• Allianz, du bist raus


    Ich habe bei der Allianz genau eine Police laufen – eine Wohngebäudeversicherung für mein Haus in Obergiesing. Braucht man ja.

    Nun bekomme ich gestern eine Email von der Allianz:

    Ein Service für Unwetterwarnungen?

    Fangen wir mal ganz vorne an – ich habe um diesen Service nicht gebeten und will ihn auch nicht. Er hat für mich keine Relevanz. Ich erwarte von meinen Vertragspartnern, dass mir neue "kostenlose Services" nicht ungefragt untergeschoben werden, schon gar nicht mit einem nur oberflächlich praktischen "dafür müssen Sie nichts weiter tun"…

  • Knaller-Kassensturz 2022/23


    Je älter ich werde, desto weniger Spektakel verbinde ich mit Silvester. Früher bin ich da immer auf Partys gegangen, es wurde viel gesoffen, und der Countdown zur Mitternacht war ein gute Gelegenheit, sexuelle Gesellschaft für den Rest des Abends klar zu machen. Der Jahrtausendwechsel wäre eine Nacht, von der ich noch meinen Enkeln erzählen würde – wenn ich mir die Mühe gemacht hätte, Kinder zu zeugen.

    Heute? Wir haben eine Episode von FOYLE’S WAR geschaut:

    Danach – wie jedes Jahr seit 2010 – das fabulöse BIG FAT QUIZ OF THE YEAR:

    Über die Mitternacht gehievt hat uns dann eine großartige Doku über (nicht "die") Queen, die ich hier in Ermangelung eines YT-Links durch eine andere großartige Queen-Doku repräsentieren lasse:

    Das erinnert mich an 2011 oder 2012, wo wir das Neue Jahr mit einem Pink-Konzert aus Sydney eingeläutet haben…

  • Geht feiern, Pack! It’s beginning to sound a lot (less) like Christmas


    Zwei Wochen lang hatten wir nun Winter-Wunderland:

    Es hat nicht sollen sein: Pünktlich zum Fest haben wir Temperaturen um 10 Grad, die weiße Pracht ist dahin und ich brauche draußen nicht mal eine Jacke zu tragen. Gestern hat uns der Wind den Baum umgepustet – Schicksalswarnung für 2023?!

    Weil ich auch auch am Tag vor Heiligabend nicht ohne Content in die Feiertage entlassen will, hier meine ganz persönliche Einschätzung der aktuell wieder bis zum Erbrechen gespielten Weihnachts-"Hits".

    Es gehört zu den Weihnachtswundern, dass einem auch nach fast 40 Jahren dieser Song nicht zum Hals raushängt – vielleicht, weil er in seiner ehrlichen Betroffenheit und Hilfsbereitschaft an eine einfachere, unzynischere Zeit erinnert:

    Das hier hingegen ist ja mittlerweile ein Anti-Weihnachtssong, die ultimative Kitschnummer für Fahrstühle und Supermärkte…

  • Wortvogel in Winterstimmung: Wahnsinn Weihnachtsbaum


    Ich bin knallharter Atheist, Verweigerer sentimentaler Rituale und dem saisonalen Kommerz nicht zugeneigt. Dennoch: Baum muss sein. Ich kenne das nicht anders:

    Wir dekorieren die Wohnung so begrenzt wie geschmackvoll, der Weihnachtsbaum steht bei uns – gewickelt in eine Lichterkette – auf der Terrasse vor dem Wohnzimmer. In diesem Jahr wird die Beleuchtung erstmals per Alexa über eine Outdoor-Steckdose geschaltet.

    Zu den Feiertagen kommt der Baum ins Wohnzimmer und wird geschmückt. Erfreulicherweise schert’s die Katzen nicht – man sieht ja immer wieder sowas:

    Wie es sich gehört, bin ich für die Beschaffung des Baums zuständig…

  • Von Papierschneidern und Halsabschneidern


    Jetzt geht’s noch weiter in die Nische. Ich verspreche, beizeiten wieder etwas massenkompatibler zu werden, aber das hier muss einfach raus.

