• Mein Charles Band-Buch lässt sich feiern


    Es tut mir leid, dass ich in diesen Wochen wenig "Futter" bieten kann, aber der Umzug nach Speyer, ein Trip nach Chicago und SEHR viel Arbeit lassen mir kaum Platz für atmen, schlafen und die schwere Erkältung, mit der sich mein Körper gerade vergnügt.

    Zumindest kann ich euch ein paar kleinere Updates bieten, was das Charles Band-Buch angeht, das ich mit Dave Jay ausgeheckt habe.

    Ich versuche derzeit, 20 Exemplare zu organisieren, die ich auf eine gefährliche Weltreise schicke, damit wirklich alle Beteiligten (die drei Autoren UND Charles Band) sie signieren können…

  • 33 Jahre ist das Grauen her…


    Letzte Woche hatte ich – ausgerechnet im Zuge einer Reportage für die "Liebes Land" – das Glück, ein sehr nettes Siegerländer Pärchen kennen zu lernen. Während mein Fotograf die Frau beim Spaziergang durch die Altstadt ablichtete, kam ich mit dem Mann ins Gespräch. Und es fanden sich viele Gemeinsamkeiten. Wenn mich jemand fragt, ob ich schon mal von Mario Bava gehört habe, kann ich schließlich stolz auf eines der dicksten Bücher in meinem Regal verweisen.

    Es stellte sich raus, dass der Mann in seiner Jugend an der Organisation eines lokalen Horrorfilm-Festivals beteiligt war – zu einer Zeit, da Horror wirklich noch was für die Nische war und Film von der Rolle kam…

  • Bilder, aufblitzend, verblassend


    Ich war mal wieder on the road – nach drei Reportagen in vier Tagen bin ich derart "durch", dass ich die letzte Tour heute kurzfristig abgesagt habe. Damit ist meine Woche allerdings noch nicht zu Ende, morgen geht es weiter ins Rheinland. No rest for the wicked.

    Während mein Fotograf sich müht, Land und Leute in Szene zu setzen, ihnen Schönheit und Sympathie zu lassen, greife ich eher zu meinem Smartphone, wenn ich auf die Brüche in der Realität aufmerksam werde, auf die Schnittstellen von Wahn und Spießigkeit…

  • Wortvogel greift zu den Waffen: Recht bekommt, wer Recht verlangt


    Heute erzähle ich euch mal eine Geschichte, in der ich wieder alle Daten, Namen und involvierten Firmen anonymisieren muss. Nicht "to protect the innocent", sondern "to protect the guilty". Ich will die Sache einerseits nicht wieder aufreißen, andererseits denke ich, dass die Schilderung als hübsches Beispiel dienen kann, wie es in der Branche manchmal abgeht. Aus diesem Grund bitte ich auch darum, in den Kommentaren von Spekulationen abzusehen, wen ich im konkreten Fall beschreibe.

    Fangen wir mal damit an, dass ich für die TV-Firma N vor ein paar Jahren ein ganz nettes Projekt gestemmt habe…

  • Schriftzeichen sind Lebenszeichen


    Ich mache mir Gedanken über die Zukunft. Nicht über eure oder die der galaktischen Föderation – über meine eigene. Der Arsch ist einem bekanntlich näher als die Hose. Aber ich will euch zumindest an meinen Überlegungen teilhaben lassen, weil mich eure Meinung interessiert und ihr ja schließlich mit den Folgen leben müsst.

    Seit knapp fünf Jahren arbeite ich primär für Landhefte, bei der "Liebes Land" seit einem Jahr als "editor at large", was nach meinem Verständnis soviel heißt wie "Redakteur mit eingeschränkter Narrenfreiheit". Die LvA leitet das Heft als Chefredakteurin von Speyer aus, was eine Fernbeziehung zur Folge hat, die uns beiden nicht passt…

  • o2: Stochern im Service-Nebel


    Mal wieder Zeit für eine kleine Leidensgeschichte. Heute morgen brennt mir der Router durch. Also nicht "brennt" im Sinne von "schlägt Flammen", sondern im Sinne von "abkacken" (nennt man das heute noch so?). Mein WLAN-Netzwerk weg, dafür meldet die Suche plötzlich wieder "FritzBox 7120". Ich ahne schnell: aus unerklärlichen Gründen hat sich das Gerät auf Werkzustand zurückgeschaltet. Das hatte ich in satten acht Jahren sonst klaglosen Dienstes zwei oder drei mal, das ist kein Drama.

    Diesmal schon.

    Ich klinke mich über den Browser in meine FritzBox ein, um das WLAN-Netz samt Passwort (es steht ja nun sperrangelweit offen) wieder einzurichten…

  • Updates und weitere Gedanken dazu


    Es wird kaum jemand bemerkt haben, aber seit heute gibt es auch einen Kindle-Button zu jedem Artikel, über den man Beiträge direkt auf seinen Reader schicken kann. Ich denke, das lohnt sich besonders bei meinen exorbitant langen Privatgeschichten – auch wenn ich es mangels Kindle selbst nicht prüfen kann. Wenn jemand dazu Feedback geben kann/mag, würde es mich freuen.

    Auf Anraten des Lesers Howie wird es ein neues Tag geben: "Foodstuff". Darin findet ihr alle meine Erlebnisse mit Lebensmitteln – und dem, was unter diesem Begriff verkauft und konsumiert wird…

  • Kulinarisch fragwürdige Fernreise


    So, ich bin aus dem Hohen Norden zurück. Geplant waren sechs Reportagen in fünf Tagen – es wurden angesichts des teilweise mauen Wettern allerdings nur fünf Reportagen in vier Tagen. Solides Handwerk.

    Ich habe diese Woche nicht nur viel gesehen zwischen dem Emsland und der friesischen Küste, ich habe auch einiges erlebt. Den höchsten Leuchtturm des Landes habe ich bestiegen und die kleinste Autobrücke befahren:
    In Leer am Hafen schlug auch gerade das letzte Stündchen des Weihnachtsbaums – per Kettensäge:
    Der Chef einer Firma, die wir besuchten, entpuppte sich als passionierter Sammler antiquarischer Unterhaltungselektr(on)ik – hätte ich das Teil hier unauffällig in die Jacke stecken können, stünde es nun in meinem Arbeitszimmer:
    Da gab es auch noch einen anderen Automaten, den ich fotografieren mussten – aber davon erzähle ich dieser Tage mal separat…