• 2good2go Update: food for thought


    Wie sieht’s mit toogoodtogo aus? Hat der Reiz des Neuen nachgelassen? Ist man irgendwann die ewigen Papiertüten mit knapp zu trockenen Croissants und belegten Bagels leid? Dämmert die Erkenntnis, dass man besser nur kaufen sollte, was man auch kaufen möchte?

    As if!

    Mittlerweile hat es sich bei mir so eingependelt, dass ich 2g2g spontan aufrufe, wenn ich wegen eines Screenings oder eines anderen Termins in der Stadt unterwegs bin. Außerdem schaue ich sehr gerne nach, was in anderen Städten und Gemeinden geboten wird. Die App geht ja automatisch vom aktuellen Standpunkt aus…

  • Meisterburger vom Burgermeister? Zu Gast im Goldies in Schwabing


    Vorab : Die besten Burger meines Lebens habe ich in gänzlich unterschiedlichen Locations gegessen: 2010 im Harrah’s-Casino in New Orleans, 2014 bei Burger de Ville am Checkpoint Charlie, 2015 im Hotel Heiligendamm in Bad Doberan, und erst letzte Woche im Atzaró auf Ibiza:

    Ich bin kein Freund von Fastfood-Burgern à la McD und BK. Die schmecken mir zu sehr nach nix, sind pappig und unbefriedigend.

    Das heißt nicht, dass ich nicht immer mal wieder was in der Richtung ausprobiere. Nun hinkt München notorisch hinterher, wie es scheint…

  • Backe backe (nicht nur) Kuchen…


    Ich habe zu Küchenmaschinen ein ambivalentes, problematisches Verhältnis.

    Eigentlich lehne ich es ab, mir den begrenzten Platz in der Küche mit teils überdimensionierten Geräten voll zu stellen, die gerade mal eine spezifische Funktion erfüllen und die ich selten benutze. Unsere Omas brauchten für gigantische Weihnachtsfeste nur drei Nägel an der Wand (für die Töpfe) und eine Schublade mit Krimskrams.

    Seriously, what the hell?!

    Tatsächlich haben die LvA und ich uns über die letzten Jahre immer mehr, teilweise sperrige Gerätschaften in die Küche gestellt. Britta meint, wir bräuchten nach einem Redesign eine eigene Garage nur für die Elektro-Monster…

  • Supermarkt-Safari (2): Pistazie und Salzkaramell


    Ich hatte vor ein paar Tagen darüber geschrieben, dass Airfryer und Proteine immer mehr Regalmeter im Supermarkt kapern. Teilweise werden bekannte Produkte einfach anders verpackt und mit den Lifestyle-Labeln teurer verkauft.

    Das brachte mich dazu, generell mal über die Veränderungen in den Supermärkten der letzten 50 Jahre nachzudenken. Ich kann mich gut erinnern, als in den 70er Jahren in Düsseldorf-Eller der erste ALDI eröffnet hat. Der war uns suspekt – eine sehr überschaubare Auswahl an Waren, lieblos in aufgerissenen Kartons gestapelt, in identitätslosen Verpackungen ohne Design…

  • 2good2go – The Berlin Experience


    Disclaimer : Die folgenden Food-Fotos sind mit KI nachbearbeitet, aber nur, um die allgemeine Bildstimmung etwas gefälliger zu halten und die teilweise hanebüchenen Umstände der Entstehung zu verschleiern. Im Fall von S-Man musste die Retusche auch noch zur Aufhübschung ran – den kann ich euch ja sonst nicht zumuten.

    Eigentlich wollte ich mich beim Fantasy Filmfest in Berlin wieder streng an meine Fastenvorgaben halten. Aber das ist erwartungsgemäß schwer, denn man hat im Kino den ganzen Tag zu viel Zeit, um an Essen zu denken – oder zu essen…

  • toogoodtogo: gut speisen, Geld sparen, Gutmensch sein?


