• (N)Evernote: Digitale Kramschublade


    Das hier ist eine Art Update zu meinem Beitrag "Verzettelt" von 2022. Er ist auch eine Portion Kreide, die ich öffentlich fressen muss.

    Zu meinen elementaren digitalen Werkzeugen gehört ein potentes Notizbuch, in dem ich in verschiedenen Ordnern und Strukturen alles sammeln kann, auf das ich permanent Zugriff haben muss: Anmerkungen, Listen, Ideen, Links, Artikel, Entwürfe, Zitate, Recherchen, Vorlagen. Das ist schon seit Windows-Zeiten Anfang der 2000er so: damals gab es mit "Cue Cards" ein erstes Tool, in das ich alles schmeißen konnte, was mir an Text unter die Finger kam und nicht auf der Festplatte versauern sollte…

  • Reparaturgeschichten (1): Return of the Mac


    Ich bin seit 10 Monaten der Besitzer eines Macbook Air M4. Generell bin ich mit diesem Upgrade sehr zufrieden. Haptisch und als "daily driver" macht es keinen großen Unterschied, aber unter der Haube hat sich sehr viel getan. Es ist erheblich schneller und ausdauernder als mein altes Macbook pro, das noch auf Intel lief.

    Klar wären mir 32gb interner Speicher und eine 512gb-SSD lieber, aber was ist schon perfekt auf diesem miesen kleinen Planeten? Grad mal gar nix.

    Tatsächlich schreibe ich diesen Beitrag allerdings auf meinem Macbook Air von 2017…

  • Bedient von der Fernbedienung: I got the power!


    Wer auf so etwas achtet, wird feststellen, dass ich in letzter Zeit einen ziemlich guten Rhythmus gefunden habe. Diverse Beiträge sind vorbereitet und ich poste eigentlich alle zwei Tage etwas, manchmal auch jeden Tag, wenn z.B. eine aktuelle Kritik dazu kommt. Das nennt man wohl einen "guten Lauf".

    Bevor ich in die nächste Woche mit diversen größeren Themen einsteige, gönne ich mir heute mal eine kürzere Betrachtung der Welt, wie ich sie sehe.

    Reden wir über Fernbedienungen. Ich kann mich erinnern, wie sie in den 80er Jahren in Deutschland in Mode kamen…

  • Cybercrime? Eindringlinge in Wortvogels digitaler Privatsphäre


    Fakt ist (und das soll niemanden auf falsche Ideen bringen): Meine ganzes digitales Leben wird von Google und Apple verwaltet.

    Ich bin in Sachen Sicherheit, Datenschutz und Firewall vermutlich Durchschnitt. Nicht leichtsinnig, aber auch nicht paranoid. Ich vertraue auf einige Tools, starke Passwörter, und vor allem guten Menschenverstand, um meine digitale Privatsphäre vor Angriffen zu schützen. Wobei "Privatsphäre" im Internet allgemein und als langjähriger Google-Kunde im Besonderen ein heikler Begriff ist.

    Bisher ist 25 Jahre lang alles gut gegangen, von einem kleinen Virenbefall und einem Identitätsklau mal abgesehen…

  • Digitale Gouvernante: KI-Kastration in Sachen Sex, Drugs & Rock’n’Roll


    Ich nutze das ausklingende Jahr, um ein paar größere Beiträge vorzubereiten. Weil es dabei um Retro-Themen geht, möchte ich die auch retro bebildern. Das geht nur so mittel und ich erzähle euch jetzt, warum das so ist.

    Da ich seit 25 Jahren alles in die Cloud kopiere, was ich für bewahrenswert halte, besitze ich Unmengen von Bildern, die heutigen Anforderungen in Sachen Auflösung oder Details nicht mehr gerecht werden. Um 2000 herum reichten 320×200 Pixel allemal, an mehr luden sich die Modems der Zeit einen Wolf…

  • Im Auftrag von Apple: mein Mac-Dreamteam


    Ich dachte mir, ich gebe mal ein finales Update zu meinem Struggle mit der Anschaffung neuer Hardware. Dann kann ich das Thema abschließen.

