• Weekend of Heroes 2: "Powers"


    Powers 10 Folgen für das Playstation Network – genau. Eine Superheldenserie basierend auf einer großartigen Comicserie, gedreht für die Besitzer einer Videospiel-Konsole. Gibt es eigentlich noch irgendwen, der sich nicht an der Produktion von Fiction versucht? Kann es noch lange dauern, bis Payback oder McDonald’s exklusiven Serien-Content anbieten? Seriously, folks…

    Man muss vielleicht gleich einschränkend sagen, dass für "Powers" der Weg vom preisgekrönten Heftchen zur Realverfilmung ungewöhnlich lang und steinig war. Eigentlich sollte die Serie von Sony Pictures für den F/X-Kanal produziert werden. Ein Pilot mit Jason Patric, Lucy Punch und Charles S…

  • Weekend of Heroes 1: "Daredevil"


    Zwei Herzen schlagen, ach, immer noch in meiner Brust. Ich hatte ja neulich schon geschrieben, dass die Flut an Superhelden-Filmen und Serien für mich ein Überangebot darstellt, das zu Übersättigung führt. Manche nennen das positiv "mehr Auswahl", das kann ich auch verstehen. Vielleicht bin ich empfindlich, weil es mich schlicht ärgert, dass ich nicht mehr alles konsumieren kann, was ich konsumieren möchte. Zuletzt war ich 1997 in der Situation, dass ich mit meinem wöchentlichen Serienpensum kaum nachkam. Aktuell fällt bei mir der Durchschnitt raus, "kann man schon gucken" reicht nicht mehr…

  • Wann gibt’s den Wortvogel 2.0?


    Gestern kommt ein neues Update-Paket für mein Macbook Air rein – das Betriebssystem wird auf den aktuellen Stand gebracht und das neue "Photos"-Programm installiert. Über 2 Gigabyte muss ich dafür aus dem Netz ziehen.

    Als ich am Abend meinen Fernseher einschalte, begrüßt mich Kabel Deutschland mit der Nachricht, es gäbe ein Update für meinen Receiver. Die Installation und die danach notwendige Aktualisierung der Programmdaten verschiebt meine Abendunterhaltung um 20 Minuten nach hinten.

    Zwei Stunden später stecke ich mein Telefon an die Steckdose, schaue kurz auf das Display – Android möchte gerne 12 Apps aktualisieren…

  • FSK 16: Leseprobe – Stilfrage – Schweinkram


    Ich bin auf Facebook einer Gruppe zum Thema Heftromane beigetreten. Da gibt es wunderbare Cover und Leseproben alter Schundschmöker zu bewundern und in manchen Fällen preisen die Autoren selbst die eBook-Versionen ihrer "Klassiker" an. Dazu gehört auch Walter Appel, den so ziemlich jeder eifrige Heftchenleser meiner Generation als Westernautor "Earl Warren" kennt. Oder als Horrorerzähler "Frank de Lorca". Oder als "Zamorra"-Schreiber "Robert Lamont". Er hat so ziemlich jedes Genre drauf und eine Karriere hinter sich, um die ich ihn beneidet hätte, wäre ich 20 Jahre früher geboren worden…

  • Wasserstandsmeldung des Wortvogels


    Erst Kurzurlaub in Dublin, nun Reportagemarathon in und um München – man kommt zu nix. Wenigstens habe ich heute ein Angebot bekommen, das ich stressfrei ablehnen konnte:

    Erwartungsgemäß habe ich mir deshalb meine guten Carnaby Boots durchwässert, was einen trockenen Fleck hinterließ, der erstaunlich an Texas erinnert:

    Zum Wochenende hin schreibe ich wieder ein paar Texte für euch, versprochen. Bis dahin seid mit dieser Anekdote vertröstet:

    Ich kam heute Abend sehr müde, durchfroren und gestresst im Hotel an. Hunger hatte ich auch. Also dachte ich mir: Wenn schon in München, dann doch gleich in mein Lieblingsrestaurant Sangam in Schwabing…

  • Das deutsche Horror-Fandom bläst zum Angriff!


    Es ist schön, dass sich manche Dinge nie ändern. Schon in den 80ern war sehr offensichtlich, dass man mit den Fans bestimmter Filme nicht reden kann – weil die auf jede Kritik an ihren Heiligtümern aggro reagieren. Da treffen sich Nerd und Neigung in seltener Eintracht, hilflos wird mit verbalen Bierdosen geworfen und "deine Mudda!" gegrölt.

    Aus dem Grund wundert es mich auch nicht wirklich, dass die Beteiligten von "German Angst" und ihre Claqueure meinen Verriss von zwei Dritteln des Werkes eher unsouverän aufnehmen:

    Bundestag, RTL, Gymnasium – die holen wirklich die ganz dicken Kanonen raus…