Thema: Hard- & Software
135 Artikel
Ich schreibe Artikel ja üblicherweise zum Erkenntnisgewinn, also wenn ich was mitzuteilen habe. Wenn der olle Vogel was gelernt hat, sollt ihr davon profitieren. Heute schreibe ich aber mal aus blanker Verzweiflung, gerade weil ich mit meinem Bemühen in Sachen digitaler Ordnung nicht voran komme.
Vor etwas über einem Jahr habe ich darüber geschrieben, dass ich von den Freemium-Apps EVERNOTE und LASTPASS auf die Freeware-Varianten JOPLIN und BITWARDEN umgestiegen bin. Auf BITWARDEN lasse ich auch bis heute nichts kommen, der Passwortmanager funktioniert perfekt und lautlos…
Wie eigentlich immer, wenn eine neue Ausgabe LIEBES LAND fertig ist, verbringe ich aktuell viel Zeit damit, auszumisten, aufzuräumen und liegen gebliebene Aufgaben zu erledigen. Momentan ist unser Hardware-Park dran, denn bei einigen Geräten läuft es nicht rund: mein iPhone braucht endgültig ein neues Display, das Macbook der LvA hat ein Problem mit dem USB-C-Anschluss, über den der Akku geladen wird. Mein Ersatz-Macbook Air habe ich aufwändig innen reinigen lassen, um die letzten Spuren der "Kaffee-Katastrophe 2018" zu beseitigen. Im Anschluss habe ich es komplett neu aufgesetzt – was bei Apple erstaunlich leicht geht…
Ich habe vor ein paar Tagen für ca. 25 Euro das Buch von Geoff Mayer zu den Serials gekauft. Wobei… genau genommen ist es weder ein Buch, noch habe ich es gekauft. Es ist ein eBook. Ich habe also nichts im Schrank. Und da Amazon sein DRM draufknallt, entscheidet jetzt und in Zukunft der Online-Anbieter, wie und wo ich das eBook lesen kann. Eigentum definiere ich anders.
Dass es ein eBook ist, damit kann ich leben. Ich habe ja konsequent auf digital umgestellt und vermisse auch nix…
Meine Frau hat einen Handyvertrag aus der Steinzeit – laut Telekom-Webseite von 2013, faktisch aber mindestens fünf oder sechs Jahre älter. Die Rechnung weist ihn als "Complete Comfort XS" aus – dieser Tarif wurde 2013 eingeführt und der LvA dann vermutlich einfach übergestülpt:
Klar ist: im Zeitalter der Smartphones ist mit 100 MB Datenvolumen kein Staat mehr zu machen. Zwar ist der Grundpreis von 15,96 Euro für einen Telekom-Tarif extrem günstig, aber man zahlt am Ende halt doch wieder drauf, weil man nachbuchen muss. Mal stehen 50 Euro, mal sogar 70 oder 80 auf der Rechnung…
In meiner digitalen Sphäre hat sich wieder so einiges getan und ich dachte mir, ich gebe euch mal einen kurzen Überblick.
iMac Wir haben jetzt für die privaten Belange der LvA so einen hier stehen:
Der neue iMac mit M1-Chip, 24 Zoll. Ich war zuerst dagegen, aber die Liebste Frau der Welt wollte keine halben Sachen aus vorhandener Hardware gedrechselt, sondern ein vielseitiges Desktop-Gerät ohne Kompromisse. Und was soll ich sagen? Für ihr Nutzerprofil ist der iMac ein wirklich tolles Gerät: super schlank, sehr schick, bis auf das Stromkabel komplett wireless, flott unterwegs und mit einem knackigen Bildschirm, der Freude macht…
Ich bin seit 2004 Nutzer von Googlemail. Mein erster Account war nach drei Jahren "voll", also legte ich mir einen zweiten Account zu, dessen Name zwar nicht mehr so (vor)lesefreundlich ist, aber was soll’s. Mails an den ersten Account wurden und werden immer noch an den neuen durchgereicht. Seit ein paar Jahren komme ich an das Konto selber aber nicht mehr ran, was mich ärgert und was ich bis heute nicht hinzunehmen bereit bin.
Ich bin also ein echter Gmail-Veteran aus Überzeugung und schwöre auf digitalen Postverkehr ohne Schnickschnack: Abgerufen werden die Mails über meinen Browser, Inbox Zero finde ich albern, und dank der potenten Suchfunktion finde ich üblicherweise auch die obskursten Sachen in kurzer Zeit…
Nach einer notwendigen Pause im Bestreben, mein Leben (oder zumindest meine Administration) komplett zu digitalisieren, bin ich nun wieder voll dabei. Es war nicht geplant, aber es hat sich so ergeben, dass ich dabei von drei Seiten aus diverse Eckpfeiler meines täglichen Lebens in den Cyberspace verlegen konnte.
Digitaler Briefkasten: You’ve got mail! Schon vor mehr als 10 Jahren habe ich euch an dieser Stelle berichtet, dass ich den täglichen Papiermüll aus dem Briefkasten konsequent eingedämmt habe. Keine Kundenzeitschriften mehr, keine Prospekte, Kataloge, Werbung. Kostete mich nur ein paar Anrufe und Emails…
Das hier ist ein Service-Beitrag.
Ich habe schon drüber geschrieben, dass es eine ganze Netzkultur gibt, die nur darauf ausgerichtet ist, Passwörter abzugreifen, um Surfer zu schädigen – sei es zur Übernahme von Online-Identitäten, Plünderung von Konten und Kreditkarten, oder schlichter Erpressung.
Liegen die Schuld und die Täterschaft natürlich bei den Kriminellen, muss ich die Verantwortung in vielen Fällen mal wieder dem User selbst geben. Schaut man sich die Liste der meistgenutzten Passwörter an, kann einem nur blümerant werden. Da wimmelt es von 12345, Password und qwertz…
Das hier war mein Firmen-Macbook, wie ich es vor zwei Wochen in die Reparatur bei GRAVIS gegeben habe:
Das hier ist mein Firmen-Macbook, wie ich es Freitag von GRAVIS geholt habe:
Bildschirm repariert und – weil ebenfalls durch – Motherboard ausgetauscht. Dadurch sind auch alle Anschlüsse (USB, Kopfhörer) neu.
Das ist mein Macbook. Nun wieder voll funktionsfähig. Oder?
Es stellte sich gleich nach der Heimkehr heraus: Der SSD-Speicher konnte nicht – wie erhofft – erhalten werden. Ich musste also nicht nur das Betriebssystem komplett neu aufsetzen, sondern auch noch alle Programme neu installieren und die gesamte Sicherheits-Infrastruktur zur Firma in Baden-Baden rekonstruieren…
Ich habe ein Firmen-Macbook Pro, das mittlerweile fast drei Jahre auf dem Buckel hat. Akku ist auf 75 Prozent, Tastatur stark abgenutzt, SSD nur 256 GB. Ist aber alles egal, weil er funktioniert und genau das macht, was ich will.
Am Tag läuft das Teil an die 16 Stunden, ich nehme es mit auf Reportagen, auf Auslandsreisen, zu Konferenzen und in Meetings.
Klar, dass so ein Schwerarbeiter irgendwann mal "dran" ist. Und dran war er am 20. April. Das Gerät verkantete sich beim Weglegen unglücklich am Schreibtisch und als ich es zwei Stunden später wieder aufklappte, begrüßte mich abstrakte Pixelkunst:
Nun ist so etwas immer ärgerlich, aber keine Katastrophe: das Gerät ist nicht nur von der Firma, sondern auch versichert…