• Sci Fi TV-Quartett: "The Last Man on Earth", "Other Space", "Dark Matter" & "Killjoys"


    Ich bespreche eher ungern SF-Serien, die sowieso jeder kennt und jeder guckt, weil sie auf den großen Sendern laufen und fett beworben werden. Die kleineren Produktionen sind mir lieber, die Außenseiter, die schrägen Nummern. Heute habe ich gleich vier davon im Gepäck. Zwei Comedys, zwei Dramen.

    The Last Man on Earth Eine postapokalyptische Comedy-Serie auf einem der großen US-Networks, das ist wahrlich eine ungewohnte Erfahrung. Wenn ich mich recht erinnere, wurde das zuletzt mit "Woops!" 1992 versucht – kurioserweise auch von Fox. Das Ergebnis wurde unter die Top 50 der schlechtesten Serien aller Zeiten gewählt…

  • Filmverbrechen-Fotostory: EIN KAKTUS IST KEIN LUTSCHBONBON oder: Kloakentauchen in der deutschen Kinokomödie


    Ich kann es nicht bestreiten – ich habe Blut geleckt. Die Analyse von "Zärtliche Chaoten 2" hat mir bewiesen, dass die deutsche Kinokomödie der 70er und 80er einer Neubewertung harrt. In sträflicher Leichtfertigkeit – gespeist aus akademischer Arroganz – haben die Filmhistoriker dieses Segment bisher vernachlässigt. Ausnahmen bestätigen die Regel und zu diesen Ausnahmen gehört das launige nebenstehende Werk des unvermeidlichen Martin Hentschel, der aber – ebenso hormongesteuert wie vorhersehbar – primär der deutschen Bumskomödie das Wort redet.

    Genug davon!

    Es ist Zeit, zurück zu schauen…

  • Auch mal was Nettes sagen


    Auf unserer Hochzeitsreise in die Cotswolds waren wir auch im Blenheim Palace, der bescheidenen Hütte, in der Winston Churchill geboren wurde:

    Da ist was los, es gibt auch mächtig was zu sehen. Bevor man aber in den Genuss des altbritischen Prunks und der Parkanlagen vom Ausmaß des Englischen Gartens in München kommt, muss man durchs Tor:

    Da wird – wenig verwunderlich – abkassiert. Von jungen Männern, die sich damit ein Zubrot verdienen. Gut gekleidet, ausgesucht höflich, mit kleinem Messing-Namensschild an der gänzlich schwarzen Dienstkleidung.

    Um zu verstehen, warum ich mit unserem Gebührenknecht eine kurze launige Plauderei anfing, müsst ihr euch zuerst einmal diesen Trailer von "Ein Fisch namens Wanda" ansehen:

    John Cleese als "Archie Leach"…

  • Facebooker, Sie sind raus!


    Ich bin ein sehr toleranter Mensch. Da mögt ihr jetzt lachen und euch denken "Der Wortvogel tolerant? Siiiicher…". Aber es stimmt. Ich ertrage diese Welt, Dieter Bohlen, die BILD-Zeitung und RTL2 genau so wie Kreationisten, Mückenstiche und Hotels mit WLAN für 15 Euro am Tag. Zen. Ich.

    Auf Facebook bin ich zwar "nobody’s fool", aber ich gehöre auch nicht zu denen, die fanatisch regelmäßig ihre Freundeslisten säubern oder gar Tools anwenden, um im Freundeskreis irgendwelche "unerhörten" Likes zu lokalisieren, um die Schuldigen dann zu blocken…

  • Food Future


    London Heathrow ist dank diverser Modernisierungen mittlerweile ein sehr fortschrittlicher Flughafen, dessen Shoppingmeile es mit den Einkaufszentren der edelsten Innenstädte aufnehmen kann. Kein Wunder, dass hier auch bei der Verpflegung keine halben Sachen gemacht werden. So gibt es einen Automaten für "Ben & Jerry’s"-Eis:

    Dieser wirft für drei Pfund zwar nur einen lächerlich kleinen Becher aus, aber der Vorgang beeindruckt: Man kann durch die Glasscheibe einen Saugrüssel sehen, der auf den Deckel des Bechers aufsetzt, schmatzend ein Vakuum erzeugt und das Eis damit aus der Kühlbox zieht…

  • Ei zum Frühstück?


    Ein kleines bisschen Kontext: Wir haben eine sehr große, aber gefangene Terrasse. Das heißt, sie ist auf allen vier Seiten entweder von unserer Wohnung oder Mauern umgeben. Sehr privat, sehr angenehm.

    Heute saß ich auf dem Sofa, das Macbook auf dem Schoß, und tippte einen Artikel in ein InDesign-Layout. Da höre ich draußen ein "flatsch!". Kein Problem, wir haben Katzen, die werden schon irgendwas angestellt haben, was sich dem Geräusch zuordnen lässt.

    Aber Becky schläft neben mir auf dem Sofa und Rufus höre ich in der Küche mit Trockenfutter knuspern…