    Ausgangspunkt waren die Probleme, die ich damit hatte, meine eigentlich noch sehr gut funktionierende Kombo aus Macbook pro, Apple Watch SE, und iPhone xs zuerst auf die neuste Version ihrer Betriebssysteme zu hieven und dann zur weiteren Zusammenarbeit zu bewegen. Es hakte an allen Ecken und Enden und angesichts des Alters der Hardware (sechs Jahre beim iPhone, sieben Jahre beim Macbook) entschied ich mich widerwillig, Geld in neue Geräte zu investieren…

  • Alternativ in Europa unterwegs: GoMore, Lime, Uber


    Die LvA und ich nutzen wenig öffentliche Verkehrsmittel. Der BMW ist meistens die bequemere Lösung und wir können ihn direkt in die Tiefgarage fahren. Bin ich allein unterwegs, ist fast immer die Vespa mein "mode of transportation". Das hat auch was mit Lebensgefühl und Wind im (Brust)Haar zu tun. I love it.

    Manchmal zwingt einen das Leben jedoch, Alternativen auszuprobieren. Und weil diese Alternativen in den letzten Monaten einen sehr positiven Eindruck hinterlassen haben, möchte ich davon erzählen.

    GoMore Es fing in Helsinki an. Wir hatten von vorne herein geplant, mit einem Mietwagen zwei Tage aus der Stadt raus über Land zu fahren…

  • MacBook, Smartphone, Fitbits: Updates und Ärgernisse


    Seit gut einer Woche habe ich jetzt mein neues MacBook Air M4 – geschossen für vertretbare 863 Euro minus die 259 Euro, die ich für mein altes MacBook von 2020 bekommen habe. Keine Beschwerden an dieser Front, auch wenn die versprochenen Akku-Laufzeiten von 15 Stunden real nicht erreichbar sind.

    Beim Smartphone habe ich mich für das Motorola Edge 60 Fusion entschieden, weil es mit 249 Euro so fair bepreist wie gut bewertet wurde.

    Ich habe drei Stunden gebraucht, meine Apps, Daten, Kreditkarten und Logins vom iPhone auf das Motorola zu transferieren und mir das Smartphone dann auch noch nach meine Gusto zu individualisieren…

  • Wohin mit dem Geld? Ein Jahr Investment-Abenteuer


    Als Kind habe ich schon gelernt "über Geld redet man nicht". Den Zusatz "das hat man" gab es bei uns nicht, denn wir hatten keins. Heute lasse ich dieses Prinzip des Privaten und der (falschen?) Bescheidenheit mal fahren.

    Ich bin nicht arm aufgewachsen, aber wir hatten nur soviel, wie wir gerade brauchten. Größere Ausgaben mussten immer erst angespart werden, ein Sinn für Statussymbole wurde mir nicht mitgegeben. Brauchte ich eine Jeans, bekam ich eine Jeans. Ich hatte eine Uhr am Handgelenk und ein Fahrrad im Keller…

  • Smartwatch? Fitbit? Smartband? What the watch now?


    Ihr habt vielleicht heute Abend was anderes zu tun, aber ich brauche mal wieder euren Rat – möglichst fix, denn um Mitternacht schaltet Amazon die Angebote frei.

    Es geht um Smartwatches. Vielleicht aber auch um Smartbands oder Fitbits. Ich habe nämlich keine Ahnung, was da genau der Unterschied ist.

    Kurz das Szenario (kürzlich ja bereits angerissen): Ich habe mir ein neues MacBook Air M4 angeschafft. Mein iPhone werde ich vermutlich gegen ein modernes, aber preiswertes Android-Gerät ersetzen – vielleicht das Motorola Edge Neo 50.

    Weil ich dann kaum noch eine Möglichkeit habe, meine Apple Watch SE ordentlich zu betreiben, möchte ich auch am Armband aufrüsten…