Thema: Mix
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Ich habe mal wieder zwei sehr spezielle Neuheiten in Auge gefasst, die ich euch empfehlen möchte.
Am 5.1.2019 wird auf BBC 4 Radio eine dreistündige Sendung über Harry Alan Towers ausgestrahlt, die sich ausnahmsweise mal nicht primär mit seiner Karriere als Trashfilm-Produzent (u.a. meines "Sumuru") beschäftigt, sondern mit seinen frühen Jahren als fleißiger Manufakteur knalliger Radio-Hörspiele. Für diesen Zweck hat Autor Dominic Delargy viele seltene Aufnahmen aus den Archiven gekramt, die teilweise seit 70 Jahren nicht mehr abgespielt wurden.
Ich sollte an der Doku eigentlich mitwirken, primär in Form eines (auf deutsch geführten) Interviews mit Harrys Witwe Maria…
Da dieser Blog fast so eine Art ungeordnete Biographie darstellt, möchte ich heute von einer Phase meines Lebens erzählen, die bisher außen vor blieb. Und ich möchte eure eigenen Erinnerungen und Anekdoten hören.
Es geht um Nebenjobs, Schülerjobs, Ferienjobs, mit denen man in seiner Jugend zum Taschengeld was dazu verdient, um sich vielleicht das erste Mofa zu kaufen oder statt des Eiskonfekts im Kino mal das teurere Happy Kirsch.
Erstmals "Geld für Leistung" habe ich bekommen, als ich Hunderte von Autogrammkarten eines Düsseldorfer Rock’n’Roll-Sängers auf der Rückseite mit der Adresse seines Managers stempelte – der mein Vater war…
Mal was ganz Anderes – eine Videobesprechung eines fast 45 Jahre alten Magazin. Zeitweilige Schniefer, Huster und Versprecher möge man mir verzeihen, ich habe das in einem Take und ohne Skript durchgezogen.
Artikel zum Start des Magazins.
Artikel zur Uderzo-Klage gegen den Herausgeber.
Artikel über die Folgen des Prozesses.
So sahen die drei Cover der erschienen Hefte aus:
Hier der Kino-Artikel:
Trailer für den angesprochenen Film "Sweet Movie":
Die Twilight Zone-Adaption der Kurzgeschichte von Henry Slesar:
Trailer zu Spielbergs "Duell" (in Deutschland ab 7.8.1973 gelaufen):
Ich habe ja schon des öfteren Humble Bundles empfohlen – da bekommt man für eine Handvoll Dollar wirklich viel Gegenwert, seien es Ebooks, Spiele oder Comics. Mittlerweile ist mir das nur noch selten einen Beitrag wert, weil diejenigen unter euch, die von so etwas begeistert sind, problemlos den Newsletter abonnieren können.
Heute komme ich aber nicht drum herum, allen Interessenten an englischsprachiger Genreliteratur an die Tür zu klopfen und dieses Bundle zu empfehlen wie ein Zeuge Jehovas die Bibel. Es ist sicher die umfangreichste Schatztruhe es Jahres…
Vor ein paar Jahren hatte ich eine Phase, in der ich aus beruflichen Gründen viel Bahn gefahren bin. Ich habe ja auch ein paar Mal drüber geschrieben. Mittlerweile hat sich das geändert – wir haben ein "Liebes Land"-Mobil, das mich zuverlässig durch die Republik schiebt, und pendeln muss ich ja auch nicht mehr.
Gestern war eine Ausnahme. Eine erzwungene. Ich war für eine Reportage in Speyer angemeldet und als ich den Wagen nach ca. einer Stunde Fahrt vor Ort abstelle, raucht es aus dem Motorraum…
Das vorab: ich bin mit der 1822direkt als Online-Bank seit 2003 sehr zufrieden. Wobei zufrieden in diesem Fall heißt: es gab nie Ärger. Und das ist einer Bank ja schon sehr positiv anzurechnen. Ich verlange nicht viel: ein paar Überweisungen, ein paar Daueraufträge, EC-Karte, und die Kontoauszüge bitteschön per PDF. Klappt.
Heute ist mir aber was aufgefallen, was mich geärgert hat. Weil es zeigt, wie weit Banken gehen, um zu verschleiern, wie und wo sie dich abzocken.
Ich fülle ein Online-Überweisungsformular aus und stoße auf diesen Hinweis:
Echtzeit finde ich gut…
Meine Umwandlung des analogen Bücherschranks in eine digitale Bibliothek auf der Festplatte schreitet schneller voran, als ich mir zu erträumen wagte. Ein ziemlich großer Bestandteil meines gedruckten Besitzes besteht nicht mehr aus Papier und Druckertinte, sondern aus Bits und Bytes. Geholfen hat mir – wie so oft – das Internet. Und heute erzähle ich euch mal, wie ich das angestellt habe.
Zuerst einmal der Grundgedanke: Die Bücher, die in meinen Regalen stehen, habe ich bezahlt, teilweise teuer. Ich habe sie in Seesäcken und Reisetaschen über den Kanal und oft sogar über den Atlantik geschleppt, ich habe sie in Antiquariaten entdeckt oder bei Amazon…
Ich habe keine Angst vor Trojanern, Viren, Abofallen und obskuren Drohschreiben zwielichtiger Inkasso-Unternehmen, die mich unter Verweis auf Rechnung XYZ dazu bringen wollen, eine angehängte Datei zu öffnen. Ich bin zu lange dabei und sowohl mein gesunder Menschenverstand als auch meine gesunde Skepsis schützen mich.
Darum war ich auch nicht nennenswert schockiert, als ich eben im Spam-Ordner diese Mail fand, die vor vier Tagen in meinen Gmail-Account flatterte:
Zugegeben – es machte mich eine Sekunde lang stutzig, dass der Erpresser tatsächlich eins meiner veralteten Passwörter kennt…
Ihr werdet es vermutlich schon gehört haben: "Guardians of the Galaxy"-Regisseur James Gunn wurde von Disney gefeuert. Rechtskonservative Medien haben einen Haufen alter Tweets ausgebuddelt, die Gunn nicht gut aussehen lassen und von denen er sich längst distanziert hat. Retten konnte ihn das nicht – "Guardians of the Galaxy 3" wird ohne ihn stattfinden.
So, wie es sich mir darstellt, gibt es zwei Fraktionen: Die Konservativen spielen empört und verlangen Gunns Kopf, weil "so einer" keine familienfreundlichen Filme für Disney machen darf. Sie stellen Gunn in eine Reihe mit Kevin Spacey und Victor Salva…
Es ist in den letzten Wochen durch die Presse gegangen – nachdem asiatische Länder die deutschen Städte mit Tausenden billiger Leihfahrräder zugestellt haben, gibt es nach dem Konkurs des koreanischen Anbieters oBike ein Problem: Die Fahrräder können nicht mehr ausgeliehen werden, werden auch nicht repariert, und abgeholt und entsorgt schon gar nicht. Man liest die wildesten Dinge: von 10.000 nagelneuen Fahrrädern, die in einem Lagerhaus vor sich hin schimmeln, bis zu regelrechten Zerstörungsorgien wütender Stadtindianer gegen die ungeliebten Asia-Bikes.
Besonders dolle sollen sie ja sowieso nicht gewesen sein:
Wer ist verantwortlich für etwas, das niemandem gehört…