Thema: Hard- & Software
135 Artikel
Ihr erinnert euch vielleicht: am 15. Juli beteiligte ich mich am eher unfairen Wettrennen um die Vorab-Lizenzen für Windows 7. Amazon vergeigte die Sache richtig, aber glücklicherweise bekam ich bei Avitos noch einen Gutschein für das neue Betriebssystem.
Ich war zufrieden.
Nun kam der Release-Tag von Windows 7 (22.10.) – aber das Paket mit der entsprechenden DVD nicht. Kein Problem: Ich habe derzeit genug andere Probleme. Da muss ich mich nicht auch noch mit der Installation eines neuen Betriebssystems herum schlagen.
Nach einer Woche wurde ich aber ein wenig unruhig, kramte die Bestellbestätigung raus und rief bei der Avitos-Hotline an…
Ich bin immer auf der Suche nach Software, die mir den Arbeits-Alltag effizienter macht. Derzeit experimentiere ich u.a. mit OCR und ein paar Programmen, die Story-Entwicklung vereinfachen sollen. Samurize liegt auch noch an. Dabei achte ich allerdings tunlichst auf Balance: die Herumspielerei mit neuer Software darf die Zeitersparnis durch deren Benutzung nicht auffressen. Wenn sich nicht schnell zeigt, was ein Programm für mich tun kann, ist es auch schnell deinstalliert.
In letzter Zeit hörte ich den Namen "Dropbox" immer wieder im Zusammenhang mit Listen wie "15 Web-Services, auf die ich nie mehr verzichten möchte"…
Es hat satte 20 Jahre gedauert, aber nun hat es mich auch erwischt: Wie es scheint, infiziert das TDSS-Rootkit meinen Rechner. Avira AntiVir hat den Versuch, Schaden anzurichten, abgefangen. Dank Malwarebytes Anti-Malware habe ich den Großteil des Schädlings (scheinbar) löschen können – aber zwei Registry-Einträge bleiben hartnäckig:
Zwar behauptet Anti-Malware:
"Infizierte Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\kbiwkmrqwbdnwt (Rootkit.TDSS) -> Quarantined and deleted successfully.
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\kbiwkmtumvvnri (Rootkit.TDSS) -> Quarantined and deleted successfully."
… aber nach dem Neustart sind beide Einträge wieder da – und ich fürchte, die rekonstruieren das Problem dann wieder…
Neulich stieß ich bei Engadget auf das Bild einer Uhr, die u.a. Videokonferenzen erlaubt:
Prima Sache. Wird auch Zeit, dass man am Armgelenk Fernsehen schauen kann. Dachte ich bei mir. Aber dann…
In den trüben Gewässern meiner Erinnerung rührte sich was. Irgendwie kam mir das Ding vom Design her SEHR bekannt vor.
Nach einer Weile meldete das Analog-Google zwischen meinen Ohren Vollzug, und ich war mir sicher, sowas in meiner Kindheit schon mal gesehen zu haben. Um das zu beweisen, brauchte ich allerdings Hilfe.
Ihr Einsatz, Henning Harperarth…
Ich habe vor ein paar Monaten mein erstes Notebook mit Widescreen-Bildschirm und Vista gekauft. Einige Leser meinten, ich solle nach Einarbeitung berichten, wie ich damit zurecht komme.
Auf das spiegelnde Display meines Toshiba könnte ich ebenso gut verzichten wie die Klarlack-Style-Oberfläche, die das Notebook permanent verschmiert aussehen lässt. Unschöne Sache.
Vista ist mir immer noch zu schnickschnackig, und ich habe es weitgehend an das alte XP-Verhalten angepasst. Spektakulär ist allerdings die Suchzeile im Startmenü, mit der man nach kurzer Einarbeitung einfach jedes Programm fix findet…
Google Earth hat die 3D-Ansicht von Manhattan mit neuen fotorealistischen Texturen versehen – klicken für die volle Pracht:
You’ve come a long way, baby.
Nur wenige Computerbesitzer, die ich kenne, sind Puristen. Der Mensch will seine Individualität ausdrücken, und der PC gibt wahrlich genügend Gelegenheit: Themes, Wallpaper, Icons, Bildschirmschoner, etc.
Google hingegen hat Simpel-Weiß zum Standard erhoben, mit einem Look, der anno 1998 schon nicht mehr modern ausgesehen hätte. Ich selbst hatte das Webmail-Interface seit ein paar Monaten mit dem Firefox-Plugin "Google redesigned" angepasst.
Das ist nun nicht mehr nötig – seit gestern bietet Gmail (oder Googlemail, wie man in Deutschland zu sagen verpflichtet ist) 31 Designs an, auf deutsch in den "Einstellungen" kurioserweise unter "Motive" zu finden…
Die Meldung kam selbst für Branchen-Auguren überraschend: Google veröffentlicht einen eigenen Browser namens "Chrome". Die erste Reaktion im Web war ein herzhaftes "Warum eigentlich?"
Google selbst beantwortet die Frage nicht mit blumigen Pressemeldungen, sondern in einem von Scott McCloud angefertigten, vierzigseitigen Comic.
Der Grundgedanke ist bestechend: Die aktuellen Browser sind immer noch aufgepumpte Relikte einer Zeit, in der das Internet aus Texten und kleinen Bildchen bestand, und sie können daher den modernen Anforderungen der Web-Architektur nicht gerecht werden. Das gilt besonders deshalb, weil User immer mehr Informationen, Daten und Dateien ins Netz einstellen, und deshalb auf absturz- und abhörsichere Systeme angewiesen sind…
Ich brauche nicht wirklich einen MP3-Player. Ich bin nicht oft unterwegs, und wenn ich tatsächlich vor die Tür gehe, höre ich gerne den Sound der Welt, die mich umgibt. Warum so viele Menschen Interesse daran haben, sich durch Stecker im Ohr von ihrer Umgebung zu isolieren, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Trotzdem habe ich mir vor ca. anderthalb Jahren einen iriver H10 gekauft, weil er mit 99 Euro als Auslaufmodell spottbillig war. Ich dachte mir: 5GB mit Hörspielen und Comedy-Programmen sind genau das, was ich in der Türkei am Pool brauche, um nicht vor Langeweile durchzudrehen…
Nun ist er also raus, der "Firefox 3" Browser, und weil ich ein Herdentier bin, habe ich am Download-Rekordversuch der Mozilla-Stiftung teilgenommen, obwohl ich locker ein paar Tage hätte warten können. Seit zwei Stunden arbeite ich mit dem "Volksbrowser" (wenn schon deutsch, warum dann nicht "Volksbrauser"?).
Hier meine ersten Eindrücke:
Installation stressfrei, alte Lesezeichen und Einstellungen werden übernommen, Plugins auf Kompatibilität geprüft, neue Versionen werden notfalls nachgeladen, geht sehr fix Von 28 Plugins funktionieren 21 sofort, 2 kriegen ein Update, fünf verweigern den Dienst vorläufig…