natürlich die LvA:
Ich habe in den letzten Monaten immer mal wieder subtile (?) Andeutungen gemacht, dass ich für die zweite Jahreshälfte etwas in petto habe. Der Grund könnte einigen von euch schon vage bewusst gewesen sein:
Der Wortvogel wird 20 Jahre alt!
Yay me. Und yay you, natürlich.
Am 25. August 2006 ging der erste Beitrag online – über einen "Bodybuilder", der sich mit Injektionen die Arme ruiniert hatte.
At the dawn of the third age of mankind…
Kein Grund. Einfach so. Kann man ja auch mal machen. Müsst ihr nicht übermäßig viel rein- oder rauslesen. Ehrlich.
In den letzten Wochen war ich immer mal wieder in Obergiesing – dem Teil von München, in dem ich von Anfang 2002 bis 2011 gelebt habe. Mein Häuschen, seit mehr als zehn Jahren vermietet, ist immer noch ein Schmuckstück (für dieses Bild per KI als eine Art sympathisches Gemälde stilisiert):
Das Wortvogel-Hauptquartier. Hier wurde er geboren, so sah es aus!
Gestern ergab sich dann die Gelegenheit, das Viertel mal wieder spaziergängerisch zu erkunden und wahrlich – es hat sich was getan.
Giesing wird gerne als "Glasscherbenviertel" bezeichnet, aber das ist nur noch halb wahr…
Ich hatte gestern Abend eine Idee für einen ultra-kurzen Artikel. Zwei Screenshots, vielleicht sieben, acht Zeilen Text. Heute morgen wollte ich die Screenshots raussuchen, da wurden es immer mehr. Jetzt fange ich an, den Text zu schreiben, da schwant mir, dass ich nicht unter 5000 Zeichen aus der Sache rauskomme.
Seufz…
Thema ist der Film HILFE, DIE VERWANDTEN KOMMEN der Münchner Produktionsfirma Divina. Wenn ihr mal schauen möchtet:
Ein unfassbarer Cast: Uschi Glas, Horst Janson, Theo Lingen, Monika John, Ilja Richter, Beppo Brem, Erni Singerl, Eddi Arent, und als Lausbub Tommi Ohrner (sechs Jahre alt!)…
Es überrascht mich immer wieder, wenn mir auf Facebook Anzeigen in die Timeline gespült werden, die offensichtlich illegale Ware oder Scams anpreisen. Meistens treibt das ungeklickt weiter – aber es gibt Ausnahmen.
Vor drei Jahren hatte ich schon mal eine Welle von Werbungen für Webseiten dieser Art in der Dauerrotation:
"Archive 404" ist ein "one stop shop" für legendäre Comics von Warren, Harvey, Eerie, dazu Zeitschriften aus der "silbernen" Ära des Horrorfilms.
Ihr wollt es moderner, fetziger, mainstreamiger? Ein "House of the Reader" bietet Tausende Disney-Comics, Star Wars, Simpsons, Batman, Superman – alles in größtenteils kompletten "bundles" und ohne Beschränkungen durch DRM:
But wait – there’s more…
Ich muss vorab gleich betonen: Es ist nicht meine Schuld! Ich schwör’s! Ich bin ein Netter! Seit unserem Australien-Urlaub lasse ich mich nicht mehr so leicht provozieren. Reife macht milde. Jeder vermiedene Streit ist ein Erfolg.
That being said…
Es ist vielleicht einfach zu heiß draußen. Wer raus geht, tut das selten freiwillig – und wenn es dann noch Ärger gibt, brennen schnell die Sicherungen durch. Alternativ müsste ich unterstellen, die Welt sei voller Idioten.
Gestern muss ich zum Wertstoffhof. Der ist ja quasi mein zweites Zuhause…
Kaputte Elektrogeräte nerven. Weniger, weil es Geld kostet, sie reparieren zu lassen – ich will mich einfach generell mit so etwas nicht befassen müssen. Stuff should just work. Das gilt besonders, wenn die Geräte groß, schwer und notwendig sind.
So ruft mich die LvA vor ein paar Wochen ins Bad, weil unsere Waschmaschine zickt – der Startknopf lässt sich rein drücken, springt aber nicht mehr raus.
Ich versuche, ihn ein wenig zu rütteln in der Hoffnung, dass er nur eingeklemmt ist, aber da tut sich gar nix…
Ich habe gerade einen extrem guten Lauf, was die weitere Verschlankung meines Besitzstandes angeht. Diese Woche sind wieder zwei Wagenladungen zum Wertstoffhof gegangen – und ich kann nicht fassen, dass wir mit dem Gerümpel wieder und wieder umgezogen sind. Ballast. Nostalgischer Ballast, aber Ballast.
Manche Dinge haben nicht als Ballast angefangen. Einst waren sie nützlich und dauernd im Gebrauch. Dann wurde ihre Funktion verlagert und vereinfacht, ihr "single use case" entpuppte sich als zu wenig flexibel für die "neue Welt".
Ich rede von – ihr ahnt es – Taschenrechnern…
Das hier ist ein Paradebeispiel, wie aus einem kleinen Problem (eher einer Lässlichkeit) nach dem Schneeballprinzip totales Chaos entstehen kann.
Unseren Backofen haben wir – wie die ganze Küche – beim Einzug übernommen. Er hat eine eingebaute Mikrowelle. Das war bei Miele 2012 nicht Standard. Funktioniert auch ganz gut, aber der Backofen backt relativ ungleichmäßig und ich führe das auf einen auffälligen Schlitz an der Klappe zurück, über den die Maschine womöglich Wärme verliert (links Dampfgarer, rechts Backofen):
Weil auch eine Warmhalte-Schublade nicht mehr schließt und die Spülmaschine verdächtig oft ein Problem beim Wasserablauf meldet, vereinbaren wir mit unserem Superduper-Vermieter, dass der Miele-Kundenservice helfen soll…
Es gibt Momente, in denen man in den Spiegel schaut und erkennt: Die Menschheit ist bereit für den nächsten großen Schritt. Das Rad. Die Mikrowelle. Das Internet. Und jetzt: die Hose 2.0.
Nein, wirklich. Ich glaube, ich habe die Hose neu erfunden.
Man kennt das Problem. Eine Hose soll hinten lang genug sein, damit sie nicht wie eine Hochwasserwarnung über der Ferse endet. Also kauft man sie entsprechend lang. Ergebnis: Vorne liegt auf dem Schuh jene Stoffwulst, die Modemagazine vermutlich "lässigen Fall" nennen, ich aber "das passt doch AUCH wieder nicht!"…