Thema: Hard- & Software
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Ich geb’s ja zu – in lauen Stunden lese ich gerne mal in meinen alten Beiträgen. Immerhin gibt es den Wortvogel seit fast neun Jahren, da kann ich mich an vieles nicht erinnern und so manche Pointe ist nach fünf Jahren wieder lustig.
Eben stieß ich durch einen Klick auf den Zufall-Button auf diese Geschichte. Ein echtes Herzschmerz-Drama über den Versuch, mit der App zum neuen Personalausweis IRGENDWAS Produktives anzustellen. Das scheiterte nicht nur an der instabilen Software und der unglaublich beschissenen Nutzerführung, sondern auch daran, dass es die Ausweis-App ein Jahr nach Einführung der Online-Funktion immer noch nicht für den Mac gab…
Meiner Masterliste zufolge habe ich im Jahr 2014 über 50 Reportagen für die "Liebes Land" gemacht. Ich verwende das unschöne Hilfsverb "machen", weil "schreiben" es nicht trifft. Viele der Reportagen sind noch nicht geschrieben, sondern "auf Halde". Es sind Vorproduktionen. Das ist wichtig, denn wenn ich mit meinem Fotografen z.B. im Schnee einen Hundeschlitten-Kurs besuche, ist es für das aktuelle Heft längst zu spät – wir arbeiten bereits an der Ausgabe, die dem Frühling huldigt. Liegen pralle Kürbisse auf dem Feld, ist die Oktober-Nummer schon in der Druckerei…
Man verzeihe mir die Melancholie, die einige meiner Beiträge dieser Tage vielleicht durchzieht. Es muss auch solche Zeiten geben, da man innehält und Rückschau, mit der Frage an das Morgen auch die Frage an das Gestern stellt.
Nachdem ich so begeistert von dem TV-Bericht über das alte München berichtet habe, empfahl mir Kai Meyer die Dokumentation "München – Geheimnisse einer Stadt" von Dominik Graf und Michael Althen. In der Tat: Eine hypnotische Meditation über das urbane Prinzip, die aus dokumentarischen Details der Vergangenheit eine Utopie bastelt, ein literarisches Essay von schleichender, aber tief dringender Kraft mit einem verblüffenden, dennoch plausiblen Plädoyer für die unverwirklichten Pläne der Nazis in Sachen Germania…
Ich bin ja nicht so der "early adopter", der nach jeder Technikmesse gleich die neuste Hardware ordert. Ich glaube auch nicht daran, dass ein Gadget sich seine eigene Notwendigkeit schafft. Den Android-Stick im Fernseher finde ich technisch beeindruckend (eigentlich Zauberei), aber für mich unnötig. Das ALDI-Tablet war ein guter Deal für ein gutes Gerät – zurückgegeben habe ich es trotzdem. Den Kobo-Reader hat die Mama zum Geburtstag bekommen, nachdem er bei mir ein Jahr lang Staub angesetzt hat.
Aber diese Woche hat es mich mal wieder erwischt:
35 Euro, um irgendwie alles vom Smartphone und Notebook auf den Fernseher schubsen zu können…
Es gilt als das Vorrecht der Frauen, ihre Meinung nach Belieben zu ändern. Dieser Tage habe ich mir dieses Vorrecht allerdings ebenfalls genommen.
Vor ein paar Wochen hatte ich davon erzählt, dass bei mir – nach reiflicher Überlegung – das Nexus 5 die Nachfolge meines Galaxy S antritt:
Eben habe ich die Bestellung bei Google Play (Auslieferung sollte ja erst nächste Woche sein) storniert.
Google braucht allerdings nicht traurig sein, denn das Geld bleibt in der Familie. Nachdem ich mehrere Tests gelesen habe, bin ich nämlich zu der Erkenntnis gekommen, dass es von der Google-Tochter Motorola ein neues Handy gibt, das meinem Benutzerprofil erheblich mehr entspricht, aber gerade mal die Hälfte kostet – das Moto G:
Es ist genau das unprätentiöse, aber leistungsstarke Smartphone, nach dem ich gesucht habe…
Mein Galaxy S hat jetzt fast drei Jahre auf dem Buckel. Nächstes Jahr läuft mein Vertrag aus, dann werde ich vermutlich zu einem Discounter-Tarif wechseln, der meinen Gewohnheiten besser Rechnung trägt: wenig Minuten, wenig Datenverkehr, viel Flexibilität. Die Kosten dürften sich unter 10 Euro pro Monat bewegen.
