Thema: Mix
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Es ist keine neue Erkenntnis und allemal das Recht des Marktes, das Preise variieren. Den teuersten Ketten-Burger meines Lebens habe ich am Flughafen von Antalya gegessen. Der Preis eines Produktes richtet sich eben nicht nur nach den Herstellungskosten, sondern auch nach der Ladenmiete und den lokal zu zahlenden Löhnen. Binsenweisheit.
Manchmal sind Preisunterschiede aber gleichzeitig so nah und krass, dass es mir schon aufstösst. Drei Bespiele der letzten Wochen möchte ich mit euch teilen, auch weil sie zufällig alle mit Getränken zu tun haben.
Nennt mich den Preisspanner…
Zuerst einmal – ich halte dieses Video für einen Fake:
Es spricht aber einen ziemlich guten Punkt an, über den ich mich vor ein paar Jahren schon mal ausgelassen habe und zu dem mir gerade noch eine Anekdote einfällt.
Schon immer habe ich mich darüber aufgeregt, dass Leute ihre Zigarettenkippen aus dem Auto schmeißen. Aus Autos, die allesamt Aschenbecher haben. Aber beim Tankvorgang den Aschenbecher auszuleeren, ist vermutlich zuviel verlangt. Auch immer wieder gerne gesehen: Den Aschenbecher beim Parken einfach am Bürgersteig ausklopfen.
Rechnet man das nur sehr konservativ hoch, landen jedes Jahr Millionen Kippen aus Celluloseacetat und Triacetin, vollgeladen mit karzinogenen Giftstoffen, in der freien Natur…
… ich nenne dich einfach mal so, weil du wie maximal 12 aussiehst und ich deinen Namen nicht kenne.
Speyer. Altstadtfest. Wein, Bier, Wurst und Tornados. Cover-Bands, die lauter Musik machen, von der du nie gehört hast – Styx, Meat Loaf, Spandau Ballet, Deep Purple. Rambazamba, humbatatärä vom Fanfaren-Orchester. Provinzparty für einen guten Zweck.
Da musst du dabei sein. Verstehe ich gut. Kirmes in Düsseldorf war für mich auch immer der Knaller. Da kann mich toll mal erwachsen fühlen, Spaß haben, "abhängen". Ist für gewöhnlich auch die richtige Zeit, der kleinen Nachbarstochter einen Kuss oder dem großen Bruder eine Zigarette abzuschwatzen…
Ich bin vom Fantasy Filmfest zurück und arbeite gerade meine immerhin 25. Teilnahme (ununterbrochen seit 1990) statistisch auf. Da kommen noch ein paar interessante Beiträge auf euch zu, die zum Stöbern einladen.
Während ich in Berlin weilte, kam in Speyer ein lang erwartetes Päckchen für mich an – das Charles Band-Buch, das ich betreut und teilweise geschrieben habe, ist angesichts guter Verkaufszahlen in England nun auch als von Charles Band signiertes Hardcover erhältlich:
Ich hab mein Sammlerstück schon, hurra:
Sollte jemand von euch mit dem Gedanken spielen, sich diese signierte Edition zu zu legen, der kann sie auch direkt an mich schicken lassen – dann unterschreibe ich ebenfalls und schicke sie weiter…
Als Non-Prominenter hoffte ich, der Sache zu entgehen. Aber mittlerweile nehmen sie wohl jeden. Das habe ich Thorben Rump zu verdanken – und natürlich lasse ich mich nicht lumpen. 2 Kilo Crushed Ice, 10 Liter Wasser, 100 Euro an die ALS-Association:
Schriftlich: Dietmar, Peter Morwood und William Wilson sind dran.
Ich danke Constanze, Verena und Pina für die sicher ganz selbstlose Unterstützung dabei, mich frieren zu sehen.
Ich habe diese Woche Miniponys gestreichelt, Lederhosen gewaschen und den Königssee berudert. Heimatbasis war dabei München, was mir ermöglichte, meine vor kurzem verlassene Stammstadt mal wieder per Fahrrad zu durchstreunen. Ich war bei meinem alten Friseur, meinem alten Inder, meinem alten Haus – und habe "Monty Python live" im Kino gesehen (charmant, auch wenn der "live"-Aspekt keinen wirklichen Mehrwert bringt – schaut euch die TV-Aufzeichnung an).
Hier ein paar Eindrücke, die ich von dieser Woche mitgebracht habe…
In der Nähe vom Isartorplatz hat ein Laden für Schnickschnack aufgemacht, dessen Namen ich ausdrücklich begrüße:
Das weiß der Gamernerd gleich, was Sache ist…
Jep, das hier ist Tim Thomerson, der beim "<a href=" of the B movies" unser Buch in die Kamera hält:
Keine Ahnung, wer Tim Thomerson ist? Schämt euch:
Ihn haben wir im Buch natürlich auch ausführlich interviewt.
Und wo ich euch gerade so schön beisammen habe, teile ich mit angemessenem Stolz mit, dass unser kleines Buch dem Verlag so große Freude macht, dass in absehbarer Zeit eine Hardcover-Edition auf den Markt kommen wird.
Es mag den erst in diesem Jahrzehnt hinzu gestoßenen Lesern angeraten sein, sich die volle Saga meiner letzten Altbau-Sanierung durchzulesen. Zu teuer, zu stressig – aber seitdem ist halbwegs Ruhe, die Mieterin ist nett und die Wohnung in gutem Zustand.
Neben der Wohnung in Düsseldorf besitze ich ja noch das kleine Haus in Obergiesing, in dem ich von 2002 bis 2011 gewohnt habe. Echte Wortvogel-Veteranen haben mir schon ins Wohnzimmer geschaut und werden sich zudem erinnern, dass ich oft von einer anstehenden (weil dringend notwendigen) Sanierung des Dachgeschosses schwadroniert habe, das mir als Arbeitszimmer diente…
Ich habe ungefähr 15 USB-Sticks. Ein paar davon habe ich legitim als Datenspeicher erworben, angefangen mit 128Mb für 55 Euro bis 32Gb für 10 Euro. Der Großteil ist allerdings bei irgendwelchen Aufträgen liegen geblieben, wurde mir geschenkt – oder kam von Firmen zum Transport unnötigen Pressematerials. Mit ihren Kapazitäten von 2 bis 8 Gigabyte haben die Sticks die Nachfolge von Disketten angetreten.
Nun ist es kein Geheimnis, dass ich kurios geformte USB-Sticks ganz lustig finde. Und es ist immer gut, eine Handvoll Sticks in der Schublade zu haben, wenn man schnell mal eine Galerie von Bildern der letzten Reportage transportieren muss oder eine Videodatei zum Fernseher drängt…
Freitag, 4.7.2014, 17.15 Uhr. Ich bin allein in Speyer, ein familiäres Problem hat die LvA nach Marburg gezwungen. Dabei spielt Deutschland. Gegen Frankreich. Und ich habe es nicht so mit Public Viewing.
Also allein vor dem Fernseher. Na ja, so allein, wie man mit zwei Katzen sein kann. Wenigstens hat auch Becky ihr Interesse am Fußball mittlerweile entdeckt, sie schaut gerne zu, wie der Ball auf dem Bildschirm hin und her gekickt wird.
Noch knapp eine Stunde bis zum Anpfiff und plötzlich denke ich: Scheiß drauf…