Thema: Mix
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Ahhh, meine Diätbemühungen. Eine "Neverending Story" ganz ohne Michael Ende. Obwohl ich vor 11 Jahren nach 17 verlorenen Kilos überzeugt war, dem Jojo-Effekt ein Schnippchen schlagen zu können, bin ich doch nur ein Mensch mit typischem Stoffwechsel und Essverhalten. Nach der Diät ging es wieder rauf, dann dank Jogging und Intervall-Fasten wieder runter, dann wieder rauf. So schwankte ich in den letzten 12 Jahren zwischen minimal 88 Kilo und maximal 115 Kilo.
Zuletzt war ich 2018 sehr zufrieden mit mir selbst:
Dummerweise musste ich das intensive Joggen wegen Problemen an der rechten Ferse beenden und einige private Rückschläge forderten meinen Fokus anderswo…
An mir geht der Kulturwandel komplett vorbei. Ich stand eben echt baff im Kaufland vor dem hier:
Ein Ramadankalender für Kinder. 100 Prozent halal, mit 30 Türchen und "neuen Überraschungen". Es bieten sich viele launige Sprüche an, aber ich traue mich keinen einzigen davon.
Was meint denn der Experte?
Also doch nicht halal? Ich bin verwirrt – und gleichzeitig überzeugt, dass unser "Jesus" zu seiner Zeit auch keinen Adventskalender in der Küche hatte.
Generell mag euch meine Meinung dazu überraschen: Ich bin hin- und hergerissen…
Es klingt etwas widersinnig, aber: Die Welt wird komplizierter, weil sie individueller wird. Das gilt für Steuern, für Handy-Tarife, und für Flugreisen gleichermaßen. Immer mehr Bausteine, aus denen man sich sein ganz persönliches Angebot zusammenstellen kann. Mitunter führt das zu der schizophrenen Situation, dass man frustriert ist über die Menge an Möglichkeiten, die sich einem anbieten.
Der an sich simple Vorgang des Parkens in der Innenstadt ist ein ziemlich gutes Beispiel für das Chaos der modernen Welt. In meiner Kindheit war die Sache noch relativ einfach: man parkte, wo Platz war…
Es mag manchmal so wirken, als würde ich aktiv versuchen, das langweiligste Blog-Thema aller Zeiten zu finden, um euch zu vertreiben. Mitnichten. Das überlasse ich meiner Persönlichkeit. Aber mein Blog ist auch die Sphäre, in der ich mein Leben erzählerisch ordne, in der ich Episoden und Erlebnisse verarbeite. Indem ich z.B. über mein Verhältnis zu Staubsaugern schreibe, kann ich es gut in eine Schublade stecken – und diese schließen. Gerade im Fall der Staubsauger möchte ich die Schublade dann abschließen und den Schlüssel ins Meer werfen…
Es liest sich wie der Anfang einer Gruselgeschichte – und vielleicht ist es auch eine.
Das Haus nebenan ist ein solider Bau, Erdgeschoss und zwei Stockwerke, möglicherweise aus den 30er Jahren. Einzelgaragen, großes Grundstück. Drei Wohnungen, wenn man das von außen sagen kann.
Im Haus nebenan lebt niemand mehr.
Bis vor zwei Jahren wohnte noch ein älteres Paar im zweiten Stock, das wir von unserer Terrasse aus sehen konnten. Er verbrachte seine Tage auf dem Sofa, halb sitzend, halb liegend. Sie malte an einer Staffelei…
Ganz persönlicher Finanz-Rant voraus.
Ich hatte immer ein relativ gutes Bild von der Sparkasse. So eine Art Volksbank, die vielleicht nicht die besten Konditionen bietet, aber allen Bürgern offen steht, transparent ist, und technologisch vorne mit dabei. Sympathisch unprätentiös. Meine eigene Hausbank 1822 ist ein Ableger der Frankfurter Sparkasse, da gab es nie Probleme. Das gemeinsame Konto mit der LvA steht bei der Sparkasse München – und da knarzt es seit geraumer Zeit derart im Gebälk, dass wir ernsthaft an ein Ende der Geschäftsbeziehung denken…
Vor einem knappen Jahr erlaubte ich mir einen Ausflug in den Lokaljournalismus und berichtete über die Umgestaltung des Truderinger Dorfkerns, die ich als nicht nur misslungen, sondern auch qualitativ schundhaft empfand. Ihr erinnert euch – so sahen die neuen Sitzbänke am steinernen Brunnen nach einem Jahr aus:
Im letzten Sommer hat sich dann obendrein gezeigt, dass der Brunnen zu nicht nachvollziehbaren Zeiten geschaltet wird – an sonnigen Tagen bleibt er trocken, am Abend oder bei Regen sprudelt er.
Nun bin ich durchaus bereit, nicht nur kenntnisfrei zu kritisieren, sondern auch nachzufragen…
Meinen Arbeitssessel werde ich erst morgen zum Wertstoffhof in Trudering bringen. Der Nachfolger steht schon bereit. Aber heute mussten noch schnell ein paar Kartons weg, das ist keine große Sache. Dabei habe ich gleich zwei Dinge in der Entsorgung gesehen, die da nicht hingehören – und die zeigen, dass in einer gesättigten Gesellschaft auch das Gute und Heile keinen Platz mehr hat.
So wuchtete ein sehr alter Mann mit der Hilfe eines Hof-Mitarbeiters dieses Schränkchen aus dem Wagen:
Perfekt gepflegt, keine Kratzer, sogar das Wiener Geflecht der Front in ausgezeichnetem Zustand…
Zur Einstimmung:
Heute erzähle ich euch mal wieder etwas, das euch nichts angeht, aber vielleicht mittelfristig hilft.
Ich schnarche.
Mehr noch: Ich entstamme einer großen Dynastie von Schnarchern. Mein Vater selig hätte beim Abriss der Plattenbauten in der Ex-DDR mithelfen können und gegen meinen Bruder kommt das satte Röhren einer Harley-Davidson auch nicht an. Zwei männliche Dewi unter einem Dach könnten durch kombinierte Schwingungen auf der offenen Richter-Skala registriert werden – in Japan.
Einerseits möchte ich sagen: Es ist nicht unsere Schuld. Es sind die Gene…
Ich habe viel Freude daran, Atmosphäre mit Licht zu setzen und dann mit Alexa zu steuern. Die Lavalampe ist ebenso schnell ein geschätzter Bestandteil unseres Haushalts geworden wie der LED-Strip, der unsere Kommode von hinten Illuminiert. Aus diesem Grund kam mir dieses Angebot gerade recht:
Ein LED-Lichtrad mit "Audio-Sensor" und Fernbedienung für 7,99 Euro. Ideal fürs Arbeitszimmer. Da kann man nicht viel falsch machen. Sollte man denken.
Tatsächlich macht das Lichtrad für das minimale Gewicht von 94 Gramm und die begrenzten Ausmaße ordentlich Spektakel:
Ideal eigentlich, im sich direkt an die Wand oder den Schrank kleben zu lassen…