• Elf Perlen… aus der Twilight Zone


    NACHTRAG Januar 2017 : Die meisten Videolinks sind verständlicherweise mittlerweile tot und ich habe sie entfernt. Anhand der Episodentitel lassen sich die Folgen im Netz aber immer noch finden.

    Die "Twilight Zone" gehört zu meinen liebsten Fernsehserien überhaupt. Die Neuauflage von 1985, wohlgemerkt, nicht das Original von 1959 oder die neuerliche Neuauflage von 2002. Ich habe die Serie damals eher zufällig im holländischen Fernsehen gesehen, wo sie englisch mit holländischen Untertiteln lief – von der ersten Episode an war ich gepackt. Das war eine Genreserie, die ihre Figuren und Geschichten ernst nahm, die nicht auf Gimmicks oder alberne Effekte setzte…

  • The greatest event(s) in TV history!


    Es eine so depperte wie grandiose Idee, die besser funktioniert, als eigentlich möglich sein sollte: Komiker Adam Scott und sein Clan von LA-Comedians hat (bisher) vier kurze Specials unter dem bescheidenen Titel "The greatest event in TV history" veröffentlicht, in denen es schlicht darum geht, die Vorspänne von TV-Serien der 80er Jahre nachzustellen. Es ist eine gefakte Reality Show randvoll mit Drama, Herzschmerz, beeindruckenden Gastauftritten und einem Finale, in dem genau das passiert, was versprochen wurde – der Vorspann einer TV-Serie wird bis ins Detail genau imitiert…

  • You need to zig-a-zig-ahhh: Big Fat Quiz of the Year


    Es ist eine Tradition für die LvA und mich seit 2010: Zwischen den Jahren schauen wir das "Big Fat Quiz of the Year" mit Moderator Jimmy Carr und drei Teams aus Showstars und Comedians. Es ist hysterisch komisch und wir können prima prüfen, ob wir über das Geschehen in Königreich adäquat auf dem Laufenden sind. Wir sind.

    Seit zehn Jahren gibt es das "Big Fat Quiz" nun schon mit diversen Ablegern, es ist eine echte Institution für die Engländer und eine wunderbare Alternative zu den ganzen trocknen Jahresrückblicken…

  • Hardcore-Horror für die Harten im Garten


    Isses nicht schön, wenn eine exotische Perle, nach der man lange gesucht hat, plötzlich wieder auftaucht – und dann sogar noch auf YouTube, wo man sie mit der Welt teilen kann?

    Nicht immer.

    Das kleine Fernsehspiel "Cherie mir ist schlecht" ist seit über 30 Jahren mein Totschlagargument zum Thema Wave-Horror und dem Rotz, für den seinerzeit öffentlich-rechtliche Gelder rausgeschmissen wurden. Ich kann mich gut erinnern, wie ich als 15jähriger begeistert und weit nach Bettzeit vor dem Fernseher kauerte und die Ansagerin den ersten auf Video gedrehten TV-Film versprach – mit Vampiren…

  • TV-Programm 2.0: Suchmaske statt Tabelle?


    Disclaimer: Dies ist ein Beitrag, den ich für das heute-Blog verfasst habe, der aber aus Abstimmungsgründen nicht dem Format entsprach, das die Redaktion sich gewünscht hatte. Weil ich die enthaltenen Schlussfolgerungen immer noch für stimmig halte, präsentiere ich ihn hier.

    Vom identitätsstiftenden Familienmagazin zum rotblauen Klon-Listing samt austauschbarer Blondine auf dem Cover: Mit der Vermehrung der TV-Sender ist eine Vermehrung der TV-Zeitschriften einher gegangen, die einen ruinösen Wettbewerb ausschließlich über den Preis betreibt. Dabei würde der Markt im Zeitalter des individualisierbaren Programmangebots ganz andere Ansätze brauchen…

  • Deutsche Köche verderben den Brei: The Great British Bake Off


    Es gibt sie noch, die Fernseh-Phänomene. Und weil eines davon bei uns fast untergegangen ist, möchte ich es euch heute mal näher bringen. Weil man dabei viel über das Fernsehen lernen kann und über die dummen Vorurteile, die Leute darüber haben.

    England ist das Land, in dem zur Primetime Gärtnersendungen und Antiquitäten-Shows ausgestrahlt werden. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist vollgepackt mit Dokus über die britische Geschichte und die britische Lebensart. Auch wenn man sich den technischen Möglichkeiten der Zeit angepasst hat, bleibt die Erzählweise dabei immer souverän entspannt…

  • Insider-Joke – direkt am Publikum vorbei


    Ich liebe "The Soup". Besser kann man sich Wirrniss und Wahnwitz des US-Fernsehen nicht aufarbeiten. Manchmal geht es aber mit den Autoren durch und sie bringen obskure Querverweise, die geschätzte 0,02 Promille des Publikums verstehen dürften. In der letzten Folge wurde ein – nennen wir es mal so – "Klassiker" von Charles Band beiläufig referenziert:

    Gemeint ist übrigens der hier:

  • Only the biggest thing that ever happened – like, EVER!


    Seth Meyers in seiner Late Night Show gestern Abend:

    Jep – mein Name bei NBC auf dem Bildschirm, gut leserlich, mit kostenloser und unbezahlbarer Werbung für mein Buch. Das Universum meint es heute gut mit mir.

    Und Seth? Yeah, you kinda look like David Gale. Get over it.

    Markus Haage vom "Zombie" hat es in einen schönen Bildstreifen verwandelt:

  • Sherlock's Shark


    Ich sitze in einem Hotelzimmer in Emden. Einem Missverständnis mit Google Maps ist es zu verdanken, dass ich in aller Frühe eine Stunde geschenkt bekommen habe, bevor es zur nächsten Reportage geht. Und darum schreibe ich auf, was mich seit gestern Abend umtreibt – seit ich die heiß erwartete letzte Folge der aktuellen Staffel "Sherlock" gesehen habe.

    Drei neue Folgen hat uns 2014 schon gebracht – und es werden die letzten sein, die dieses Jahr über die Bildschirme flimmern. Mehr als ein paar spielfilmlange Episoden sind schon allein deshalb nicht drin, weil die beiden Hauptdarsteller so definitiv in Hollywood angekommen sind, dass ihre Projekte sich wie die Blockbuster-Vorschau des Sommers lesen: "Star Trek", "Der Hobbit", Spielberg…