    Einige Leser werden sich erinnern: Vor gut vier Jahren habe ich einen mehr als 15 Kilo schweren Papierschneider gekauft, um Bücher und Zeitschriften mit Kraft und Hebelwirkung um ihre Bindung zu erleichtern. Der Preis war für das massiv metallene Ungetüm mit 56,24 Euro erstaunlich moderat:

    Der Preis ist umso erstaunlicher, da selbst in der Black Friday Week beim chinesischen Versender AliExpress für ein praktisch baugleiches Gerät mehr als die doppelte Summe aufgerufen wird:

    Mein Papierschneider funktioniert super und geht auch durch 500 Seiten hardcover wie Butter…

  • Amazon Black Friday Week: Vorsprung durch Kamele


    Ich kann mich gut erinnern, als ich vor ca. 15 Jahren einen Artikel (vermutlich bei heise.de) las, dass externe Festplatten mit einer Kapazität von 1 Terabyte auch für Privatuser in Entwicklung seien. Ich sagte damals zu meinem Bruder: "Was soll der Quatsch? Wer braucht denn 1 Terabyte? Wer HAT denn 1 Terabyte?". Aber es sollte sich schnell zeigen, dass hier eine Variante des Parkinsonschen Gesetzes greift – der Platz, den man hat, den füllt man auch.

    Heute bin ich der Speicher-King. Ich liebe es, mehr als genug Platz auf Festplatten und in der Cloud zu haben…

  • Die grausame Wahrheit über die "guten alten Zeiten"


    Es ist verblüffend und begeisternd, was das Internet an alten Fotos, Werbungen und Artikeln ausspuckt. Manchmal kann man sich unbelastet amüsieren, in anderen Fällen gilt die Devise:

    Die Motive ohne Kontext einzuordnen, ist nicht immer leicht. Aber ich war nie ein Mann, der vor einer Herausforderung zurückschreckt.

    Ich finde die Idee, verschiedene Gemüsesorten durch Wachspapierscheiben getrennt in einer Dose anzubieten, gar nicht so schlecht. Der Begriff "Layer-Pak Vegetables" hat allerdings was von Atombunker und Soylent Green. Vollends den Appetit verdorben hat mir dann das beigefügte Glibber-Rezept für einen "Salat":

    Es galt in den 20ern wie heute – Frauen muss man sich leisten können…

  • Hail the king! C64 is alive and well


    Ich erzähle es nicht zum ersten Mal – ich war in den 80ern ein C64-Nerd. Im Vergleich zum ZX Spectrum, den Amstrad/Schneider- oder Atari-Heimcomputern schien mir das Gerät von Commodore die beste Balance zu haben: gute Grafik, toller Sound, komfortable Tastatur und eine extrem große und ständig wachsende Software-Bibliothek.

    Diese Tugenden sind sicher auch der Grund, warum dem C64 eine beeindruckende Langlebigkeit beschieden war. Und mit der Langlebigkeit kam eine erstaunliche Steigerung der Leistungsfähigkeit. Anders als heute kaufte man nicht nach zwei Jahren den Nachfolger oder montierte eine neue Grafikkarte – der C64 brachte 1992 die gleiche Hardware mit wie 1982…

  • Mein alter Erzfeind Amtsschimmel


    Wir planen eine größere Reise im nächsten Jahr, voraussichtlich nach Australien. Dafür muss man nicht nur Sonnencreme und Sandalen dabei haben, sondern auch diverse Unterlagen. Und die organisiert man idealerweise zeitnah. Ich bin willig. Aber es ist interessant, auf was man alles aufpassen muss…

    Verblüffend einfach ist die Ausstellung eines E-Reisevisums. Auf der entsprechenden Webseite gibt man seine Daten ein und wird informiert, dass es durchschnittlich zwei Tage dauert, bis der Antrag durch ist. In unserem Fall machte es nach 5 Minuten "pling!" in der Email-Inbox…

  • Der Herbst ist da – last plant standing


    Wer in diesen Tagen durch die Republik fährt, kann schöne Beispiele des Indian Summer erleben. Der Sommer ist definitiv rum, die Nächte werden schon kühl.

    Vor ca. einem Monat hat die LvA auf dem Balkon deshalb tabula rasa gemacht – was verblüht ist, wurde entsorgt, was die kalte Jahreszeit übersteht, wurde gestutzt. Das Wenige, was uns noch weit in den Herbst hinein Freude machen kann, haben wir in einer Ecke zusammen geschoben. wo wir es vom Wohnzimmer aus sehen können:

    Nun hatte ich vor ein paar Wochen schon davon berichtet, dass ich zwei unserer Hochbeete mit blind gekauften Samentüten aus dem Baumarkt bestückt hatte, was eine erstaunliche Menge an Blumen und Blüten nach sich zog…