Thema: TV-Kritik
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D 1970 . 13 Folgen. Regie: Fritz Umgelter. Darsteller: Hellmut Lange, Günter Mack, Konrad Georg, Karl-Walter Diess, Sky du Mont, Helmut Schneider, Bruno Dietrich, Volkert Kraeft, Monica Bleibtreu, Max Griesser, Rosl Mayr, Victoria Brams, Nino Korda, Franziska Stömmer, Paula Braend, Otto Stern, Will Danin, Imo Heite, Dietrich Thoms, Claudia Wedekind, Alexis von Hagemeister, Hans Schellbach, Siegurd Fitzek, Helmut Alimonta, Franziska Liebig u.a.
Meine LvA kauft gerne Serien auf DVDs ein, besonders Klassiker ihrer Jugend. Derzeit schaut sie noch mal "Der Junge mit den Goldhosen", davor war "Wettlauf nach Bombay" dran…
Ich glaube, der erste wirkliche TV-Flop, den ich bewusst als solchen miterlebt habe, war 1988 "Nase vorn" von und mit Frank Elstner. Ein unglaublich aufwändiger Versuch, "Wetten dass…?!" noch mal zu erfinden.
Der erste wirkliche TV-Flop, an dem ich beteiligt war, dürfte "Lotta in Love" gewesen sein.
"Ulla Kock am Brink Show", "Die Wagenfelds", "A.S.", "Cúlt", "Ricky", "Zander", "Anke", "Eine wie keine" – wo gehobelt wird, da fallen Späne. Flops gehören zum Geschäft, sonst hätte jeder Sender 100 Prozent Einschaltquote. Es versendet sich und wird vergessen…
USA 2009 . Regie: Mark Atkins. Darsteller: Antonio Sabato Jr., Traci Lords, Matt Lasky, Chacko Vadaketh, Noelle Perris u.a.
Story : John Carter ist als einsamer Marine in Afghanistan unterwegs. Bei einem Einsatz wird er schwer verwundet. Eine geheime Organisation teleportiert ihn als Experiment zum fernen Planeten Mars 216, wo er auf die Alienrasse der Tharks trifft. Es gibt auch Humanoide auf dem Mars, zu denen die Prinzessin Dejah Thoris aus der Stadt Helium gehört. Gemeinsam mit ihr versucht Carter zu verhindern, dass die Pumpstation zerstört wird, die die Atmosphäre des Mars atembar macht…
Ich hatte wirklich kein nennenswertes Interesse, diese Serie anzuschauen oder gar zu reviewen. Ich fand den letzten GL direct to DVD Streifen schon langweilig und der Kinofilm hat mich ja auch nicht vom Hocker gerissen. Die neue Serie ist bei mir vielleicht auch deshalb total unter dem Radar geblieben und ich warf sie ohne jegliche Vorkenntnisse in den Player.
Es ist CGI. Wie "Clone Wars". Halle-luja?
Worum geht’s? Jemand tötet Lanterns. Nicht die Lanterns, die festen Sektoren in der Galaxis zugeteilt sind, sondern jene, die in den Grenzbereichen so weit draußen im All patrouillieren, dass sie kaum Kontakt zu Oa halten können…
Ich bin ein Doku-Junkie – ob 13stündige Epen über den europäischen Stummfilm oder dreiteilige Ausflüge in die Geschichte des Lichts und seiner Wahrnehmung: her damit!
Ich werde allerdings mittlerweile des ewig gleichen Formats überdrüssig, das wir alle schon bis zum Erbrechen gesehen haben: Voice Over, ein paar Ausschnitte, historische Clips, aufgefüllt mit Stock Footage – und jede Menge "talking heads", die souverän plaudern. Oft würde ich mir eine etwas mutigere und eigenwilligere Herangehensweise wünschen.
