• Guerilla Gardening – auf der eigenen Terrasse


    Meine Frau kümmert sich um die Bepflanzung der Terrasse. Sie will das so. Ich gehe einkaufen. Ich will das so. Wir sind beide zufrieden. Die Schnittmenge ist die erste Gemüse-Ernte aus Eigenanbau: Tomaten, Paprika, Zucchini, Erdbeeren, eventuell noch eine Mango-Melone oder zwei.

    Es gibt aber ungefähr einen halben Quadratmeter, auf dem ich mich durchgesetzt habe, der nun "mein Territorium" darstellt. Bei der Bepflanzung der Terrasse mit unzähligen Kübeln, Töpfen und Kästen blieben nämlich zwei kompakte Hochbeete leer. Die LvA beschied mich, dass sie dafür momentan noch keine Pflanzen habe…

  • Und nun… zur Werbung!


    Welcome to my Pleasure Dome!

    Es stehen Veränderungen ins Haus, die meine berufliche Laufbahn und damit in zweiter Linie auch die Zukunft des Wortvogels betreffen. Keine Sorge (oder keine falschen Hoffnungen): alles positiv. Um es mit <a href=" Cornelius zu sagen:

    "I bin im Leb’n net immer nur auf die Butterseit’n g’fall’n,
    doch manches Mal hab i’s wirklich fast zu leicht g’habt."

    Der Wortvogel hat sich in den letzten 16 Jahren kaum verändert – aber immerhin. Waren am Anfang noch viele Werkstattberichte meiner Arbeit aus Drehbuch- und Romanautor zu lesen, gibt es heute mehr Retrospektiven und launige Essays…

  • Konzert-Kritik: ROBBIE WILLIAMS München 2022


    Vor unfassbaren 11 Jahren war ich im Olympiastadion, um mir Take That feat. Robbie Williams anzuschauen – genau genommen wollte die LvA Robbie Williams sehen, während ich mehr an der "Vorgruppe" interessiert war, den Pet Shop Boys. Meine Kritik findet ihr hier.

    Wir hatten nicht vor, uns Robbie Williams 2022 noch mal anzuschauen, aber plötzlich waren zwei Karten verfügbar und spontan entschieden wir – ein letztes Mal, um der Jugend und der mittlerweile zu Klassikern mutierten Hits wegen. Außerdem wollte ich mal sehen, wie sich das neue Mega-Konzert-Gelände an der Münchner Messe live anfühlt…

  • Tag der Jugend: meet yourself


    Gestern war Tag der Jugend, wie ich im Radio gehört habe, und die Moderatorin stellte mal wieder die beliebte Frage: was würde man sich selber sagen, wenn man seiner jugendlichen Persona begegnen könnte? Ein Zeitreise-Experiment: Noch mal zurück in das Jahr, in dem du 14, 16, oder 18 warst. Eine Chance, dich vorzubereiten, zu warnen, zu belehren. Nicht ausführlich, nicht konkret.

    Nur ein Satz.

    Ich greife das nur deshalb an dieser Stelle auf, weil ich mir die Frage oft gestellt habe und auch eine relativ unumstößliche Antwort habe…

  • Ferkelsköpfe und Wichtelhirne: Das Beste aus dem Lexikon der Hölle (2)


    Da sind wir auch schon wieder – es gibt noch eine ganzen Haufen schlechter, gar nicht so schlechter und richtig guter Filme, die vom Duo Hahn und Jansen mit Gülle übergossen werden müssen, ohne dass so richtig klar wird, warum. Eine extrem pubertäre Form der "Filmkritik", die ich genau deswegen in Anführungszeichen setze.

    Und ja, ich habe mich extra für euch durch die 500+ Seiten gequält. Ich spinne.

    WARNUNG ! Bei den Trailern werden wieder keine Gefangenen gemacht!

