Thema: Mix
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Ich bin kein so großer Fan von Anime, das wisst ihr. Was ich an technischer Expertise bewundere, vermisse ich an Erzählkultur. Aber das ist nur meine Meinung und die japanischen Trickserien sind weltweit erfolgreich genug, um mir Ignoranz vorwerfen zu können.
Ein besonderes Talent der japanischen Studios sind die Serienvorspänne. Hier ist einer meiner "all time favorites":
Die coolste Erinnerung meiner Kindheit verdanken wir allerdings den deutschen Redakteuren, die "Captain Future" nicht nur einen neuen Vorspann, sondern auch eine neue Musik verpassten:
Heute bin ich über eine andere Serie gestolpert, die ein großartiges Intro hat, das an "Battlestar Galactica" und "Babylon 5" erinnert – nur um dann mit dem Einsetzen der Titelmusik derart radikal abzudrehen, dass ich laut lachen musste:
Die haben doch echt einen an der Klatsche…
Darf auch gerne fleißig geteilt werden – Zielgruppe und so:
Kennt ihr auch Leute, die ihr eigentlich mögt, die euch aber manchmal zum Wahnsinn treiben, weil sie in ihrer schluffigen und unverbindlichen Art weder präzise Diskussionen noch präzise Planungen zulassen? Julian Reischl ist so einer. Ich kenne niemanden, der Julian nicht mag – von destruktiven Vollpfosten mal abgesehen. Julian ist dick, gemütlich, jovial und immer freundlich.
Aber Julian neigt auch (obwohl er Atheist und Skeptiker sein will) zur Denkfaulheit und zu mangelnder intellektueller Trennschärfe. Er tritt für das bedingungslose Grundeinkommen ein, verhaspelt sich aber bei jeder Diskussion, in der es plausibel erklären soll…
Sorry wegen der mangelnden Updates, aber ich bin derzeit im Vollstress. Worum genau es geht, werde ich in zwei oder drei Wochen verraten, bis dahin sei versichert, dass ich trotz langer Arbeitstage meinen Spaß habe:
Nein, ich war nicht beim einzigen deutschen Ukulele-Bauer. Möchte jemand raten, was ich da in der Hand habe?
P.S. : "Iron Man 3"-Kritik – morgen. "Star Trek"-Kritik – nächste Woche.
Darf ich vorstellen? Das hier ist Cosima:
Cosima ist ein weißer Gerfalke und residiert in der Falknerei Burg Rabenstein. Die Falknerin Sabrina bezeichnet den bildhübschen Vogel als das "Supermodel" unter ihren Raubvögeln: "Wenn die könnte, würde die immer mit einem Spiegel fliegen, um zu schauen, ob auch jede Feder richtig sitzt".
Wenn die Tiere ihre Hauben auf haben, ist für sie Nacht. Dann werden sie völlig ruhig und lassen auch mal den Kopf hängen, um eine Runde zu poofen – wie Kollege Freddie hier links:
Ich habe am Freitag einen Haufen über Falken, Bussarde, Habichte, Geier und Adler gelernt…
Wenn man so lange als Filmjournalist unterwegs ist wie Peter Osteried (hier auch bekannt als XXX), dann hat man über die Jahre Dutzende von Persönlichkeiten der Branche interviewt. Und dann kennt man auch das Problem: 90 Prozent des Gesprächs fällt der redaktionellen Schere zum Opfer, oft müssen bezaubernde Plaudereien auf ein paar Zitate herunter gekürzt werden. Das ist schade, da wird der Welt etwas vorenthalten.
Peter hat nun aus der Not eine Tugend gemacht und 20 ausführliche Interviews zu einem eBook von fast 160 Seiten zusammen gefasst…
Es dämmert die Zeit des Fremdcontent, der unsichtbaren Hand im Rücken, die mich steuert, der Worte, die nicht meine sind…
Ach paperlapapp. Reiner Zufall, dass ich in den nächsten vier Beiträgen Projekte von Kommentatoren vorstelle und einer dieser Beiträge sogar von einem Kommentator stammt.
Es hat sich halt so ergeben.
Fangen wir mit Doc Knobel an, der unter seinem Nick "Tobias Hohmann" schon diverse Filmbücher geschrieben hat. Sympathischer Kerl, der mir noch sympathischer wird, weil er was vom Fach versteht. Und man mag dem MPW-Verlag vieles vorwerfen (nicht existentes Lektorat zum Beispiel – die Tippfehlerquote ist ärgerlich), ein Mangel an Ausstattung gehört nicht dazu…
Zwei Karten, heute Abend, 19.30 Uhr, sensationelle achte Reihe, Olympiahalle.
Abschiedstournee James Last, bitches!
Wir können kurzfristig doch nicht hin – will wer von euch?
Unsere Wohnung liegt im zweiten Stock, der hohe Altbau entspricht eher dem dritten Stock. Die Rückseite des Hauses ist von wildem Wein zugewuchert. Vor unserem Küchenfenster haben wir einen kleinen Blumenkasten auf das Fensterbrett gestellt, gesichert mit einer Kette. Die Bepflanzung ist natürlich über den Winter hoffnungslos verwildert. Einen halben Meter darüber hängt ein Zinnschälchen mit einem Meisenknödel am Spieß – man hilft ja gerne der gefiederten Nachbarschaft durch die kalte Jahreszeit.
Neulich fiel uns auf, dass der Meisenknödel nicht mehr ordentlich gepickt wird, sondern ratzfatz total zerbröselt in der Schale landet…
Eckhardt Schmidts erster Film hieß "Jet Generation – Wie Mädchen heute Männer lieben", es folgten "Erotik auf der Schulbank" und "Männer sind zum Lieben da". In den 80ern setzte er noch deutlicher auf pseudo-anspruchsvolle Sex & Gewalt-Melodramen, er ließ Desiree Nosbusch in "Der Fan" nackt zur Kannibalin werden, besetzte gerne Sex-Starlets wie Sibylle Rauch und Rebecca Winter.
Die New Wave-Optik und der Nihilismus waren nie mehr als Pose, die Filme nicht gehaltvoller als "Zärtliche Cousinen" und "Eis am Stiel". Schmidts Szenenfotos kündeten immer stolz von den zu erwartenden fleischlichen Darbietungen, jede Publicity war gute Publicity…