Thema: Mix
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Schon vor 30 Jahren habe ich in der Schule gelernt, dass die Wegwerfgesellschaft ein ökologisches Desaster ist. Immer mehr Gegenstände werden so konstruiert, dass sie nicht nur bei Schäden irreparabel sind – immer mehr Gegenstände werden auch für den Einmalgebrauch hergestellt oder in immer kleineren Portionsgrößen, was den Abfall maximiert. Wie oft habe ich mich aufgeregt, dass es Einwegkameras gibt, bei denen zwei, drei Plastikteile ausreichen würden, sie beliebig oft verwenden zu können.
Es ist seither nicht besser geworden. Immer mehr Menschen verwenden Kaffeemaschinen mit Kapseln, die mit jeder Tasse Plastik- und Alumüll verursachen…
Ich hatte ja versprochen, künftig etwas besser auf die Humble Bundles aufzupassen, um keine weiteren lohnenswerten Deals zu verpassen. Das hat natürlich NICHT geklappt.
Als ich gestern meinen Maileingang durchforstet habe, sind mir gleich zwei Bundles aufgefallen, die sich auf meiner Festplatte zu Hause gefühlt hätten. So hatte Fantagraphics mal wieder ein richtig fettes Paket hochwertiger Comics geschnürt, die man für Centbeträge laden konnte:
Eine hübsche Übersicht über die Bandbreite von Comics, Cartoons und Graphic Novels mit hohem Anspruch. Der Peanuts-Sammelband oder die Ausgabe von Hip Hop Family Tree allein wären schon den Preis allemal wert gewesen…
Ich stolpere auf meinen Reisen durch das YouTube-Universum immer wieder über tolle kurze Features, die auch einem alten Sack wie mir noch einiges beibringen können. Heute stelle ich euch mal ein paar davon vor.
Niemand bestreitet, dass viele Stars sich mit großen Mühen vorbereiten, wenn sie eine historische Persönlichkeit akkurat darstellen sollen. Wie weit sie dabei mitunter gehen, erklärt Sprachcoach Eric Singer anhand von 31 erstaunlichen Beispielen:
Vor einigen Jahren gab es auf NBC mal eine ganze Reihe von "behind the camera"-TV-Filmen, die fiktionalisierte Entstehungsgeschichten bekannter Serienklassiker erzählten: Charlie’s Angels, Denver-Clan, Saved by the Bell, Mork vom Ork…
Zur Ehrenrettung der Filmreviewer-Gilde ist es Udo Seelhofer (dessen neue Webseite ebenfalls von meinem IT-Meister Mad Mike Heissmann gestaltet wurde), der nicht wieder italienisches Gerümpel bespricht, sondern einen so obskuren wie charmanten Musik-Trickfilm, nämlich…
Rock & Rule von Clive A. Smith Eine apokalyptische Zukunft. Die Menschheit ist längst ausgestorben, aber aus den in der Apokalypse entstandenen Rattenmutanten hat sich eine unserer Zivilisation nicht unähnliche Gesellschaft entwickelt. Angel ist die Sängerin einer aufstrebenden Punkrockband, welche die Aufmerksamkeit des Rock-Megastars Mok erregt. Dieser ist mit seiner weltweiten Talentshow auf der Suche nach dem nächsten großen Star…
Ihr kennt meine Geschichten aus Ibiza – auch die von der Absicht, dort internet-abstinent zu bleiben. Der Wunsch war der Vater des Gedankens, die Niederlage jedoch sein Kind. Die ersten Jahre gab es in der Wohnung keinen Internet-Anschluss, daher musste ich immer nach Eulalia in den Internet-Shop Ibi.Com fahren. Ich kann mich gut erinnern, wie ich 2010 der hibbeligen LvA die ersten Folgen „Downton Abbey“ geladen habe. Oder wie ich die Kapitel meines jeweils neusten Romans an den Verlag verschickte. Gute Zeiten, vor allem deshalb, weil Ibi.Com ein extrem angenehmer Internet-Shop war – die Rechner waren einheitlich und gut ausgestattet, mit ausreichend Speicher und flotten Prozessoren, um die Arbeit „home away from home“ so knapp wie möglich zu gestalten…