    Keine Sorge wegen des Vorschaubilds: Ich habe die Diät nicht abgebrochen und mich der Völlerei hingegeben. Auch wenn ich mich schwer tue, das Plateau von 97,5 Kilo nach unten zu durchbrechen, bleibe ich weiter fastend dran.

    Ich wollte euch stattdessen von einer Plattform berichten, die es schon länger gibt und die einige von euch vielleicht schon kennen: toogoodtogo. Klingt im ersten Augenblick wie Die Tafel für Selbstabholer: Lebensmittel, die übrig geblieben sind oder nahe am Mindesthaltbarkeitsdatum stehen, werden günstiger abgegeben, meistens in Form von Mystery-Boxen und Überraschungstüten…

  • India supreme: SWAAD


    Ich gehe gerne in neue Restaurants. Ich habe aber auch Stamm-Restaurants. Es ist die Mischung, die den Unterschied ausmacht. Stamm-Restaurants sind im wahrsten Sinne des Wortes "comfort food" und sollen mich nicht überraschen oder begeistern, sondern beruhigen und entspannen.

    Über die Jahre und diversen Umzügen geschuldet ändern sich die Präferenzen natürlich. Ich würde immer noch behaupten, dass es in der VILLA DANTE die beste Pizza in München gibt. Das Problem: seit einer Renovierung sind die kleinen Tische immer enger gepackt aufgestellt worden und ich finde es einfach nicht mehr gemütlich…

  • Pulverglück aus Tütenträumen


    Ihr kennt mich: Ich bin eigentlich ein pragmatischer Mensch mit einem Auge für Notwendigkeit und Nachhaltigkeit, was meine Einkäufe angeht. Aber es gibt einfach Angebote, die mich triggern. Nicht, weil sie so gut sind, sondern weil sie ein zu lösendes Mysterium darstellen. Es sind Fragezeichen, die Ausrufezeichen werden wollen.

    So wurde mir bei meinen Reisen durch das Netz immer wieder eine Anzeige für einen bizarr anmutenden Produktkoffer einer mir unbekannten Firma angezeigt:

    Es mag schlicht daran liegen, dass einer meiner Leser die Marke Komet erwähnte, als es auf diesem Blog um Pistazienpudding ging…

  • Wortvogel vs. Besseresser: Torten futtern für den guten Zweck


    Es ist bekannt, dass ich mit dem deutschen Formatfernsehen auf breiter Front nicht mehr warm werde. Der Fokus auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern liegt immer weniger auf den Spielfilmen, Serien und Shows, mit denen ich aufgewachsen bin. Das ist okay, ich bin einfach nicht mehr die Zielgruppe, auch wenn ich stramm auf das tatsächliche Durchschnittsalter der ARD/ZDF-Zuschauer (ca. 60 Jahre) zumarschiere.

    Ich kann die ewig gleichen Quizze, Reality-Wettbewerbe, Clip-Sendungen, Soaps, mit ihrem immer gleichen Dutzend von Moderatoren und Kommentatoren, einfach nicht mehr ertragen. Muss ich ja auch nicht…

  • Mund auf, Augen zu, beten: Neue Experimente aus dem Wortvogel-Küchenlabor (NACHTRAG!)


    Ich versuche aktuell, meine Ernährung wieder etwas besser in den Griff zu bekommen und mich auch wieder mehr zu bewegen. Aus Gründen. Die Tatsache, dass ich mich ständig zu neuen kulinarischen Abenteuern hinreißen lassen, könnte dem Anspruch dienlich sein – oft genug wird er davon aber auch torpediert.

    Damit mich etwas genug reizt, um es in den Einkaufswagen zu packen (sei es im Supermarkt oder online), muss es mehrere Funktionen erfüllen:

    Es muss sich mir augenblicklich als logisch und spannend erschließen Es muss in meinen geschmacklichen Horizont passen Es muss eigentlich komplett überflüssig sein Es muss ein Schnäppchen sein Es muss eine hochgezogene Augenbraue der LvA provozieren So wurde z.B…