• The company you keep: Unser Buch bei Amazon


    Ich werde heute Abend noch die Kritik zu "Justice League" raushauen und morgen über die ersten Reaktionen (und spannende Neuigkeiten) in Sachen "It came from the video aisle!" schreiben. Unser bescheidenes Buch über den B-Movie-Mogul Charles Band kommt nämlich ganz schön rum. An dieser Stelle deshalb nur ein kleiner Hinweis, der mich schon ein wenig stolz gemacht hat.

    So sieht das Buch aktuell bei Amazon USA aus – gerade im Angebot, btw.:

    Nun zeigt Amazon ja auch immer an, was die Käufer des Produkts noch so bei sich im Regal stehen haben…

  • Kunst kommt von Können: Das iPhone X und die Bilder


    Disclaimer: Ich benutze – halbwegs zufrieden – ein iPhone 6.

    Keine Sorge, ich lasse mich nicht über das bizarre Gesabber der Digitalsphäre aus, die ein über 1000 Euro teures Smartphone dafür lobt, dass es Features mitbringt, die andere Smartphones längst haben und dass es qualitativ was taugt. Ein Smartphone zu diesem Preis zu kaufen, finde ich… nicht smart. Aber wer das Geld hat und es dafür verwenden will – besser als in Nutten und Koks ist es bei Apple sicher angelegt.

    Ich bin aber eben auf einen interessanten Artikel bei heise gestoßen, in dem ein Profi-Fotograf das iPhone X mit einer schweineteuren Systemkamera vergleicht und positiv überrascht ist, wie gering die Unterschiede in der Bildqualität sind…

  • Abstieg in die Kundenhölle: Amazon & Deutsche Post (NACHTRAG)


    Es gibt mal wieder launige Geschichten aus der Servicewüste zu erzählen. Nicht notwendigerweise spektakuläre oder empörende Geschichten, manches lief sogar erfreulich ab und gehört gerade deshalb geteilt.

    Fangen wir mit meiner neuen Uhr an. Eine Fossil. Fossil ist für mich wie IKEA: viel Auswahl, gefälliges Design, günstige Preise, kauft man nicht für die Ewigkeit. Seit 20 Jahren "meine" Marke. Wann immer ich untreu geworden bin, landete ich am Ende doch wieder bei Fossil. Auch das kenne ich von IKEA.

    Jetzt war es mal wieder soweit: Die aktuelle Uhr fand ich langweilig, eine recht schicke Fossil, die ich vor 14 Jahren gekauft hatte, ließ sich nicht mehr in Gang setzen…

  • Humble Bundle of Joy: Fremde Welten


    Klar kann man auch weiterhin wuchtige Sammelbände für Centbeträge bei Wildsidepress kaufen oder Archive.org nach lohnenden Scans durchforsten – aber die Humble Bundles bleiben eine exzellente Ergänzung der Mischung für den Reader daheim und unterwegs. Darum stelle ich heute auch begeistert und bereitwillig den neusten Packen wertiger Ebooks unter dem Oberbegriff "multi genre fiction" vor.

    Was gibt’s für einen schlappen Dollar? Sechs Bücher, darunter Steampunk und zwei fette Anthologien mit Horror- und SF-Kurzgeschichten. Sieben Dollar mehr gibt noch mal sieben Wälzer oben drauf, inklusive Sammelbände mit Cthulhu-Stories und Alternativwelt-Szenarien…

  • SNES Classic Mini: Rockin' the arcades!


    Ja, ich hatte geschrieben, dass ich nicht mehr über das SNES Classic Mini schreiben werde. Aber was geht mich mein Geschwätz von gestern an? Ich bin begeistert und habe was mitzuteilen.

    Zuerst einmal spiele ich mittlerweile primär die besten Spielautomaten der letzten 40 Jahre, was zwei Probleme mit sich bringt. Das SNES hat einen sehr guten, aber für Automaten eben nicht perfekten Controller. Das ließe sich ändern, denn ich habe noch dieses gute Stück hier rum liegen:

    Ein Arcade Stick für die gefloppte Sega Dreamcast-Konsole, umgebaut auf USB zum Anschluss an Notebooks und Tablets…

  • Buchtipp in eigener Sache: It came from the video aisle!