Kaum überlasse ich meinen Lesern mal das Wort, schleppen die mir lauter schmierige Italiener ins Haus – nach den Puppen im Augustmond und dem Action-Geschrammel der Cobra Force wird nun ein Spätwerk des Sandalengenres einer ausführlichen und damit übereifrigen Analyse unterzogen. Kein Wunder, der Text kommt ja auch
Von Markus Nowak aka Doc Acula
Als der Wortvogel mich fragte, ob ich für seine neuerliche Urlaubsabwesenheit (der Mann macht öfter Urlaub als Donald Trump!) nicht wieder einen Gastbeitrag verfassen möchte, sagte ich natürlich zu – man will ja die Qualität des Blogs ein wenig steigern…
Hier in der Wohnung auf Ibiza geht gerade das Internet nicht – ich schreibe diese Zeilen über einen ad hoc-Hotspot meines iPhones. Generell habe ich auch nicht vor, einen Großteil meiner Urlaubszeit im Netz zu verbringen. Und darum habe ich ein paar gestandene Leser gebeten, mit Gastbeiträgen auszuhelfen. Den Anfang macht Daniel Spiegelberg, der sich mit der Darstellung verschiedener psychischer Störungen im Hollywood-Film auseinander setzt. Take it away, Daniel!
Psychiatrie in Hollywood-Filmen Von Daniel Spiegelberg
Realistisch? Nö. Toll? Jau!
Der Hausherr befindet sich mit seiner Liebsten im sicherlich wohlverdienten Urlaub, und hat mich gebeten, einen Gastbeitrag zu verfassen, mit dem er in dieser Zeit sein Blog tapezieren kann…
Es hat ein Weilchen gedauert, aber nun kann ich euch endlich ein paar fette Mediabooks mit tonnenweise Extras und schön restaurierten B-Movies in die gierigen Rachen werfen – feast your eyes:
Zur Verfügung gestellt hat die Scheiben Daniel Peree von Wicked Vision, der damit noch lange nicht am Ende der Full Moon-Fahnenstange ist. Weitere Kultklassiker sind in Vorbereitung – und es ist nicht auszuschließen, dass ich da auch wieder meine Finger drin haben werde. It’s a dirty job, but somebody’s got to do it.
Nun schaue ich ja eigentlich kaum noch von Scheibe und ich habe die Filme auch mehr als einmal hier liegen…
Ich hatte letztes Mal glatt vergessen, einen weiteren erfreulichen Effekt meiner Diät und meines sportlichen Ehrgeizes zu vermelden. In meinem Kleiderschrank hängen zwei "slim fit"-Hemden von Marc O’Polo, die ich mir als "Belohnung" nach der ersten Diät 2013 gekauft hatte und die mir damals prima gepasst haben.
Seit 2014 konnte ich sie nicht mehr tragen, ohne wie eine Presswurst auszusehen. Ähnlich wie mit den Hemden, die mir die LvA zu Weihnachten geschenkt hatte, behielt ich die durchaus schicken Kleidungsstücke in der Hoffnung und als Ansporn, sie irgendwann wieder tragen zu können…
Es ist mal wieder ein wenig Vorgeschichte nötig. Ich habe den SPIEGEL Mitte der 80er zu lesen begonnen. Damals bekam ich die gesammelten alten Ausgaben immer von meinem Großvater (und ausgelesene Playboys von meinem Vater, aber das ist eine andere Geschichte). Am Kiosk neu kaufen konnte ich mir mit 8 Mark Taschengeld im Monat nicht leisten. Warum ausgerechnet mein knochenkonservativer und politisch nur mäßig interessierter Opa das Hamburger Nachrichtenmagazin las, verstehe ich bis heute nicht. War mir aber damals und heute egal.
Der SPIEGEL hat, und das kann man nicht genug betonen, mein Verständnis zu Staat, Kirche und Journalismus geprägt…