    Das Leichenhaus der lebenden Toten Es wird langsam eine lahme Leier – Hahn und Jansen können nicht fassen, dass jemandem gefällt, was ihnen so schmerzhaft missfällt:

    Dieser »harte Horrorfilm der neuen Welle« (Hans D…

  • Uhrmacherhäusl-Requiem: Der schöne Schein des Widerstands


    Es fing mit einer kleinen Geschichte an, die ich über das Haus erzählen wollte, dem ich 2009 gegenüber wohnte. Ein kleines, hässliches, verfallendes Haus in einem Viertel, das in den letzten 20 Jahren massiv modernisiert worden war. Ein Relikt, ein Schandfleck. Der damalige Eigentümer, das wissen wir heute, hielt das marode Gebäude selber für nicht sanierungsfähig.

    Ich hatte damals ein Foto gemacht, aber man kann es sogar noch ein bisschen besser auf dem veralteten Material von Google Streetview sehen:

    Im September 2017, ich bereitete mich gerade auf das Fantasy Filmfest vor, kam es dann zu einem Skandal, der die Lokalpolitik auf Jahre hinaus erschüttern sollte: ein Bagger versuchte plötzlich, das Haus dem Erdboden gleich zu machen…

  • Final Thoughts: THE ORVILLE: NEW HORIZONS (spoilers)


    Die dritte Staffel ist rum – vielleicht die letzte. Zumindest gibt es momentan keine Anzeichen, dass Hulu oder MacFarlane weitere Episoden planen. Was eine Schande ist. Denn THE ORVILLE ist wahrlich nicht perfekt, aber immer noch das perfekte Gegenmittel zum überblasenen und auf vom eigenen Aufwand besoffenen aktuellen STAR TREK-Universum. Es ist "das bessere Star Trek", wobei "besser" auch diesmal primär heißt, dass sich THE ORVILLE an klassischen TNG-Motiven bedient und in Sachen Aufwand und Inszenierung eher an die 90er erinnert. Hier wird gezeigt, was das Drehbuch verlangt – nicht mehr…

  • Aygo no go: Begrabt meinen Kolben an der Biegung des Flusses


    Vor knapp zwei Wochen habe ich von dem Unfall berichtet, bei dem mein Aygo schuldlos beschädigt worden war. Das hier ist die Fortsetzung ohne Happy End.

    Ich mache mir eigentlich keine großen Sorgen. Die Schäden sind weitgehend kosmetischer Art – Plastikverschalungen gebrochen, Blech an der Heckklappe minimal eingedrückt, Glas eines Rücklichts kaputt. Nichts, was mein Schrauber S. nicht an einem lässigen Wochenende wieder hinbiegen könnte. Darum bin ich auch relativ guter Dinge, als ich den Wagen zu dem Toyota-Händler fahre, bei dem ich ihn 2008 gekauft habe…

  • Bumsfallera mit Blechschaden


    Mittwoch. Es ist mit 35 Grad erheblich zu heiß. Angesichts der Abwesenheit der LvA diese Woche fällt es mir zu, den beträchtlichen Bestand an Pflanzen auf der Terrasse zu wässern. Alle Rollläden bleiben unten, um die Innentemperatur der Wohnung wenigstens unter 28 Grad zu halten. Ich werfe das Klimagerät für zusätzliche Kühlung an – nachher hole ich Freund Frank ab, damit wir den nächsten Kandidaten für eine Filmverbrechen-Fotostory sichten können. Dazu gibt es kalte Getränke, eine Lasagne und zwei Katzen.

    Weil der BMW in Baden-Baden weilt und ich auf der Vespa ungern Gäste transportiere, nehme ich meinen treuen Aygo – soll der mich zur Bavaria bringen…

  • Fight! Wortvogel als Beschwerdeführer


    Vor 13 Jahren zählte ich, um der permanenten Kritik etwas entgegen zu setzen, ein paar Firmen auf, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht hatte. ALICE als Internetanbieter existiert nicht mehr, AirBerlin auch nicht, auf Motel One, 1822, Interhyp und die Barmenia lasse ich aber bis heute nichts kommen.

    Vor zwei Jahren schrieb ich über meine Erfahrungen mit dem Kundendienst deutscher Firmen. Wenn man vom Kunden "kauft regional!" verlangt, dann sollte das für den Kunden auch Vorteile haben, wenn mal was schief geht. Die Ergebnisse waren leider meistens eher durchwachsen und ich habe meine Schlüsse daraus gezogen…