Obwohl die BBC4-Doku "The Joy of Easy Listening" genau dem Format entspricht, ist sie wundervoll nostalgisch und angefüllt mir toller Musik aus vier Jahrzehnten…
Im letzten Jahr habe ich mit Begeisterung das neue Kostümdrama "Downton Abbey" geguckt. Und eben habe ich im (sowieso verehrenswerten) "Guardian" mit ebensolcher Begeisterung die Kurzkritik zu einem Wiederholungsmarathon der Serie gelesen:
Ist es zu viel verlangt, wenn ich mir auch in Deutschland solche TV-Kritiken wünsche?
USA 2010. Regie: Sam Liu. Sprecher: James Denton, Christina Hendricks, Anthony LaPaglia, Edward Asner, Alexis Denisof, Michael Gough u.a.
Story : Durch eine Überdosis Sonnenenergie bei einem Weltraumrettungseinsatz werden die kryptonischen Blutzellen von Kal-El überladen: Superman wird sterben. Er beschließt, Dinge ins Reine zu bringen, gesteht Lois endlich seine Doppelidentität, legt sich noch einmal mit ein paar alten Feinden an, und sucht die Aussprache mit Lex Luthor. Ist dies wirklich das Ende des "Mannes aus Stahl"?
Kritik : Wer meine Kritiken zu den Direct2DVD-Filmen von DC regelmäßig liest, der weiß, dass die Bilanz relativ durchmischt ist: Für jeden "Justice League: New Frontiers" gibt es einen "Green Lantern: First Flight", für jeden "Batman & Superman: Public Enemies" gibt es einen "Wonder Woman"…
Ich habe es mir hier ja zur Angewohnheit gemacht, neue Superhelden vorzustellen. Und nachdem auch meine Affinität für Green Lantern dokumentiert ist, komme ich kaum umhin, euch das aktuelle Cover von "Entertainment Weekly" zu präsentieren.
Angeblich ist das NICHT das endgültige Kostüm. sondern nur ein digitales Rendering auf dem Körper von Ryan Reynolds (der erwartungsgemäß nicht schlecht in der Rolle aussieht). Der Ring passt, die Maske auch – aber die leeren Augen stören mich. Das ist freaky, und nimmt der Figur jede Menschlichkeit.
Eure Meinung?
G.I. Joe
Nicht so schlecht, wie ich befürchtet und erwartet hatte. Natürlich ist der Plot mit dem Nanomaschinen-Sprengsatz an vielen Stellen nicht mal auf dem Level der ursprünglichen Zeichentrickserie, und natürlich sind die Charaktere noch genau so zweidimensional wie in der animierten Version, aber Sommers hält die Geschichte flüssig am Laufen. Alles ist bunt, laut, auf pubertäre Art angeberisch – aber nie so aggressiv zynisch oder militaristisch wie „Transformers“. Außerdem sind die Effektszenen zwar deutlich weniger perfekt, aber eben auch weniger verhacktstückt und hysterisch. Bei den Darstellern hapert es dafür arg – Channing Tatum ist noch charismafreier als Sam Worthington, Sienna Miller kann nicht mit Olivia Wilde mithalten (die die „Baroness“ in einem Parodievideo deutlich sexier spielte), und eine ganze Riege von soliden Darstellern (Dennis Quaid, Jonathan Pryce, Chris Ecclestone) hat erheblich zu wenig zu tun…
Terminator Machinima
Genau genommen keine "TV"-Serie, aber sei’s drum…
Es ist eine geradezu bestechend geniale Idee, und ich hatte bei meinem Review zu „Clone Wars“ schon die Frage gestellt, warum solche Serien nicht mittlerweile per Game Engine aus einem passenden Spiel animiert werden: „Terminator Machinima“ geht den Weg konsequent. Man hat den Charakter von Moon Bloodgood aus dem letzten Film genommen, und um sie herum eine neue Serie entwickelt, die komplett von einer Videospiel-Engine gerendert wird. Das ist nicht nur preiswert, sondern erlaubt auch eine effiziente und produktionsnahe Herstellung…