Thema: Mix
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Ich hören nicht annähernd so viele Podcasts, wie ich möchte. Oft genug frage ich mich bei Freunden, wo die immer die Zeit hernehmen. Seid ihr alle arbeitslos? Schlaft ihr nicht? Vermeidet ihr soziale Kontakte?
Dennoch gelingt es mir, wenigstens bei meinem täglichen einstündigen Spaziergang ein paar vermerkte und runtergeladene Sendungen zu hören. Dank der Vorauswahl ist da selten ein Reinfall dabei, aber mitunter eben doch. An dieser Stelle gehe ich mal auf drei Produktionen ein, die mir in den letzten Wochen ins Ohr gekrochen sind…
Der Song ist ein "Klassiker" in unserer DIE SCHEISSESTE MUSIK WO GIBT-Gruppe auf Facebook. Nicht nur, aber auch wegen der noch etwas babyspeckigen Anke Engelke im Chor (sie war damals gerade 13). Ein unsägliches, suppiges Stück 70er Jahre-Kitsch, der sich konsequenterweise 13 Wochen in den Top Ten halten konnte und bei der Hitparade von den Zuschauern auf Platz 1 gewählt wurde:
Das ist bodenlos, keine Frage. Aber DAS LIED VON MANUEL ist einer dieser Songs, die schlechter werden, je genauer man hinhört – was ja kaum jemand freiwillig tut…
Kennt ihr das: eine Geschichte ist so peinlich, dass ihr sie nicht erzählen wollt, weil sie euch wie ein Volldepp aussehen lässt – aber gleichzeitig so irre, dass man sie trotzdem erzählen muss?!
Ich habe so eine für euch. Sie ist ein Klassiker und ich bin froh, sie abhaken zu können. So etwas erzählt man irgendwann mal seinen Kindern – und mangels Kindern seid ihr nun zwangsweise mein Publikum. Enjoy.
Die LvA und ich waren kürzlich ein paar Tage unterwegs, privatgeschäftlicher Natur. Wir haben uns eine schöne Ferienwohnung als "Basislager" gemietet und von dort aus mehrere Termine wahrgenommen…
Das hier sollte eigentlich nur eine kleine Konzert-Kritik werden. Aber schon beim Kauf der Karten war mir klar, dass das wahrscheinlich nicht reichen würde. Weil man schlicht nicht unkommentiert stehen lassen kann, dass ich mich fragte, ob irgendwer zur Performance eines der besten und popluärsten Stand Up-Komiker der letzten 20 Jahre kommen würde – oder ob es womöglich feministische Störaktionen geben würde.
Es ist auch auffällig, dass einer meiner Facebook-Freunde die Ankündigung der deutschen Auftritte von Louis C.K. dergestalt kommentierte:
"Ach, ist der schon wieder rehabilitiert"…
Abteilung "Es wäre ja auch zu schön gewesen" Ihr erinnert euch – zum Ende des letzten Monats habe ich der LvA geholfen, mit der alten Nummer von der Telekom zur Telekom-Tochter Congstar umzuziehen. Das hat auch problemlos geklappt. Der Wechsel spart uns 40 Euro+ im Monat.
Aber es wäre doch gelacht gewesen, wenn die Telekom nicht noch einen (durchaus legalen) Weg gefunden hätte, mir die Freude darüber ordentlich zu verrmiesen. Es ist ein Nebensatz in dem Bettelbrief, in dem man uns auffordert, doch bei der Telekom zu bleiben, der mich hätte stutzig machen müssen:
Wusste ich nicht…
Die Wortvogel-Veteranen werden sich erinnern: vor ziemlich genau 13 Jahren habe ich eine Zweizimmer-Wohnung, die ich in Düsseldorf 2006 gekauft hatte, mit großem Aufwand – und einigen Problemen – renovieren lassen.
Um es mit den Fanta 4 zu sagen: <a href=" ist weg.
Die 13 Jahre zwischen Sanierung und Verkauf lassen sich extrem fix rekapitulieren: Die erste Mieterin blieb auch die einzige, über zwölf Jahre gab es keine Probleme – außer dem, dass sie zwei Kinder bekam und die Wohnung damit überbeanspruchte, was nach ihrem Auszug auch deutlich sichtbar wurde: der Kernsanierung hätte nun eine gründliche Renovierung folgen müssen…
Techmoan hat dieser Tage ein tolles Video zur CD als verschwindendes Medium online gestellt – und zum CD-Player als verschwindende Hardware:
Allemal Grund genug, meine eigenen Erfahrungen mit der Silberscheibe aufzuschreiben. Immerhin blicken wir auf fast 35 gemeinsame Jahre zurück. Das hier ist so eine Art Abschiedsbrief.
Ich kann mich gut erinnern, als die CD vorgestellt wurde – fast genau 40 Jahre ist das her. Ich war als Knirps schon sehr technophil und die Idee, dass man Musik in toller Qualität von einer praktisch unkaputtbaren Scheibe mit Laser ()…
Da einige von euch nicht mehr bei Facebook sind, können Sie natürlich auch nicht die Perlen genießen, die dort für die hoch lobenswerte Gruppe "Die scheißeste Musik wo gibt" ausgegraben werden. Also poste ich eine Compilation des Akustik-AIDS jetzt mal hier. Wer durchhält, ist selber schuld.
Grand Prix-Hupfdohlen, die Buzzwords des Cyberspace anno 1996 raushauen, die sie nicht verstehen – unfassbar, dass da mal nicht Ralf Siegel hintersteckte:
Ein Klassiker, alle paar Monate neu gepostet. Dieser Tage mache ich eine Text-Analyse dazu. Und ja, das IST Anke Engelke:
Die 70er waren ja auch eine Zeit der "musikalischen" Experimente:
Rock’n’Roll ist nicht gestorben – er wurde ermordet…
Ich fühle mich zu diesem Beitrag genötigt, weil unter meinem Impfpflicht-Kommentar wieder eine (erwartbar) elend lange Diskussion um Sinn und Unsinn der Maßnahmen ausgebrochen ist. Mancher mag sich fragen, warum ich da nicht stärker einsteige und Flagge zeige.
Ganz einfach gesagt: Ich bin kein Freund von Zahlenspielen, Bleiwüsten, Studien und Projektionen. Es wäre inakzeptabel zeitraubend, wenn ich allen Ernstes versuchen würde, mich zum Laien-Experten in Sachen Corona (oder einem anderen Thema) zu machen. Ich bin kein Akademiker.
Was mir mehr liegt: Die Meta-Frage einer Diskussion zu finden und zu beantworten…
Trotz der Schwere des Themas halte ich das hier locker und kurz – auch weil ich hoffe, dass es eines längeren Traktats eigentlich gar nicht bedarf.
Wir werden sehen.
Ja, die Antwort auf die Frage im Titel des Beitrags scheint widersprüchlich, beziehungsweise unsinnig. Kann ich bei einem Thema, das nur zwei Extreme als Standpunkte zulässt, beide dieser Extreme gleichzeitig bedienen? Kann ich flammend gegen die Impfpflicht argumentieren, um sie gleichzeitig leidenschaftlich zu fordern?
Watch me.
Ich bin gegen eine Impfpflicht. Die Gründe sind vielfältig und reichen von politischen Grundsätzlichkeiten bis hin zu medizinischen Bedenken…