• Streaming: Abtlg. "was geht mich mein Geschwätz von gestern an?!"


    Vor ein paar Tagen habe ich euch erzählt, dass ich meinen veralteten Chromecast mit Google TV gegen die Xiaomi Mi Box ausgetauscht habe. Ein sanftes Upgrade, das unseren 15 Jahre alten 42 Zoll-Fernseher wieder tauglich macht für alle unsere begrenzten Bedürfnisse.

    Bei zwei Sätzen hätten Leute, die mich kennen, hellhörig werden können:

    Ich dachte darüber nach, den Chromecast in den Werkszustand zu versetzen und nochmal komplett neu aufzusetzen.

    Ich muss mich lediglich zwingen, nicht aus lauter Gewohnheit den alten Chromecast wieder in Betrieb zu nehmen, um ihn frisch aufgesetzt doch noch mal zu testen…

  • If it ain’t on the page… : Drehbuchschreiben im Jahr 2025


    Ich habe seit einigen Jahren kein Drehbuch mehr geschrieben. Schlicht, weil ich den Fokus meiner Arbeit von TV-Serien und Filmen wieder auf den Journalismus gerichtet habe – und dann Privatier geworden bin. Dieser Blog ist mein primäres Outlet für das, was ich zu sagen haben. Darüber hinaus habe ich in den letzten Jahren eine gewisse Schreibmüdigkeit festgestellt. Es ist kein Zufall, dass die meisten Autoren ihre besten Werke zum Beginn ihrer Karriere geschrieben haben. Die Kreativität ist ein Quell, der nicht notwendigerweise versiegt, aber irgendwann weniger üppig sprudelt…

  • Streaming zum Quadrat: Mehr Power für immer weniger TV


    Vor elf Jahren habe ich euch an meinen ersten Erfahrungen mit einem Streaming-Stick teilhaben lassen – wahrlich, der Original-Chromecast war "bare bones":

    Da gab es noch keine Oberfläche, keine Streaming-Dienste, keine Apps – nur die Möglichkeit, Multimedia vom Chrome-Browser an den TV zu schicken, was die LvA und ich auch weidlich zu nutzen wussten.

    Ein paar Jahre später gab es nach einem Duell der Sticks ein Upgrade zum Chromecast with Google TV. Hier hatte ich erstmals eine ordentliche Oberfläche, Apps der meisten Streaming-Anbieter, eine Fernbedienung, etc…

  • Von der Wiege bis zur Bahre: digitale Formulare


    Vorbereitend kann ich die Lektüre dieses Beitrags von vor 12 Jahren empfehlen, in dem ich von meinen Versuchen, die Online-Funktion des Personalausweises zu nutzen, berichtet habe. Das hier geht in die gleiche Richtung.

    That being said…

    Neulich machte ich einen blöden Fehler. Ich wollte mal den Stand meiner Rente checken. Den bekomme ich zwar alljährlich zugeschickt, aber aus Gründen war mir daran gelegen, es tagesgenau zu wissen. Ist ja auch kein Problem – mittlerweile haben die das Portal der Deutschen Rentenversicherung kundenfreundlich ausgebaut, da kann man das nach einem Login stressfrei abrufen…

  • Mini-Laptop, Maxi-Tablet, Comic Reader: Das Experiment Chromebook Convertible


    Vor ein paar Monaten war ich bei einem sehr launigen Treffen von Science Fiction-Senioren im Hause des Herausgebers Joachim Körber eingeladen. Dort hatte einer der Anwesenden ein gigantisches Tablet mit anflanschbarer Tastatur dabei, um seine gemachten Fotos gleich vor Ort zu sichten und zu sortieren. Ich meine, es wäre ein Samsung Galaxy Tab S8 Ultra gewesen:

    Satte 14 Zoll. Ich erwähnte beiläufig, dass man darauf vermutlich auch toll Comics im franko-belgischen Format 1:1 lesen könne, woraufhin der Kollege gleich mal eine ALIEN VS. PREDATOR Graphic Novel auf den Bildschirm holte…

  • Zuckerbrot & Peitsche: Das YouTube-Problem und die unschönen "Lösungen"


    Ich gestehe: Ich nutze, solange es sie gibt, Werbeblocker in meinem Browser. Das geht noch auf die Zeit zurück, als Werbung erheblich nerviger war – blinkende Popups, automatisch startende Videos, im Hintergrund geöffnete Tabs, etc. Es geht nicht nur um Bequemlichkeit, es geht um Sicherheit.

