Thema: Hard- & Software
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Disclaimer : Alle Bilder im folgenden Artikel sind aus Sicherheitsgründen aus dem Netz und keine Screenshots meines Rechners.
Ich bin ein Gewohnheitstier. Never touch a running system. Unser Flachbildfernseher ist 11 Jahre alt, bis vor sechs Monate habe ich einen sechs Jahre alten Chromecast-Stick benutzt und mein erstes Macbook von 2010 ist immer noch voll betriebsfähig (außer dass der Akku schwächelt). Mein iPhone 6 wurde nur ausgetauscht, weil die Firma meinte, dass ich doch ein Handy bräuchte, welches IOS 13 fahren kann.
Das hat natürlich auch Nachteile – so verharzen Systeme gerne, weil sich im Laufe der Jahre Fehler und Restmüll ansammeln…
Ich bin extrem zufrieden mit dem Chromecast mit Google TV, gerade weil ich ihn nach einer anfänglichen Euphorie auf seine Grundfunktionen reduziert habe. Wir schauen Fernsehen, hören Musik, gucken Fotos, streamen Inhalte von meinem Google Drive, surfen YouTube. Die Wolf-Oberfläche ist dabei so individualisiert und reduziert, dass die ganzen Streaming-Dienste, die uns solche Sticks üblicherweise anbiedern wollen, gar nicht nennenswert auftauchen. It just works.
Seit heute habe ich auch noch einen Mauszeiger installiert, der es mir ermöglicht, Apps zu nutzen, die nicht für die Steuerung über die Fernbedienung gedacht sind…
Ich hatte ja vorgestern darüber geschrieben, dass ich unheimlich viel Material auf Clouddrives, DVDs und externen Festplatten gesammelt habe. Das Problem ist natürlich, dass man auf diese Sachen keinen augenblicklichen Zugriff hat – ich kann weder fünf Festplatten noch 2000 DVDs permanent in Griffweite halten.
Daraus ergibt sich: Ich brauche einen Index oder einen Katalog auf meiner Festplatte, der mir augenblicklich sagen kann, wo sich was befindet.
Für die DVDs war’s einfach: die habe ich eingelesen und den Inhalt in eine Textdatei kopiert. Die DVDs sind nummeriert und ich brauche nur eine vergleichsweise kleine Textdatei durchsuchen…
Ich habe den neuen Chromecast mit Google TV seit sechs Wochen und es ist an der Zeit für ein Update, weil sich einiges getan hat. Als wir zuletzt über das Thema gesprochen haben, hatte ich den Chromecast um einen USB-Hub samt USB-Stick erweitert, RetroArch für Arcade-Spiele installiert und eine dauerhafte Verbindung zu meinem Google Drive angelegt, um leicht Dateien und Programme zwischen Macbook und Chromecast hin und her zu schieben. Mit Launcher, Wallpaper und Screensaver hatte ich den Look zudem komplett neu angepasst.
Freude schöner Götterfunken Seither habe ich den Stick immer weiter gepimpt – und irgendwann gemerkt, dass ich in einer Sackgasse gelandet bin…
Es begann damit, dass mir die LvA eine neue Mini-Geldbörse zu Weihnachten schenkte, weil mein Hintern auch ohne dickes Portemonnaie fett genug aussieht:
Der Vorteil: deutlich schlanker, deutlich beschränkter auf das Notwendige (Karten und Scheine). Ein oder zwei Münzen kann ich auch in der normalen Hosentasche mit mir herum tragen. Oft genug ist das aber gar nicht mehr nötig.
Weil auch eine Mini-Geldbörse zur Maxi-Geldbörse wird, wenn man 12 Kredit- und Mitgliedskarten und einen Packen Scheine rein quetscht, habe ich tüchtig ausgemistet: üblicherweise trage ich nur noch EC-Karte, Führerschein, Ausweis und Kreditkarte mit mir herum, zwei mittelgroße Noten, evtl…
Es lässt sich nicht bestreiten: unser neuer Chromecast mit Google TV-Stick hat unseren abendlichen Medienkonsum deutlich verbessert und vereinfacht. Nur noch eine Fernbedienung, kein Macbook als Streaming-Quelle (läuft alles über Google Drive als Mittelsmann), volle Steuerung über den Fernseher, Zugriff auf die Mediatheken der deutschen Sender und internationale Programme wie die BBC, etc. Ich habe mittlerweile einen größeren und wertigeren USB-Stick angeschlossen, um den Speicher auf insgesamt 12 GB zu erweitern. Außerdem habe ich aus meiner Kramschublade ein etwas stärkeres Netzteil gekramt, damit der Chromecast nicht durch die zusätzlichen Gerätschaften in die Knie geht…
Ich muss mal wieder Dampf ablassen. Und das hier ist mein Ort dafür.
Vorgeschichte: Wir sind mit dem Umzug nach München endgültig zur Telekom gewechselt. Telefon, Internet, Fernsehen, das gesamte Package. Bei der Telekom heißt das blumig "MagentaZuhause L mit MagentaTV Plus". Kommt mit Router und Media-Receiver. Klappt bei uns soweit auch alles ganz gut.
Allerdings – und das hatte ich ja auch schon geschrieben – stellt sich heraus, dass wir kaum noch "normales" Fernsehen schauen. Der Receiver stand eigentlich seit dem Einzug angeschlossen und eingerichtet, aber dennoch ungenutzt unter dem Fernseher…
Es war ein Fehler, in der Woche Urlaub zu nehmen, in der ich meinen neuen Chromecast mit Google TV bekomme. Das gab mir zu viel Zeit, entgegen aller Vorsätze doch mal zu schauen, was das Teil jenseits von "out of the box" noch so kann. Es stellt sich heraus: sehr viel.
Nun haben langjährige Leser mich ja immer wieder mal auf abenteuerlichen Update/Upgrade-Reisen begleitet. Aber aus dem Alter bin ich raus. Es liegt nicht nur daran, dass mir Zeit und Geduld fehlen, zwei Tage zu investieren, nur um auf einem Smartphone ein neues Betriebssystem zu installieren…
Wie ihr alle wisst, bevorzugen wir daheim "low tech", weil wir weder hohe Ansprüche haben noch die Lust, uns auf komplexe Systeme einzulassen oder viel Geld auszugeben. Unser LG-Flachbildfernseher ist mittlerweile zehn Jahre alt und hat keinerlei Smart TV-Funktionen. Wir benutzen Fire-Tablets von Amazon für 60 Euro und haben mittlerweile vier Amazon Echo im Betrieb, zwei Show 5 und zwei Dot. Einen Google Nest Mini habe ich geschenkt bekommen, ich sehe allerdings keinen Nährwert, den anzuschließen. Meine Fernsprechanlage im Auto ist ein Bluetooth-Transmitter für 15 Euro…
Ich werde versuchen, meine Gedanken zum Corona-Virus mit launigen Reviews von Schrottfilmen abzuwechseln. Karmischer Ausgleich und so.
Was liegt heute an? Vielleicht das. Gestern ging bei uns das Internet aus. Wir haben den Atem angehalten, denn am Netz hängt momentan nicht nur unser soziales Miteinander, sondern auch unser Beruf. Home Office, ihr erinnert euch. Ohne Netz kein Job.
Nach drei Minuten war das Netz wieder da.
Die augenblickliche und intensive Panik, die wir verspürt haben, machte mich darauf aufmerksam, dass die Sorge um Lebensmittel und Klopapier in einem wirklichen Ernstfall sekundär ist…