• Movie Mania 2013 (29): DVD-Kritik “Justice League: The Flashpoint Paradox”


    USA 2013 . Sprecher: Justin Chambers, Nathan Fillion, Ron Perlman, Cary Elwes, Kevin McKidd, C. Thomas Howell, Kevin Conroy, Vanessa Marshall u.a.

    Story : Barry Allen lebt immer noch sein Trauma – dass er nicht daheim war, als seine Mutter starb. Umso erfreuter ist er, als er plötzlich aufwacht und Nora Allen quicklebendig ist. Doch die Sache hat einen Haken: Barry befindet sich in einem Alternativ-Universum, das am Rande der Apokalypse steht – die Amazonen unter der Führung von Königin Diana führen einen Vernichtungskrieg gegen die Meeresbewohner unter Aquaman…

  • Ich bin raus: Ein Abschiedsbrief an das Fernsehen


    Liebe ARD, liebes ZDF, liebe Privatsender, liebe Dritten, liebes Sky,
    ich denke, wir müssen mal miteinander reden. Genauer gesagt; ich muss mit dir reden. Mit dir, dem deutschen Fernsehen, das mich erzogen und unterhalten, informiert und entspannt hat, 40 Jahre lang. Du warst für mich Sandmännchen und Raumschiff Enterprise, Logenplatz bei der WM 74 und den frühmorgendlichen Kämpfen von Muhammed Ali. Du hast mir gezeigt, wie die Challenger explodiert ist und die World Trade Center zusammen gebrochen sind – aber auch, wie Büroklammern hergestellt werden und wie die Brüste von Ingrid Steeger aussehen…

  • TV-Kritik: Defiance


    Ich hatte auf den ersten Trailer vor einiger Zeit verwiesen. Syfy versucht sich an einem recht aufwändigen Crossover-Projekt: Spiel und Serie gleichzeitig, Gamer und Zuschauer sollen umfassend bedient werden. Das Spiel kam Anfang April raus, die Serie geht in diesen Tagen in mehreren Ländern an den Start.

    Wie gut das Zusammenspiel konzeptionell funktioniert, habe ich drüben im Hyperland knapp, aber ausführlich zusammen gefasst. Kurz gesagt: ich habe zumindest in diesem frühen Stadium das Gefühl, dass sich Spiel und Serie nicht pushen, sondern behindern. Das Spiel kann nicht ausreichend über die begrenzten Möglichkeiten der TV-Serie hinaus Spektakel bieten, die Serie darf nie wirklich introvertiert oder anspruchsvoll werden, weil sich das im Spiel nicht umsetzen lässt…

  • Televisiön bizặrre: "Bullet in the Face" & "The Cricklewood Greats"


    Ich bespreche selten TV-Serien, weil es für dieses Segment wahrlich genug andere Webseiten gibt, die das kompetent und ausführlich übernehmen, z.B. Serienjunkies.

    Manchmal stolpere ich aber über Produktionen, die ich euch vorstellen will, weil sie durch das Raster fallen, jenseits des Mainstreams liegen, Hirnzellen braten und Ratlosigkeit hinterlassen. Heute gleich zwei davon.

    Bullet in the Face

    Den Anfang macht eine sechsteilige futuristische Krimi-Comedy, die ungefähr so aussieht, als hätten die Nazis den zweiten Weltkrieg gewonnen und Ridley Scott wäre nun der Lieblingsregisseur des Führers. Die Figuren haben opernhaft-überzogen deutsche Namen (Gunter Vogler, Heinrich Tannhauser, Karl Hagerman), die Darstellung der Stadt Brüteville würde Albert Speer das Höschen feucht machen und es wird blutigst gestorben, denn das vorherrschende Wetter in dieser Metropolis ist der Kugelhagel…

  • TV-Kritik: Arrow


    Story : Der seit fünf Jahren verschollene Multimillionärssohn Oliver Queen wird auf einer Insel im Chinesischen Meer entdeckt. Er kehrt nach Starling City zurück, scheinbar unverändert als aufmerksamkeitsgeiler Playboy. Doch niemand weiß, dass Queen von seinem verstorbenen Vater unerhörtes Wissen über die Stadt und ihre Unterwelt mit heim gebracht hat. Er baut sich eine Geheimidentität als kostümierter Bogenschütze auf und stellt sich den korrupten Kräften – inklusive denen in der eigenen Familie. Daneben versucht er noch, seine kleine Schwester wieder auf den rechten Weg zu bringen und seine Ex-Freundin auf Abstand zu halten, um sie nicht zu gefährden…