Beim Handy hätte ich gerne "mehr". Mehr Bildschirm, mehr Geschwindigkeit, mehr Features. Es soll immer noch kein High End-Gerät für 600 Euro sein – iPhone sowieso nicht. Tizen und Firefox kommen für mich (noch) nicht als Android-Alternativen in Frage…
Ich habe heute auf Facebook geschrieben, wie drollig ich es finde, dass die Raubkunst im Wert von 1 Milliarde Euro gerade mal 50 Meter Luftlinie von unserer Wohnung im München gefunden wurde. Da fragt man sich schon, was sich noch alles hinter Türen und Fenstern verbirgt.
Vor allem aber ist mir aufgefallen, wie selektiv das Sicherheitsbedürfnis der Menschen ist – und wie selektiv ihm Rechnung getragen wird.
Ich bin bekanntermaßen kein Gegner von Google Maps und habe diese ganze Verschleierungs-Aktion für absurden Unfug gehalten, der als bequeme Ablenkung dient…
Okay, ich hatte ja schon erzählt, dass ich auf meinem Macbook auch eine Bootcamp-Partition mit Windows XP (mittlerweile 7) laufen habe. Dass ich die Festplatte gegen eine SSD getauscht habe, wisst ihr auch. Ende vom Lied ist natürlich, dass ich eine Festplatte mit 250 Gigabyte in der Schublade vermodern lasse. Weil ein Case samt Verkabelung, um daraus eine externe Platte zu machen, mehr kostet als eine neue Festplatte. Und weil sich 250 Gigabyte intern nicht mehr gewinnbringend verkaufen lassen.
Nun trug es sich aber zu, dass ein Bekannter mir eine Mail schrieb und um Hilfe beim Einbau einer neuen Festplatte im Netbook seines Sohnes bat…
Ich reise ja viel rum, in der Republik und auch sonstwo. Dabei gibt es immer mal wieder kleinere Ärgerlichkeiten und Stolpersteine, die mir den Tag vermiesen. Ein Schwein (also ein echtes, keins mit Brille und Pullunder) versaut mir die Hose, ein Fingernagel bricht, ich habe für den Joghurt aus dem Supermarkt kein Besteck, bohrende Kopfschmerzen quälen mich, im Hotelzimmer ist es zu laut, etc pp. Irgendwas ist immer.
Nun habe ich mich entschlossen, künftig besser vorbereitet zu sein. In meinem vertrauten schwarzen Lederrucksack, in dem ich mein Macbook und diversen Elektro-Kleinkram transportiere (Diktiergerät, Smarthphone, Kamera, Adapter, Netzteile, USB-Sticks) liegt künftig auch ein winziges schwarzes Täschchen mit dem, was ich zur Notfall-Ausrüstung erklärt habe:
Als da wären: Plastikbesteck, Reisezahnbürste, Erfrischungstücher, Pflaster, Ersatz-Ohrhörer, Shampoo, Kuli, Notizzettel, Kaugummi, Zahnstocher/Zahnseide, Bullrichsalz, Magengel, Aspirin, Nasenspray, Grippostad…
Es ist eigentlich keinen eigenen Beitrag wert, aber nachdem ich meine Abenteuer mit dem freien ROM "Cyanogen" für mein Samsung Galaxy S i9000 hier, hier und hier dokumentiert habe, wollte ich euch die nächste Runde nicht vorenthalten.
Seit gestern ist Cyanogenmod 10.1. raus, das (der?) auf Android 4.2 basiert. Für wen das alles böhmische Dörfer sind: es ist die aktuell neuste Version des Android-Betriebssystems. Damit ist Cyanogen erstmals "gleichauf" – zumindest bis Android 5 auf den Markt kommt. Für viele Handys sind "custom roms" wie Cyanogen die einzige Möglichkeit, das Betriebssystem ihres Handys auf dem halbwegs neusten Stand zu halten…