Thema: Hard- & Software
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Ihr wisst, dass ich es gerne digital mag. Ich halte die Verlegung von Information, Unterhaltung, Wissen und Wellness in den Cyberspace für eine tolle Sache, weil es Platz, Ressourcen und Aufwand spart, während es gleichzeitig globale Verfügbarkeit ermöglicht. Wann immer ich Bestände aus meinem Haushalt in die Cloud verlegt habe (von Zeitschriften über Akten bis hin zu Anleitungen), hat sich das in kürzester Zeit bewährt. Ein Lexikon im Schrank braucht einen Regalmeter und verlangt händische Suche – ein Lexikon im Netz braucht nix und verlangt Strng+F…
Ich bin kein Gamer. Ich bin ein Casual Gamer. Das heißt, dass ich nicht spiele, um einen Highscore zu erreichen oder ein Spiel zu vollenden. Ich spiele, weil ich zehn Minuten Zeit habe, weil ich in der Badewanne sitze oder im Flieger. Spiele sind für mich keine Herausforderung, nur Ablenkung.
Das war schon immer so. Als ich in den 80ern meinen ersten C64 mit Hunderten von Raubkopien besaß, spielte ich eher aus der Neugier heraus, was die Games denn so zu bieten hatten. Wie war die Grafik, wie war der Sound, wie war der Spielverlauf…
Disclaimer : Spiele lasse ich bei den folgenden Betrachtungen außen vor, das ist ein ganz eigener Bereich.
Ich habe vor ein paar Monaten im Kontext von Online-Banking darüber geschrieben, dass ich das Internet für eine der großen Errungenschaften der zivilisierten Welt halte und kein Interesse daran habe, es hirnlos zu bashen. Die Fülle dessen, was das Internet uns bietet und ermöglicht, wäre einem Prä-Internet-User kaum plausibel zu erklären. Online-Bibliotheken mit dem gesammelten Weltwissen? Zugriff auf den globalen Informationsstrom nicht nur der Gegenwart, auch der Vergangenheit…
Ich kann mich noch gut erinnern: Die LvA und ich, wir waren gerade frisch verliebt und sie gewöhnte sich langsam an den Gedanken, nun einen Klugscheißer in Sachen Unterhaltungselektronik im Haus zu haben. Und darum konsultierte sie mich auch, als es um die Frage ging, was sie mit ihrem Macbook machen solle, das mehr als fünf Jahre auf dem Buckel hatte und deutliche Schwächen zeigte. Ich beriet sie kompetent und ausführlich mit dem Ziel, das Macbook durch Säuberungsarbeiten auf Software-Seite und kleinere Hardware-Updates für ein paar weitere Jahre fit zu machen…
Viele von euch werden es merken: beim Online-Banking stehen Veränderungen an. Neue Vorgaben verlangen, dass z.B. die alten Papierlisten mit TAN-Nummern ausrangiert werden. Bei diversen Banken (wie meiner) ist es gar nicht mehr möglich, ohne Handy (mindestens mit SMS, besser als Smartphone) Bankgeschäfte zu tätigen. Ich selber habe mich für die Variante entschieden, bei der mein iPhone einen QR-Code auf dem Mac-Bildschirm scannt und dann die TAN ausspuckt. Bedeutet natürlich, dass ich künftig immer mein Handy geladen haben muss, wenn ich online überweisen will.
Das brachte mich allerdings auch dazu, mal über die Vorzüge des Online-Bankings speziell und des digitalen Mehrwerts allgemein nachzudenken…
Ihr wisst, dass ich eher selten ein "early adopter" bin: Facebook, Smartphone, Navi, Tablet, Chromecast – alles kam bei mir eher spät ins Haus und auch dann nicht aus technophiler Spielsucht, sondern eher aus schulterzuckender Neugier: kost' ja kaum was, da kann man sich das schon mal ansehen.
Mit digitalen Assistenten habe ich bisher gefremdelt. Schon Ende der 90er fiel mir auf, dass die Sprachsteuerung von elektronischem Gerät eine eher mühsame Sache ist und ein Knopf sich oft schneller drücken lässt als ein Befehl sprechen…
Ich habe mal wieder ein oder zwei Updates für euch. Vielleicht kann der eine oder andere von meinen neusten Erkenntnissen profitieren.
Zuerst einmal geht es wieder um den hier:
Ich hatte ja neulich berichtet, dass ich mit dem Google Chrome Stick in Tateinheit mit einem VPN in der Lage bin, Live-Streams u.a. vom britischen Fernsehen auf unseren fast zehn Jahre alten Flachbildschirm zu übertragen.
Ein (kleiner) Haken war, dass man zwar auch den gesamten Bildschirm übertragen konnte, nicht aber den Ton. Streams liefen demnach über den Browser perfekt, bereits auf der Festplatte befindliche Videodateien (z.B…
Es kommt immer wieder mal vor, dass ich im Radio Beiträge höre, die mich so wütend machen, dass ich ins Lenkrad meines Wagens beißen möchte. Auf Deutschlandradio ist das oft der Fall, wenn Kommentare aus aktuellen Zeitungen zum Tagesgeschehen vorgelesen werden oder wenn ein Kommentator direkt für den DLF schreibt. Was so manche Lokalgröße da an Dummfug faselt, geht nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Am 12.1. habe ich einen Beitrag des Chefredakteurs der Schweriner Volkszeitung mit anhören müssen, den zu analysieren sich lohnt.
Seid stark, jetzt wird’s schmerzhaft…
Sachen umsonst – da bin ich dabei!
Es ist die Erfahrung von 22 Jahren Internet, dass sich global schnell digitale Monopole nach dem Schneeballprinzip etablieren: Eine Firma oder ein Service sticht heraus, immer mehr User nutzen das Angebot, die Marktmacht wächst, was wiederum mehr Nutzer anzieht. Irgendwann können die Konkurrenten nicht mehr mithalten. So ist Google die größte Suchmaschine der Welt und Ebay das größte Auktionshaus geworden. Man kann sich drüber ärgern, aber man kann es kaum ändern.
Das größte Warenhaus der (westlichen) Welt ist natürlich Amazon und vermutlich machen sich wenige User klar, dass der Online-Riese neben Amazon und Amazon Prime noch einen ganzen Haufen anderer Quasi-Monopolisten besitzt, darunter die Internet Movie Database, BoxofficeMojo, Goodreads und Twitch.TV…
Ich wollte dem Neustart des Firefox-Browsers eine faire Chance geben. Einen Monat zur Eingewöhnung und um mir zu beweisen, dass er Chrome überlegen ist.
Nach nicht mal zwei Wochen habe ich Firefox wieder deinstalliert.
Es sind nicht die üblichen Gründe: Der Umstieg war vergleichsweise einfach, es gibt fast alle Extensions auch für den Open Source-Klassiker und bei der Geschwindigkeit gab es nix zu meckern. Als Speicherfresser habe ich Firefox nicht wahrgenommen, auch wenn gefühlt häufiger der Lüfter meines Macbook Air angesprungen ist.
Nein, letztlich waren es läppische Kleinigkeiten, die sich in einem Maße addiert haben, dass es mir die User Experience versau(er)t hat…