    Insgesamt 14 Jahre, mehr als 150 Interviews, über 250 Filme, einige tausend Fotos und circa 5000 Emails zwischen den Autoren finden heute Ergebnis und Abschluss:

    Ihr erinnert euch vielleicht an Band 1, "Empire of the B’s". Ich habe ja oft genug drüber geschrieben. Hier ist nun Band 2 der großen kritischen Rückschau auf das Werk von Charles Band, einem der großen B-Movie-Produzenten der letzten 40 Jahre. Insgesamt 480 Seiten, durchgehend vierfarbig, vollgepackt mit seltenen Behind the Scenes-Bildern, Artwork und Produktionsskizzen. Seit heute offiziell bei Amazon…

  • Humble Bundle: Unendliche Weiten bis zum Abwinken


    Ein Leser war so freundlich, mich darauf hinzuweisen, dass es ein neues Humble Bundle für Buchfreunde gibt. Für Science Fiction-Fans, die ihre Schmöker lieber englisch lesen, findet sich hier ein Feuerwerk an Utopien und Fantastereien ohne Füller.

    Für gerade mal umgerechnet 85 Cent bekommt man schon fünf hochwertige Romane, für knapp 7 Euro sind es bereits zwölf. Nicht mal 13 Euro muss man hinlegen, um das volle Paket mit 20 Büchern (wie immer in verschiedenen Formaten und DRM-frei) einzusacken. Und gerade in diesem letzten Level finden sich ein paar echte Leckerchen von SF-Legenden wie Greg Bear, Timothy Zahn und Robert Silverberg…

  • Daddel Kritik: Super Nintendo Classic Mini


    Es gibt einen Grund, warum ich (abgesehen von Casual Games) auf meinem Blog keine Computerspiele bespreche. Es gibt einen Grund, warum ich das heute doch tue. Beides hängt mit dem Super Nintendo Entertainment System (von hier an SNES) zusammen. Es war die letzte Konsole bzw. das letzte System, auf dem ich leidenschaftlich gedaddelt habe. Das Ende meiner Jugend als Gamer, nach Philips G7000, Atari VCS, C64 und Gameboy.

    Ich hatte die Konsole Ende 1992 von Nintendo bekommen, weil ich für den GONG und die TV Serien damals immer wieder Spiele besprochen habe, meistens Umsetzungen von Serien und Kinofilmen (Star Trek, Simpsons, etc.)…

  • Gadget Glück: TaoTronics Bluetooth Empfänger


    Obwohl ich generell mittlerweile ein Freund eher hochwertiger Elektronik bin, sind es doch meistens die billigen Fernost-Gadgets, die mich begeistern, weil sie für wenig Geld einen erstaunlichen Nutzwert bieten.

    So hätte ich nie gedacht, dass dieses Teil für 15,99 Euro so praktisch sein könnte:

    Es handelt sich dabei um einen Bluetooth-Empfänger – und genau als solchen hatte ich das federleichte Teil von der Größe einer Streichholzschachtel auch gekauft. Der Hintergrund: Weder mein Firmenwagen noch mein Privatwagen hat eine Bluetooth-Schnittstelle, an die ich mich im Auto der LvA so gewöhnt habe…

  • Das hässliche Ende des Hauses auf der anderen Straßenseite


    Ich habe vor acht Jahren einen Artikel über ein Haus geschrieben, auf das man aus dem Dachfenster meines Hauses in Giesing schaut. Ein hässliches Haus mit einem alten Mann im Rollstuhl drin. "Schandfleck des Viertels" habe ich es genannt. Vielleicht ist es sinnvoll, wenn ihr diesen Artikel zuerst noch einmal lest.

    Gestern informierte mich ein Freund, dass dieses Haus (und meins, btw.) aktuell in der Süddeutschen Zeitung zu sehen ist:

    Das Haus ist weg. Abgerissen. Illegal vermutlich, denn unter Ensembleschutz hätte zumindest die Fassade stehen bleiben müssen…