Thema: Hard- & Software
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Ich habe es getan – seit zwei Tagen sitze ich an meinem neuen, lüfterlosen MacBook Air mit dem ebenso brandneuen Tahoe 26 Betriebssystem. Laptops sind wie Katzen – zu zweit fühlen sie sich wohler. Darum hat die LvA sich zeitgleich die 15 Zoll-Variante gegönnt.
Über meine ersten Erfahrungen damit werde ich sicher nächste Woche mal berichten, aber heute möchte ich eine kleine Leidensgeschichte vorausschicken.
Ich gehöre zu den Menschen, die neue Rechner auch gerne neu aufsetzen. Keine Apps, keine Daten, keine Einstellungen werden vom Vorgänger übernommen…
Haltet durch, dieser Artikel braucht eine längere Einführung. Danach geht es dann um die Frage, welche Hardware man will vs. welche Hardware man braucht.
Es war eine der legendäreren Geschichten aus der Frühzeit dieses Blogs – 2010 stieg ich von Windows-Laptops auf Macbooks um – anfänglich aus beruflichen Gründen, dann aber aus Überzeugung. Ich bin mittlerweile ein Fan der langlebigen Apple-Hardware und weiß zu schätzen, dass auch das neue MacOS Lake Tahoe 26 weitestgehend so aussieht und zu bedienen ist wie die Vorgänger. Bei MacOS muss man sich nicht ständig mit GUI-"Revolutionen" herumschlagen…
Originaltext Januar 2013:
Es ist der Trend, den die Elektronikriesen verpennt haben – und die Nische, in die nun kleine Hersteller stoßen: Mini-PCs von der Größe eines fettleibigen USB-Sticks, die jeden halbwegs aktuellen Fernseher für wenig Geld individuell aufrüsten. Surfen, Musik hören, spielen, chatten – sogar Videotelefonie per Skype ist kein Problem.
Gerade mal 60 Euro kostet der „blinde“ Mini-PC auf Android-Basis ohne Tastatur und Bildschirm. Für unter 90 Euro gibt es Kombi-Pakete mit Funktastatur und Trackpad zur Steuerung vom Sessel aus. 1,6Ghz aus dem Dual Core-Prozessor, 8Gb Speicher, Bluetooth und USB – alles an Bord im Format einer Packung Kaugummi…
Originaltext Februar 2014:
Mit viel Wirbel und noch mehr Geld ging nach rund zehnjähriger Vorbereitung 1998 das weltweite Satelliten-Netzwerk "Iridium" an den Start. Was die digitale Kommunikation revolutionieren sollte, musste 2000 bereits wieder Konkurs anmelden. Doch die Satelliten haben den ökonomischen Absturz überlebt – und funken weiter unverdrossen. Quasi mit Verspätung ist das System nach dem Fehlstart doch noch ein Erfolg geworden. Nun wird eine neue Phase eingeleitet: Nach der globalen, unabhängigen Telefonie folgt das globale, unabhängige Internet.
Es ist ein Alptraum für Drehbuchautoren des 21…
Originaltext März 2013:
Ein Format emanzipiert sich von seinem Medium: Wo 50 Jahre lang Fernsehproduzenten ihre Fernsehserien für Fernsehsender produzierten, mischen nun alte und neue Player den Markt auf. Sie experimentieren mit Formaten, Vertriebswegen – und investieren Millionen.
Eine Idee aus Web-Steinzeit
Die Idee, das Internet als direkten Vertriebsweg für neue Programme zu nutzen und so das "alte Medium Fernsehen" zu umgehen, ist wahrlich nicht neu. In den 90er Jahren finanzierte eine englische Firma die Vampirserie "New Blood" über Product Placement von Mode und Musik…
Originaltext von Mai 2014:
Fragt man die kommerziellen Anbieter, ist der Geburtsfehler des Internet die als selbstverständlich angesehene "Kostenloskultur". Falsch, sagt unser Autor: Die Kunden würden ja gern bezahlen – aber sie können es nicht. Es wurde ihnen 20 Jahre lang abtrainiert. Ein kleiner Essay über eine Welt, in der einen die Verkäufer daran hindern, ihnen etwas abzukaufen.
Freie Fahrt für freie Bürger!
Stellen Sie sich mal vor, Sie ziehen in eine neue Stadt. Hier stehen überall Taxis und Busse, die sie zu den tollsten Sehenswürdigkeiten fahren…
Originaltext Mai 2014:
Immer genauer wird die Welt kartographiert: Google Maps geht bis an die Haustür, Project Tango möchte sogar eintreten. Die Bilder werden feiner, die weißen Stellen auf den Karten verschwinden zusehends. Kommt irgendwann die virtuelle Echtzeit-Erfassung – und kann jemand das ernsthaft wollen?
Vom Schulatlas zu Streetview
In den 90er Jahren begann das Siechtum des klassischen Schulatlas – auf 12 CDs konnte man damals erstmals Satellitendaten kaufen, die eine präzisere Ansicht der Welt anhand von tatsächlichen Bildern aus dem All ermöglichten. Google Maps war der nächste logische Schritt…
Ich verspreche zwei Dinge: Ich werde diesen Beitrag trotz des komplexen Themas so kurz wie möglich halten – und morgen oder übermorgen gibt es eine neue Filmverbrechen-Fotostory zur allgemeinen Erheiterung.
Aber das muss jetzt raus. Wen meine alte Hardware nicht schert, der kann direkt bis zum großen "HIER!" nach unten scrollen.
Ich habe die Ostertage genutzt, um meine alte Hardware zu sichten, zu ordnen, und upzudaten. Nach meinem eigenen Macbook Air von 2017 war das Ersatz-Macbook Air der LvA dran – von 2010! Das ließ sich nicht mehr mit Bordmitteln neu aufsetzen…
Ich habe vor auch schon sechs Jahren geschrieben, wie ich das allererste Macbook Air der LvA – immerhin von 2010 – nochmal händisch aufgeräumt habe, um es zumindest betriebstauglich zu halten. Ein Abenteuer, gerade weil ich es nicht in den Werkzustand zurück versetzen wollte.
Nun gibt es in unserem Haushalt ein weiteres altes Macbook Air, das ich nach einem Unfall mit einem Becher Cappuccino aus dem Restbestand meines ehemaligen Arbeitgebers übernommen habe. In einer kleinen Bastlerstube habe ich vor ein paar Jahren den Kaffee soweit wie möglich ausspülen lassen…
Wir hatten uns ja kürzlich entschlossen, einen neuen Fernseher anzuschaffen. Die Vorgaben: nicht zu teuer, Google/Android TV als Betriebssystem, Apple Airplay, 55 Zoll. Das entspricht unserem Nutzerprofil und unserem Platzangebot.
Es traf sich gut, dass Amazon ein paar Tage später die "Frühlingsangebote" startete und dafür jede Menge Produkte rabattiert raushaut. Nach ein wenig Recherche wählte ich den hier:
Von Haus aus bringt der so ziemlich alles mit, was ich von einem Gerät der gerade mal unteren Preisklasse erwarte:
TCL ist zwar eine chinesische Firm mit wenig Renommee hierzulande, den aktuellen Tests und Kundenbewertungen nach aber durchaus "up and coming", besonders im Segment der Flachbildschirme…