Thema: Mix
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Viele große Autoren mit erstaunlichem Output an Romanen, Essays und Kurzgeschichten haben nicht selbst geschrieben, sondern schreiben lassen. Entweder saß die Sekretärin mit dem Steno-Block daneben, es stand ein Diktaphon auf dem Schreibtisch – oder ein Mikro flüsterte dem Computer, was er in Schriftsprache umsetzen soll. Wenn ich mich recht erinnere, konnten Edgar Wallace und Georges Simenon auf diese Weise Romane in wenigen Tagen zimmern. Respekt.
Mangels Sekretärin habe ich vor Jahren schon mal mit Spracheingabe experimentiert. Ich habe mir ein Headset gekauft und dem Computer Beispieltexte vorgelesen, damit er sich an meine Stimme gewöhnt…
Das klingt jetzt nach einer Menge schlechter Nachrichten…
Es ist schwierig, wenn man sich auf die Diät nicht so konzentrieren kann, wie man möchte. Während ich von November bis Weihnachten ausgiebig Zeit hatte, auf meine Ernährung zu achten, haben mich erst der Jahreswechsel, dann der Türkei-Urlaub und schließlich auch eine Menge Arbeit aus der Konzentration geworfen.
Mehr noch als den bewussten Verzicht auf Kalorien haben diese Rhythmusstörungen meines Lebens den Plan torpediert, Sport zu treiben. Habe ich derzeit nicht den Kopf für. Werde ich doch erst wieder konsequent ins Auge fassen, wenn das Gewicht dort ist, wo ich es haben will…
… ich hätte das lieber als 90minütigen CGI-Spielfilm:
Ein Beat 'Em Up der DC-Helden? Geht ja sowieso nicht. Eine ernst gemeinte Schlägerei zwischen Batman und Superman, zwischen Wonder Woman und Green Arrow dürfte schmerzhaft einseitig sein…
Ich arbeite mich gerade durch gigabyteweise Ebooks, Magazine, Comics, Artikel und digitale Nachschlagewerke, die sich im Laufe von 15 Jahren Internet auf meiner externen Festplatte angesammelt haben. Das Ziel: eine sortierte digitale Bibliothek schaffen, falls ich doch mal einen anständigen Reader ins Haus bekomme.
Fragt nicht wie und warum, aber dabei bin ich auch auf die Cover einer Romanreihe gestoßen, die Anfang der 90er vom Belletristik-Verlag Cora veröffentlicht wurde. Es ist die deutsche Ausgabe der "Vampire Diaries", die wir mittlerweile als erfolgreiche und durchgestylte TV-Serie kennen:
Das macht die Gestaltung der Cover von Cora umso grandioser:
Leseprobe gefällig…
Wir sollten jetzt eigentlich im Flieger sitzen. Sollten. Stattdessen sitzen wir im Kervansaray Hotel in Lara. Die Rückreise wurde kurzfristig gekippt, während wir schon am Flughafen saßen. Wetterprobleme. Die Reisefirma hat aber erstaunlich schnell und komfortabel für die Rückgabe des Gepäcks und den Transport zur Unterkunft gesorgt. Die Mitreisenden waren allerdings eine Zumutung – ich musste zen-mäßige Inmirruhung an den Tag legen, um nicht zum Mörder zu werden.
Selber buchen würde ich das Kervansaray nicht – sein kalter Charme entspricht einer Kombination aus Krebsklinik und futuristischem Gefängnis…
Okay, hier in der Türkei kann ich mir gut Gedanken machen, was in den nächsten Wochen auf meiner "to do"-Liste in Sachen Filme und Serien steht. Ich will nach den "Harry Potter"- und "Herr der Ringe"-Langstrecken noch weitere Lücken meiner Nerdographie schließen.
Serien hatten wir ja schon besprochen:
True Blood
Walking Dead
Doctor Who (Wiedereinstieg)
Game of Thrones
Breaking Bad
Louis
Mad Men
Bei den Filmreihen reizen mich aktuell:
Resident Evil
Death Race
Starship Troopers 2
Not gonna happen:
Saw
Twilight
Underworld
Paranormal Activity
Dungeons & Dragons
Horror-Remake-Reihen wie Halloween und TCM…
Ich bin in der Türkei. Hier wird nicht gegessen, hier wird gemästet. Die reine Menge wäre für mich kein Problem – es ist die hervorragende Qualität des Essens, die mir den Verzicht so verdammt schwer macht. Aber das habe ich vorausgesehen und eingerechnet.
Weil es deshalb diesmal kein richtiges "Diet Diary" geben kann, fülle ich den Platz mit Reviews zweier "Diät-Dokus". Nächste Woche, wenn ich immer noch im Urlaub bin, gibt es neue Erkenntnisse zum Thema Diät aus dem WWW.
Fat sick and nearly dead
Ich hatte diese Doku schon mal erwähnt – sie war es, die mich aufgerüttelt hat, die mich überzeugt hat, dass auch ich mein Leben rumreißen kann, aller Faulheit und Disziplinlosigkeit zum Trotz…
Ganz im Gegensatz zum Eindruck, den ich hier erwecke, habe ich nicht alle Antworten auf die Fragen nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Ich habe nur zu allem eine MEINUNG. Die hilft allerdings auch nicht immer weiter. Nämlich dann, wenn gar keine Meinung gefragt ist.
Heute habe ich eine Frage, bei der mir weder mein Ego, noch Wikipedia, noch mein Bruder helfen konnten. Jeder hat Theorien, aber niemand weiß es genau. Und darum reiche ich die Frage hiermit mal an euch durch…
Analyse? Connery streckt den linken Arm zu flamboyant weg, Lazenby geht schwach in die Knie, beiden kranken am Hut. Moores beidhändige Pose mag realistisch sein, wird aber von den Schlaghosen konterkariert und der Tatsache, dass es Moore ist. Dalton macht es eigentlich am besten, auch wenn Brosnan coole Härte ausstrahlt, weil er den Oberkörper so furchtlos gerade hält. Craig ist gut, wirft aber wie Dalton das rechte Bein zu ausladend herum, was bei ihm irritiert, denn er sinkt dabei nicht mit dem Oberkörper ab – es hat was von einem unbeholfenen Tanzschritt…
Die Leserin, die vom "Flug-Fett" zu den Feiertagen sprach, hatte erfreulicherweise Recht:
5.1.2012: 92,4 Kilo.
Ich bin wieder da, wo ich am Tag vor Heiligabend war. Nicht bestreiten lässt sich aber, dass die Geschwindigkeit des Gewichtsverlusts sich stark verlangsamt hat. Von den 1,5 Kilo pro Woche, die ich im ersten Monat abgenommen habe, kann ich nur noch träumen. Nun ist es ein Kampf um jedes Gramm – und den führt mein Körper gegen mich.
Ich habe angefangen, meine Diät ein wenig zu normalisieren. Der Juicer ist eingemottet, wie angekündigt trinke ich "normalen" Gemüsesaft…