• Weekend of Heroes 2: "Powers"


    Powers 10 Folgen für das Playstation Network – genau. Eine Superheldenserie basierend auf einer großartigen Comicserie, gedreht für die Besitzer einer Videospiel-Konsole. Gibt es eigentlich noch irgendwen, der sich nicht an der Produktion von Fiction versucht? Kann es noch lange dauern, bis Payback oder McDonald’s exklusiven Serien-Content anbieten? Seriously, folks…

    Man muss vielleicht gleich einschränkend sagen, dass für "Powers" der Weg vom preisgekrönten Heftchen zur Realverfilmung ungewöhnlich lang und steinig war. Eigentlich sollte die Serie von Sony Pictures für den F/X-Kanal produziert werden. Ein Pilot mit Jason Patric, Lucy Punch und Charles S…

  • Weekend of Heroes 1: "Daredevil"


    Zwei Herzen schlagen, ach, immer noch in meiner Brust. Ich hatte ja neulich schon geschrieben, dass die Flut an Superhelden-Filmen und Serien für mich ein Überangebot darstellt, das zu Übersättigung führt. Manche nennen das positiv "mehr Auswahl", das kann ich auch verstehen. Vielleicht bin ich empfindlich, weil es mich schlicht ärgert, dass ich nicht mehr alles konsumieren kann, was ich konsumieren möchte. Zuletzt war ich 1997 in der Situation, dass ich mit meinem wöchentlichen Serienpensum kaum nachkam. Aktuell fällt bei mir der Durchschnitt raus, "kann man schon gucken" reicht nicht mehr…

  • Lost in Time (13): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Heute geht es mal um zwei Serien, die durchaus repräsentativ für den Zeitraum ihrer Entstehung sind und über die ich auch wenig aus dem Nähkästchen plaudern kann. Beide wurden von deutschen Top-Regisseuren produziert, die es nach Hollywood gezogen hatte. Und beide belegen sehr schön, dass sich Kinoerfolg nicht so leicht ins Fernsehen übertragen lässt.

    The Visitor Als Roland Emmerich zusammen mit NBC 1997 seine erste TV-Serie ankündigte, war zumindest das SF-Fandom relativ überrascht: Hatte der Schwabe nicht mehrfach angekündigt, "Raumpatrouille" auf die Fernsehleinwände zurück zu bringen…

  • Syfy Double: "High Moon" & "Z Nation"


    Der Syfy-Channel hat die Serienproduktion in den letzten Jahren ziemlich schleifen lassen. War man lange Zeit der Haussender für unterhaltsame, recht aufwändig produzierte SF-Langläufer wie "Battlestar Galactica", "Stargate" und "Farscape", wurde in den letzten Jahren deutlich versucht, mit weniger Geld mehr Mainstream zu erreichen. "Eureka", "Haven" und "Warehouse 13" schielten deutlicher auf die Zielgruppe von "Akte X" als auf die Zielgruppe von "Star Trek". Billiger Schund wie "Flash Gordon", "The Phantom" und "Painkiller Jane" trug dazu bei, das eigentlich recht gute Image des Senders nachhaltig zu ramponieren…

  • Lost in Time (12): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Ich habe im Rahmen dieser Reihe schon über Anthologie-Serien geschrieben und auch der heutige Beitrag wird nicht der letzte sein. Die folgenden Shows habe ich zusammen gelegt, weil sie wieder mal gut zueinander passen – freistehende Science Fiction-Episoden mit bekannten Gaststars und gerade mal ein Jahr Abstand bei der Ausstrahlung.

    Für den Fall, dass ihr es noch nicht mitbekommen habt: Im Normalfall sind die Titel der Serien zu den entsprechenden Wikipedia-Einträgen verlinkt.

    Perversions of Science Ich weiß nicht mehr viel aus der Zeit, aber ich weiß noch, dass 1998 am Sunset Boulevard ein gigantisches Plakat mit dem Auge im Ei hing – so wurde ich erstmals gewahr, dass die Produzenten von "Tales from the Crypt" einen Ableger ihrer gerade in die Zielgerade gegangenen Horror-Anthologie auf die Beine gestellt hatten…

  • Lost in Time (11): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Heute tauchen wir mal wieder brettfett in die Science Fiction und so mancher von euch wird sich wundern, wenn ich sage, dass es diesmal um eine der teuersten Weltraumserien der 90er geht, die ihr TROTZDEM nicht kennt.