  • Kultkritik: Die letzte Folge


    Es wird gerne vergessen, dass das deutsche Kriminalfernsehen in den 60ern aus mehr bestand als Durbridge-Mehrteilern und "Stahlnetz". Ganz wie in den USA gab es eine beträchtliche Menge an Theater-Adaptionen, auch wenn der Live-Aspekt hierzulande nicht so dominant war. Die Vorteile liegen auf der Hand: Stoffe gab es genug, der Aufwand an Sets hielt sich in Grenzen und auch der Cast war überschaubar. Natürlich geriet bei solchen "ausgestrahlten Stücken" der filmische Aspekt gerne mal in den Hintergrund – aber den Anspruch, der großen Leinwand Konkurrenz zu machen, hatte das deutsche Fernsehen damals sowieso nicht…

  • Kultkritik: Feuer frei auf Frankie


    Professor Bargher ist eine Kapazität, was neuartige Raketentreibstoffe angeht. Bei einem Entführungsversuch wird er schwer verletzt und die CIA heuert seinen leichtlebigen Bruder Frankie an, als Doppelgänger die Aufmerksamkeit von Agentenkartellen und Großkonzernen auf sich zu ziehen, bis Bargher so weit fit ist, dass er in die USA ausgeflogen werden kann. In Genf und um Genf und um Genf herum schwirren Frankie bald die blauen Bohnen um die Ohren – und die schönen Frauen.

    Ich stehe auf Blacky Fuchsberger. Er war der erste Nachkriegs-Actionschauspieler und brachte etwas auf deutsche Leinwände, was damals so ungewohnt wie undeutsch war: Ironie…

  • Serienkritik: Continuum


    Ich muss wohl mittlerweile einsehen, dass ich nicht mehr so "up to date" wie zu den Zeiten des "SF TV Guide" bin. Es fehlt mir einfach die Zeit, alle möglichen Info-Schnippsel über neue TV-Serien zu sammeln, alle Trailer zu sichten, alle Folgen anzusehen. Vor zehn Jahren wäre mir nicht entgangen, dass eine neue Action-SF-Serie namens "Continuum" produziert wird – noch dazu mit "G.I. Joe"-Leckerchen Rachel Nichols (von der ich eigentlich dachte, dass sie sich auf ihre Kinokarriere konzentrieren würde). Die kanadische Produktion kann zudem mit einer ganzen Sackladung bekannter Gesichter aus dem Bereich des Genrefernsehens aufwarten: Tony Amendola aus "Stargate SG-1", Victor Webster aus "Mutant X", Lexa Doig aus "Andromeda", William B…

  • Kultkritik: Percy Stuart


    Der Mensch sonnt sich gerne in goldenen Erinnerungen, die primär auf der Fehlannahme basieren, dass früher alles besser war. Eis schmeckte besser, es gab öfter Weiße Weihnacht und Mike Krüger war mal lustig. Hässlich wird es erst, wenn man die Gelegenheit bekommt, die Highlights der Vergangenheit aus der Perspektive der Gegenwart zu sichten. So mancher nostalgische DVD-Kauf dürfte zu satten Enttäuschungen geführt haben, weil man plötzlich Schwächen, Längen und Fehler sieht, die einem vor 30 Jahren nicht aufgefallen sind: Stummfilme ziehen sich endlos, Hollywood-Klassiker ersaufen in schlechten Schnitten und offensichtlich gemalten Hintergründen, TV-Serien wirken lieblos hingestümpert…

  • DVD-Kritik: "Monster Brawl"


    Kanada 2011 . Regie: Jesse T. Cook. Dave Foley, Art Hindle, Robert Maillet, Kevin Nash, Herb Dean, Jason Deline, Lance Henriksen (nur Stimme)

    Story : Die acht größten Monster der Menschheitsgeschichte treten in einem "no holds barred"-Wrestling-Match gegeneinander an. Kann der Zyklop die Vampirlady besiegen? Welche Chance hat die Mumie gegen Witch Bitch? Und muss der Werwolf gegen den stinkenden Swamp Gut Haare lassen? Wie gut, dass uns professionelle Kommentatoren durch die Fights bis zum Finish begleiten…

    Kritik : Zugegeben, vom Trailer war ich letztes Jahr ziemlich begeistert…