• Uwe Boll – Schicht im Schacht?


    Ich weiß nicht, nach was ich gestern online gesucht habe, aber ich weiß, was ich gefunden habe.

    Wir erinnern uns – so sieht das deutsche DVD-Cover von "Schmeling – eine deutsche Legende" aus:

    Ein angemessenes Motiv für eine eher handzahme Boxerbiographie, die alle wirklich kontroversen Fragen mehr schlecht als recht umschifft. Es passt ins Bild, dass die Kritiker-Begeisterung sich auf den buckelnden Körzdörfer beschränkt.

    "Schmeling" hat seine TV-Premiere am 5.2. um 0.30 Uhr in der ARD. Das finde ich etwas unfair, denn wie ich in meiner Video-Kritik schon sagte, kann der Film als historisches Biopic halbwegs überzeugen und würde in der Primetime sicherlich sein Publikum finden…

  • Wirre Welt zum Wochenende


    Ich plane, angesichts des Wetters und einer gewissen wohligen Faulheit dieses Wochenende friedfertig und fußgängerisch langsam zu begehen. Zugegeben: Diese ganze "John Asht"-Nummer wäre eine bösartige Replik wert, aber die übernimmt ja gerade bereits der Rest vom Internetz. Muss ich mich nicht auch noch drum kümmern.

    Also Bilder der Dinge, die mir so über den Weg laufen und mich denken machen.

    Beim ALDI gab es zur Weihnachtszeit wieder preiswerte DVDs, darunter den TV-Film "Santa Paws". Nun ist mir klar, dass der Titel nicht 1:1 übersetzbar ist und jeden deutschen Verleih vor eine Herausforderung stellt…

  • Reality Check: Bud Spencer und der kroatische Amateurfilmer – crazy Katusin pulls the strings! (2)


    Zur Vorgeschichte bitte Teil 1 lesen!

    Schon um 2007 hat Vjekoslav Katusin anscheinend die Idee für einen Film mit dem vorläufigen Titel "Gangs of Croatia". Wo eine Idee ist, ist bei ihm immer auch schnell ein Plakat:

    Gangs, Babes, Knarren – alles wie gehabt. Und nur acht mal der Name "Vjekoslav Katusin" auf dem Plakat – bescheiden!

    Aber nanu? Das ist doch Bud Spencer auf dem Plakat! Nicht nur im Bild, sondern auch namentlich genannt! Hat sich die Freundschaft von Katusin und Pedersoli in einem Maße gefestigt, dass Letzterer seine Mitarbeit zugesagt hat…

  • Jens Schröder – Blog-Gott!


    Wie ihr wisst, bin ich mit dem Popkulturjunkie Jens Schröder bekannt, auch wenn er auf diesem Bild aussieht, als sei ihm das eher peinlich:

    Die Tatsache, dass er seine Blogprojekte Popkulturjunkie und Retro-Media hat schleifen lassen, wurmt mich. Aber er ist ein viel beschäftigter Mann (u.a. bei meedia.de) und hat jetzt ein neues Baby online geschaltet, das allen Groll vergessen macht:

    Was bei mir immer nur Randthema war, kommt bei Jens in den Fokus: Schokoriegel, Chips, Eis, Gummibärchen. Eine Blog mit 1000 Kalorien – und alle lecker…

  • Reality Check: Bud Spencer und der kroatische Amateurfilmer – crazy Katusin pulls the strings! (1)


    Ich suche mir diese Leute nicht. Sie suchen mich auch nicht. Aber wenn man sich in der Hoffnung umschaut, doch noch deutsche Talente zu finden, die international reüssieren können – und sei es nur im Bereich B-Movie -, dann stößt man unweigerlich auf diesen Menschenschlag.

    Die Windbeutel, die Blender, die Supachecka, die "hö ma, fünf Mio kriege ich mit links für den Film zusammen". Kontostand: -34 Euro.

    Jungs, die noch nie eine Filmhochschule (oder wenigstens ein Sachbuch zum Thema) von innen gesehen haben, aber für den Erstling Nicolas Cage verpflichten wollen – in 3D, is klar…

  • Liebe Hollywood-Großmäuler mit euren Luxusproblemen…


    Stars aus der Traumfabrik reden gerne mal Scheiße. Anders kann man das nicht sagen. Man kann es ihnen für gewöhnlich auch nicht vorwerfen – sie sind nicht schlauer als wir, gebildeter oder besser verdrahtet. Sie sind nur schöner, beliebter und reicher. Die Meinung von Harrison Ford ist in meinen Augen soviel wert wie die Meinung des Kellners in meiner Stammkneipe. Letztere ist bloß keine Schlagzeilen wert.

    Mir scheint aber, dass aktuell viele Stars reden, die besser den Mund halten sollten. Jemand wie Marky Mark ist wirklich nicht der Richtige, wenn es um die Frage geht, wie man mit den Attentätern von 9/11 hätte verfahren sollen…