• Man spricht deutsh: Antalya ≠ Alemanya


    Wir sind wieder da, es war toll, ich bin gut erholt – und es reift schon der Plan, auch nächstes Jahr ein neu erbautes Luxushotel zu "testen".

    Profi-Reisende wissen: Qualität zeigt sich in den Details. Man merkt, dass man in guten Händen ist, wenn auf den Kissen der Suite folgendes Kärtchen liegt (klickbar):

    Das beweist auch: Wo ein Wille ist, ist auch die Beherrschung von Fremdsprachen. Leider reicht diese Expertise nicht bis in den Gastrobereich, der uns jeden Abend mit neuen kulinarischen wie linguistischen Delikatessen entzückte:

    Nein, ich glaube auch nicht, dass das Buffet von der "Konditorei Arm" beliefert wurde…

  • DVD-Kritik: "Schwerter des Königs 2 – Zwei Welten"


    D/K 2011 . Regie: Uwe Boll. Darsteller: Dolph Lundgren, Natassia Malthe, Lochlyn Munro, Heather Doerksen, Elisabeth Rosen u.a.

    Story (offizielle Synopsis) : Ex-Elitesoldat Granger lebt zurück gezogen ein unspektakuläres Leben in einer Großstadt. Doch eines Nachts ändert sich plötzlich alles. Ohne zu wissen, was mit ihm geschieht, wird Granger von zwei brutalen Kämpfern angegriffen, die nur ein Ziel kennen: seine Vernichtung! Mitten im Kampf erhält er unerwartete Hilfe der Zauberin Elianna, die ihn und seine Widersacher mit Hilfe eines mächtigen Zaubers in das Königreich Ehb katapultiert…

  • Von Zapfhähnen und Streithähnen: Der rein hypothetische Tankstellen-Zwischenfall


    Es wäre eine zu schöne Geschichte, die man aus Rücksicht auf schwebende Verfahren gar nicht im ganzen Umfang wiedergeben dürfte. Wenn sie wahr wäre. Was sie nicht ist. Natürlich nicht. Habe ich nie behauptet. Werde ich nie behaupten.

    Gehen wir mal ein um der Sache willen rein hypothetisches Szenario durch.

    Stellt euch einfach vor, ihr fahrt mit dem Wagen an eine kleine Tankstelle irgendwo in einer deutschen Metropole. Es gibt drei Spuren, zwei an den Tanksäulen und eine zur direkten Durchfahrt. Ihr tankt entspannt, bezahlt – und als ihr rausfahren wollt, stellt ihr fest, dass kein Durchkommen ist…

  • So was wie ein Meme: Prost, Mr. Hitchens


    Eher beiläufig ist mir in den letzten Tagen aufgefallen, dass viele Leute in Gedenken an Christopher Hitchens einen letzten Scotch als Salut heben – da will ich nicht nachstehen:

    Keine Ahnung, ob er Johnnie Walker getrunken oder überhaupt mit mir angestossen hätte, aber trotzdem: Der ist für Sie, Mr. Hitchens. Danke.

  • Grabbelkiste: Bilder zum Sonntag


    Morgen kommt wieder ein laaaaanger Artikel auf euch zu, darum ist heute Schonung angesagt. Launige Bilder verlangen weder von euch noch von mir größeren intellektuellen Aufwand.

    Es ist bekannt, dass ich mich gerne an der Verwendung von Phrasen stoße, die flüssig von der Zunge rollen, aber nichtsdestotrotz falsch sind. Zum Beispiel bei diesem Artikel von SPIEGEL online:

    Frauen reden MEHR über Kummer, das ist mal sicher. LEICHTER vielleicht auch. Aber bedeutet das auch, dass sie BESSER darüber reden? Oder ist das MEHR schon BESSER? Ist nicht vielleicht die "typische" Verhaltensweise des Mannes, nicht jeden Kleinscheiß ad infinitum durchzukauen, weil viele momentane Probleme sich durch das simple Verstreichen von Zeit auflösen, besser…

  • Am Nachmittag, im Hotel, beim Kaffee


    Ich will nach dem Essen nicht gleich wieder aufs Zimmer. Mir ist noch nach süßen Schweinereien, also treibt es mich zur Patisserie im großen Lounge-Bereich vor dem Nachtclub des Hotels. Die Auslage hat Wiener Qualität, ich wähle zwei Pralinés und Erdbeeren auf Vanillemousse in einem Becher aus Schokolade.

    Das breite, tiefe und sehr weiche Sofa nimmt mich leise ausatmend auf, als hätte es nur auf mich gewartet. 20 Seiten "Sonky Suizid" habe ich mir vorgenommen. Draußen, jenseits der Drehtür zum Poolgarten, streunt die gut genährte schwarzweiße Katze herum, die ich gestern Nacht neben dem Heizstrahler gestreichelt habe, während sie schnurrend eine Decke knetete…

  • Christopher Hitchens: 1949-2011


    Das Drecksjahr 2011 lässt auch auf der Zielgeraden nicht locker.

    "The only position that leaves me with no cognitive dissonance is atheism. It is not a creed. Death is certain, replacing both the siren-song of Paradise and the dread of Hell. Life on this earth, with all its mystery and beauty and pain, is then to be lived far more intensely: we stumble and get up, we are sad, confident, insecure, feel loneliness and joy and love. There is nothing more; but I want nothing more"…

  • Born to ride: Wortvogels Weihnachtsgeschenk


    Ich hatte es ja beim Ebay-Artikel schon angekündigt: Euer Vogel hat sich um einen neuen Motorroller bemüht. Ohne geht nicht. Es ist einfach meine Art, mich innerorts zu bewegen. Keine Staus. Keine Parkplatzprobleme. Kein Stress.

    Nun war der Entscheidungsprozess folgender: Ich hätte gerne wieder einen Markenroller gekauft. Bietet sich auch an, weil neben unserem Haus ein Vespa-Shop ist. Aber die Dinger sind mir, wenn sie halbwegs nach was aussehen, einfach zu teuer. Zumal ich keine Möglichkeit habe, den Roller geschützt unterzustellen. Auch mein Aprilia sah nach zehn Jahren aus, als hätte ich damit an der Rallye Paris-Dakar teilgenommen und ihn danach primär auf den Meeresgrund geparkt…

  • Up, up and … sit down!


    Ich habe mich heute sehr gefreut, dass mir einer meiner Leser, der nicht aktiv kommentiert, eine Email geschickt hat. Genau, ich freue mich über sowas. Weil es immer nett ist, wenn ich zu hören bekomme, dass ich Leuten viele Stunden Lesegenuss bereitet habe. Leser M. hat mir allerdings nicht nur der Bauchpinselei wegen geschrieben, sondern einen Link dazu gepackt, weil er korrekterweise annahm, dass mich das Produkt begeistern könnte. Tut es.

    Ein Superman-Snuggie!

    Dem Uneingeweihten sei erklärt, dass es sich bei Snuggies um Fleece-Decken handelt, die mit Ärmeln versehen sind, damit man im Winter auf der Couch Popcorn einwerfen kann, ohne die Arme aus der Decke nehmen zu müssen…