    Willkommen zu

    Mercy Point

    Mit dieser Serie wollte UPN wirklich die Sau rauslassen – teurer als "Star Trek: Voyager", mit einem hochkarätigen Cast und fotorealistischen Spezialeffekten, wie sie erst wieder von "Enterprise" und "Battlestar Galactica" einige Jahre später erreicht wurden.

    Ich kann mir nur grob vorstellen, wie dick die Eier des Produzenten gewesen sein müssen, als er breit grinsend das Konzept beim Sender pitchte…

  • Lost in Time (10): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Ich hatte ja neulich schon erklärt, dass die 90er die Hoch-Zeit der Syndication-Serien war. "Babylon 5" und "Hercules", "Baywatch" und "Deep Space Nine" – in 22er-Packs wurden Serien produziert und dann an die einzelnen lokalen Stationen verhökert. Ein lukratives Geschäft, wenn es klappte, ganz besonders dann, wenn man es auf mehr als 100 Folgen brachte. Das galt nämlich als magische Grenze, ab der eine Serie nicht mehr nur zur wöchentlichen Ausstrahlung, sondern auch zur täglichen Wiederholung geeignet war. Den Weg in die Dauerschleife zu finden, war der goldene Gral…

  • Lost in Time (9): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Kindred: The Embraced Auch heute gönne ich mir eine Serie, die fleißige Leser meiner "SF TV Guides" bereits kennen. Es ist aber durchaus spannend, sie aus großer zeitlicher Entfernung noch einmal zu begutachten.

    Die freie Adaption des Rollenspiels "Vampire: The Masquerade" startete 1996 mit ziemlichen hohen Erwartungen, einer profilierten Produktionsfirma (Spelling) und einem sexy Cast. Mark Frankel hatte sich in der unterhaltsamen, aber leider gefloppten Agentenserie "Fortune Hunter" bewiesen, Stacy Haiduk war der aparte Rotschopf aus "Superboy", Kelly Rutherford kannte man aus der Kultserie "The Adventures of Brisco County jr"…

  • Lost in Time (8): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Welcome to the show, everybody – we got a great program for you tonight. Our guests are some hilariously unfunny dudes in a crappy rocketship – AND the family friendly alien NOT called ALF!

    Die 90er waren das Jahrzehnt, in dem die Digitaleffekte Einzug in der Sitcom hielten. Waren nennenswerte CGI-Szenen in den 80ern noch unbezahlbar gewesen, konnte man nun mit dem Computer Sachen auf den Bildschirm zaubern, die "Bezaubernde Jeannie" alt aussehen ließen. Und doofe Puppen wie in "ALF" und "Scorch" brauchte man dafür auch nicht mehr…

  • TV-Loser: We’ll be right back after these messages


    Ich habe heute "Guardians of the Galaxy" gesehen (leider mit Sperrfrist) und bin auch sonst vom Tag geschlaucht. Also gönne ich meiner Reihe über vergessene TV-Serien eine kleine Pause bis vermutlich morgen. Bis dahin habe ich euch ein paar launige Videos zum Thema rausgesucht.

    Lee Goldberg, mit dem ich schon gearbeitet habe, hat so ziemlich das Standardwerk zum Thema "unsold TV pilots" geschrieben – es wurde auch ein TV-Special darüber produziert. Hier der launige Teil über SciFi und Fantasy-Testballons:

    Wer heute "Game of Thrones" und "Doctor Who" liebt, der sollte dem Himmel danken – das hier war in den 80ern das, was als "Fantasy" durchging:

    Erfolglose Pilotepisoden gab es schon in den 60ern:

    Und hier noch ein paar weitere Obskuritäten:

    Dass die meisten dieser Piloten mit gutem Grund nie in Serie gingen, kann man sehr schön erkennen, wenn man sich z.B…