    Bei Webseiten, die ich oft besuche und deren Ansprüche ich respektiere, deaktiviere ich den Adblocker.

    Die Tatsache, dass Adblocker auch die Werbungen in YouTube-Videos unterdrücken, habe ich anfangs nur als netten Bonus gesehen. Erst als ich mal bei anderen Leuten und an anderen Geräten ein paar Videos schauen wollte, wurde mir klar, wie nervig und willkürlich das ist…

  • Macbook-Müllabfuhr: Frühjahrsputz im Spätsommer


    Mein Macbook Pro (übernommen von der Firma) ist von 2020 und gehört zur letzten Generation mit Intel-Prozessoren. Danach hat Apple ja auf eigene Komponenten umgesattelt, was die neueren Macbooks erheblich schneller und effizienter macht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich mir mittelfristig ein Macbook Air mit 15 Zoll anschaffe, um diesen Leistungssprung zu nutzen.

    Da mein Macbook Pro (2 GHz Quad-Core Intel Core i5, 16 GB Arbeitsspeicher, 512 GB SSD) nicht mehr an die Firma gekoppelt ist, konnte ich dieses Jahr fleißig neue Software installieren, um meinen Workflow zu optimieren…

  • Street View: Frische Bilder, verlorene Vergangenheit


    Im Jahr 2010 begrüßte ich Google Street View mit einem frühen Artikel. Im Gegensatz zum erschreckend großen fortschrittsfeindlichen Teil der Bevölkerung fand ich die Möglichkeit, Straßen virtuell zu wandeln, ziemlich klasse.

    Leider hatte Street View das Problem, dass viele Menschen klagten und ihre Häuser verpixelt sehen wollten, unterstützt von Panik machenden Politikern und einer generell Google eher feindlich gesinnten Presse. Teilweise erinnerte mich die Hysterie an den Widerstand gegen die Volkszählung in den 80ern. Ende vom Lied: Google beließ es bei den Aufnahmen der ungefähr 20 größten deutschen Städte und aktualisierte die Aufnahmen nach 2008 auch nicht mehr…

  • Abenteuer Handy-Auf/Umstieg


    Seit ich 2011 mein erstes Smartphone gekauft habe, ist meine Beziehung zu dieser Gerätekategorie deutlich abgekühlt. Ich sehe das Handy als Alltagswerkzeug, mit dem ich primär Telefonate, Emails. WhatsApp, Nachrichten und Fotos verarbeite und das mich als Navigation durch die Welt führt (auch in Australien – dazu ein andermal mehr), Seit ein paar Jahren benutze ich es auch sporadisch zur kontaktlosen Bezahlung im Supermarkt und als Brieftasche von Bord- und Konzertkarten. Kompass, Wasserwaage, Spiele? Schnickschnack.

    Ich würde heute nicht mehr Tage investieren, um ein anderes OS aufzuspielen oder dem Gerät Funktionen aufzuzwingen, für die es nicht gebaut wurde…

  • Chrome OS Flex: Niete auf USB


    Im Februar hatte ich erstmals über Chrome OS Flex geschrieben – ein schlankes Cloud-Betriebssystem innerhalb der Googlesphäre, das primär für den Einsatz auf veralteten Rechnern gedacht ist, die unter den Anforderungen ihres OS ächzen und keine Sicherheitsupdates mehr bekommen. Im Idealfall macht Chrome OS Flex die Geräte wieder fix und sicher. Eine vom Ansatz her lobenswerte Idee.

    Tatsache ist aber auch: Die Idee ist wahrlich nicht neu. Es gibt seit Jahren fischige Firmen, die eine speziell montierte Fassung von Linux mit einer einfachen Datenrettungssoftware kombinieren und diese auf einem USB-Stick verkaufen – mit dem Versprechen, alte Rechner "wie neu" funktionieren zu lassen…