Thema: TV-Mix
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Ich habe euch ja schon erzählt, dass wir unsere Reise nach London 2021 gleich zweimal stornieren mussten. Aber was auch immer passiert – dem anglophilen TV-Junkie bleibt immer zum Jahreswechsel das Fernsehprogramm des Königsreichs zur Unterhaltung und Herzerwärmung. Denn auch in diesem Jahr hat sich wieder bewiesen: das englische Fernsehen ist dem deutschen haushoch überlegen und legt vor Silvester noch mal eine Schippe drauf.
Schauen wir doch mal nach, was es so alles zu entdecken gab/gibt. Ich lasse dabei diverse Serien-Specials aus, die nicht in mein Beuteschema passen: THE LARKINS, CALL THE MIDWIFE, DEATH IN PARADISE, etc…
Ich bin kein Freund von Musikern, die ihre legendären 80er-Hits nur noch auf Retro-Festivals zum Vollplayback rausknödeln. Ich bin auch kein Freund von Musikern, die länger auf der Bühne stehen. als gut für sie ist (siehe Meat Loaf und Phil Collins). Aber ich bin ein Fan von Musikern, die seit 40 Jahren dabei sind und IMMER NOCH geile neue Sachen raushauen. Die in Würde altern. Da hat sich in letzter Zeit was angesammelt. Klar, ist Weihnachten.
Das erste Beispiel ist gleich der Ausreißer im Feld, weil Holly Johnson eben KEINEN neuen Song rausgebracht hat, sondern beim Weihnachtsspecial der legendären Panelshow NEVER MIND THE BUZZCOCKS den Klassiker "The Power of Love" nochmal intoniert…
Dieser Artikel hat keinen konkreten Anlass. Ich möchte nur gerne mal wieder darauf hinweisen, wie federführend die Briten in Sachen Krimiserien sind. Komplexe Plots, atmosphärische Settings, sensationelle Darsteller (die durch die Serien oft zu Weltstars werden): das kann KEINE Nation so wie das Königreich. Von der regionalen Produktion für das eigene Publikum in den 60er und 70er Jahren zum Geheimtipp in den 80er und 90er Jahren – bis zum Crime-Champion im neuen Jahrtausend. You’ve come a long way, baby.
Nun ist es nicht so, dass die Briten nicht immer schon populäre Krimiserien produziert haben…
In Deutschland kaum bekannt, sind die Weihnachts-Werbespots des Kaufhauses John Lewis in Großbritannien Kult und werden jedes Jahr gespannt erwartet:
Und auch dieses Jahr hat man weder Kosten noch Mühen gescheut:
Kommerz? Kunst? Kitsch? Letztlich egal. Ich find’s toll.
Und hier das Gegenstück von M & S FOOD:
… und es ist erstaunlich, dass das in Deutschland 2021 zu den kontroverseren Aussagen gehört, gleich nach "ich lasse mich nicht impfen" und "der Laschet hat echt Charisma".
Warum ich das schreibe? Weil ich die Schnauze davon voll habe, das wie ein dunkles Geheimnis mit mir rum zu tragen. Als wäre es ein Stigma, als würde ich mich allen Ernstes vor der Ächtung durch meine Mitbürger fürchten:
Fuck you too.
Um es etwas genauer zu erklären. Ich mag Helene Fischer. Ich liebe Helene Fischer nicht…
Nachdem wir neulich so viel Spaß mit alten Musikvideos hatten, drehe ich heute eine dritte Runde. Ich habe mal mein Gedächtnis durchforscht, was mir an Schauspielern im Gedächtnis hängen geblieben ist, die zum Broterwerb in Musikvideos aufgetreten sind. Recherche verboten – es müssen wirklich genuine Erinnerungen an die 80er und 90er sein.
Natürlich habe ich wieder ein paar Spielregeln aufgestellt, die ich im Zweifelsfall aber auch gnadenlos brechen werden – because I can:
Keine Videos mit Stars, die schon Stars waren und angeheuert wurden, um dem Video einen Marketingschub zu geben ("Ghostbusters" von Ray Parker jr)…
Es zeigt sich, dass im Thema Musikvideos mehr Saft steckt, als ich dachte. Für mindestens zwei weitere Beiträge habe ich noch Material. Muss ich langsam mal angehen, denn angesichts der momentanen Entwicklung ist nicht sichergestellt, dass diese Leckerbissen auf ewig bei YouTube zu finden sein werden. Was Grund genug ist, mal wieder das Hohelied von YouTube zu singen. Als die Plattform Ende der 00er-Jahre durchstartete, habe ich noch gedacht, sie würde sich nie durchsetzen, weil kaum jemand sich die Mühe macht, Videos zu digitalisieren und hochzuladen, wenn er nix davon hat…
Seit es das Genre der Musikvideos gibt (datieren wir das mal auf die beginnenden 80er), bin ich fasziniert von Story-Clips, die zur Musik eine Art Kurzfilm erzählen. Gerade in den 80ern war es durchaus Usus, Pophits als kleine cineastische Perlen zu inszenieren. Dass ich angesichts meiner Vorlieben in dieser Zeit ein besonderes Augenmerk auf Genre-Musikvideos legte, dürfte niemanden verwundern.
Nun ist mir neulich klargeworden, dass viele meiner Leser diese Erinnerung mangels Alter gar nicht teilen – und mangels MTV auch nicht nachholen können. Grund genug, mal die Beispiele zu präsentieren, die mir am meisten im Kopf hängen geblieben sind – ohne wertende Reihenfolge…
Die Erfindung und der schnelle Durchbruch des Tonfilms sorgten Ende der 20er Jahre für Unsicherheiten in Hollywood und anderswo. Konnte man bis dato bei den produzierten Filmen für den Export einfach die Texttafeln austauschen, so musste nun umgedacht werden. Die Idee der Synchronisation lag damals noch nicht so nahe, wie man heute denken mag. Einige Produktionsfirmen verfielen auf die Idee, mehrere Sprachversionen ihrer Filme anzufertigen. Bekannte Beispiele sind die spanische DRACULA-Version von 1931 mit Carlos Villarías statt Bela Lugosi und der deutsche futuristische F.P.1 ANTWORTET NICHT, in dem je nach Fassung Hans Albers, Conrad Veidt und Charles Boyer den Piloten Ellissen spielen…
Der Artikel gestern war lang und mühsam, darum heute mal entspannt und mit viel Fremd-Content. Ich gehe meinen YouTube-Verlauf durch und zeige euch ein paar Videos, die mir in den letzten Wochen gefallen haben.
Criterion ist in vielerlei Beziehung der Maßstab in Sachen Film-Restauration und hochwertiger Kino-Ware – hier kann man mal schön sehen, was für ein Aufwand in die Rettung ramponierter Rollen gesteckt wird:
Ein polnischer tschechischer Star Trek-Fanfilm? Sieht erstaunlich gut aus:
Es liegen einige DC Animated-Streifen bei mir auf Halde – der hier sieht schon im Trailer besser aus als JUSTICE LEAGUE:
Der Versuch, mit Quibi neue Serien- und Filme in Häppchenlänge zu verkaufen, ist längst gescheitert…