Thema: Mix
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Das hier ist eine kleine Geschichte, die ich einfach archiviert wissen möchte und die euch Gelegenheit zu hämischer Schadenfreude bietet.
Die relevanten Fakten: Wir haben eine ziemlich große Wohnung. Bad und Diele (und ein Teil der Küche) sind gefliest, der Rest ist Parkett. Zur Reinigung haben wir mehrere Möglichkeiten: einen Saugroboter, einen Dampfmop, einen regulären Mop, Staubsauger, etc. Was wie verwendet wird, überlassen wir unserer Putzfrau.
Aus hygienischen Gründen betreiben wir Saugroboter und Dampfmop mit destilliertem Wasser, das hinterlässt weniger Rückstände auf dem glatten Boden…
Ich bekomme immer wieder das Feedback (und mag es kaum glauben), dass Leute hier täglich vorbeischauen, ob es was Neues gibt. Besonders jenen wird aufgefallen sein: aktuell tote Hose. Schweigen im Walde.
Das hat ganz pragmatische Gründe. Ich arbeite an zwei neuen Heften gleichzeitig, war 12 Tage auf Mallorca in Urlaub, habe das B-Film Basterds-Festival in Nürnberg besucht, und muss am Wochenende nach Marburg. Es fehlt die Zeit. Nicht nur für neue Beiträge, sondern für die neuen Folgen STRANGE NEW WORLDS oder ORVILLE. Das schmerzt…
Das Leben des Bloggers ist amüsant, aber nicht ungefährlich. Das gilt besonders, wenn man die Angewohnheit hat, unangenehme Wahrheiten auszusprechen.
Irgendwer fühlt sich immer auf die Füße getreten, die Floskel "das übergebe ich meinem Anwalt!" höre ich immer wieder – und zucke mit den Schultern. 90 Prozent der Leute, die ihren Anwalt einschalten wollen, haben keinen Anwalt. Und 90 Prozent der Leute, die ihren Anwalt einschalten, bekommen von ihm den guten Rat, sich nicht mit dem Versuch einer Klage zum Deppen zu machen.
Fakt ist ja: Ich kenne die rechtlichen Rahmenbedingungen ziemlich gut und bleibe üblicherweise in ihren Grenzen…
Ja, ich nenne es mal wieder BryanAir. Aus rechtlichen Gründen. Und es geht wieder um London. Machmal könnte man denken, ich wäre nicht lernfähig. Aber das stimmt nicht. Ich tappe nur jedes Mal wieder in das Spannungsfeld zwischen
"Will ich mit BryanAir für 80 Euro zu den perfekten Zeiten nach London fliegen, so dass mir von den vier Tagen auch vier Tage bleiben?"
oder
"Will ich mit den Lufthanseln für 500 Euro nach London fliegen zu Zeiten, die mir von vier Tagen mindestens anderthalb versauen"…
Die Zahl der Retro-Beiträge hier hat mittlerweile überhandgenommen. Vielleicht ein Zeichen meines Alters, vielleicht auch meine Ermüdung und Ernüchterung angesichts einer Gegenwart, die einfach keinen Spaß macht. Ich flüchte mich in die Erinnerung an Zeiten, die besser waren, lustiger, vor allem einfacher.
Aber waren diese Zeiten besser, lustiger, und vor allem einfacher? Götz Alsmann, ein großer Freund des 50s-Style, hat mal gesagt: "Ich möchte die Musik der 50er wiederhaben, aber nicht die Einstellungen der 50er."
Das ist sehr wahr.
In einem Anfall von Kitschbewusstsein habe ich vor Jahren den Satz geprägt: Erinnerungen sind ein Fotoalbum, in das man nur die goldenen Bilder einkleben sollte…
Bevor es richtig losgeht – ein kleines Update. Ich hatte ja über das Drama mit dem Autoschlüssel geschrieben, für den BMW knapp 500 Euro haben wollte. Gerechter Furor brachte mich dazu, Widerstand zu leisten und für 15 Euro bei Amazon ein Ersatzgehäuse zu kaufen, um den Transponder-Chip selber darin einzubauen.
Es stellt sich heraus, dass BMW mit so etwas rechnet – und einen Riegel vorschiebt. Den Transponder "sicher eingebaut" zu nennen, wäre eine Untertreibung. Er ist regelrecht ins Hartplastik eingebacken. Der "body" mit dem Transponder ist zäher als der Brustkorb einer Big Jim-Puppe (Jungs meines Alters wissen, was das heißt), Ich habe versucht, den Schlüssel aufzubrechen, mit der Rohrzange zu knacken, aufzusägen – keine Chance, vor allem dann nicht, wenn man den Transponder nicht beschädigen darf…
Ich habe bisher nichts über den Krieg in der Ukraine geschrieben. Das hat mit dem einzigen Kommentar zu tun, den ich gleich zu Beginn auf Facebook absetzte und der ungefähr lautete:
"Ich weiß nicht, was da passiert. Ich weiß nicht, was zu tun ist."
Das hat sich nicht geändert. Im Gegensatz zu den 80 Millionen Fußballtrainern in diesem Land, die vor zwei Jahren auf Virologe umgeschult haben und sich nun als Experten in Sachen Außenpolitik entpuppen, täusche ich keine Kompetenz vor. Ich verachte Menschen, die so lange wissen, was zu tun ist, so lange sie nichts zu sagen haben…
Ich war nie der Meinung, ein Firmenhandy zu brauchen. Ich brauche generell kein Smartphone. Ich arbeite zu 90 Prozent zu Hause, kommuniziere am liebsten via Email und schalte mein Handy nur in Notfällen an. Auch von den ganzen Funktionen, die moderne Smartphones bieten, brauche ich wenig – meine Begeisterung von 2011 ist deutlich abgekühlt.
Nun ist aber so, dass ich, WENN ich ein Smartphone brauche, meistens beruflich unterwegs bin. Auf Reportage. Und auf einer solchen krachte mir auch 2016 mein Moto G auf einen Felsen und war im Eimer…
In den 80ern war der Begriff "FAIL!" als hämische Phrase noch nicht üblich – hätte man ihn damals allerdings erfinden wollen, wäre Juni 1983 der perfekte Monat dafür gewesen. Denn kaum jemand failt härter als der selbsternannte Experte, der bei dem Versuch, sich von der Unwissenheit des Mobs abzusetzen, selber komplett ins Fettnäpfchen tritt.
Die Failhöhe, die sich die CINEMA mit ihrer Juni-Ausgabe 1983 baute, muss im Nachhinein als legendär angesehen werden. Das hier sind die Hitler-Tagebücher der Kinozeitschrift, die dauerhafte Schädigung ihres Rufes als Fachmagazin…
Das hier ist eine Art Fortsetzung zu diesem Artikel. Wir hatten einen Uralt-Handyvertrag der LvA gekündigt und als "Dank" hat uns die Telekom die kostenlose Anrufe vom Festnetz in die Mobilnetze gestrichen. 20 Euro monatlich wollte man, um dieses Privileg wieder freizuschalten. Weil ich mich von Firmen gerne belohnen, aber ungern bestrafen lasse, habe ich dankend verzichtet – nicht nur auf den Tarif, sondern auch darauf, vom Festnetz in Mobilnetze zu telefonieren. Geht ja auch vom Handy. Geärgert hat mich nur, dass die Telekom so gar kein Entgegenkommen zeigen wollte…