• Der zunehmend abnehmende Wortvogel (9)


    Für viele Diäter wäre es der Super-GAU, aber ich hatte mich schon darauf vorbereitet: Die Weihnachtstage waren nicht gut für die schlanke Linie. Freunde hatten uns eingeladen, daheim gab es eine unglaublich leckere Pute und am Heiligabend wollte ich mir die Schokolade auch nicht verkneifen müssen. Die Zielgerade meiner schweren Erkältung hat den Sport als Ausgleich auch torpediert. Mein Körper – nicht blöd – hat die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, sich schnell mal wieder ein Notpolster anzulegen.

    Das erwartbare Ergebnis:

    29.12.2012: 93,8 Kilo.

    Schon erstaunlich, wie schnell es wieder auf die Hüften geht…

  • Weil der Tod drei Plätze im Leichenwagen hat…


    Es gibt die viel beschworene "Rule of 3", nach der Prominente immer im Dreierpack sterben. Natürlich glaube ich nicht daran. Der Mensch neigt dazu, Muster zu suchen. Ein Toter fällt uns nicht auf. Bei der zweiten Todesnachricht wird das Hirn aktiv, wartet förmlich auf Nummer 3. Und einer stirbt immer im Verlauf von 48 Stunden, das ist reine Statistik.

    Und doch…

    Als Jack Klugman starb, fand ich das trotz seiner 90 Jahre sehr schade. Der hatte in den 50ern schon in tollen Episoden der "Twilight Zone" mitgespielt, war in Kinofilmen wie "Die 12 Geschworenen" zu sehen, brillierte in der TV-Sitcom-Version von "Ein verrücktes Paar" und wechselte für "Quincy" wieder zum Drama…

  • Alle Jahre wieder…


    Dieses Jahr mal keine gefühlige Ansprache, kein seufzender Rückblick – wir haben ja alles quasi gemeinsam erlebt. Schön war’s mit euch. Kommt gut rein, kommt gut rüber, und wir sehen uns dann auf der anderen Seite.

    Wegen Autoplay kommt der Elf erst nach dem Break:

  • Der zunehmend abnehmende Wortvogel (8)


    Es war keine gute Woche. Eine schwere Erkältung / Grippe / Whatever hat mich darnieder geschlagen. An Sport war nicht zu denken, der ernsthafte Beginn des C25K-Programms musste deshalb auf die Feiertage verlegt werden. Nicht ideal, wenn man gerade den Antrieb gefunden hat und dann vom eigenen Körper so ausgebremst wird.

    Positiv ist anzumerken, dass ich erheblich schneller und mit weniger Medikamenten durch die schlimmste Phase gekommen bin, als das in den letzten Jahren der Fall war. Ich will es nicht vorlaut beschreien, zumal durchaus ein Rückfall drohen kann, aber vielleicht hat die Diät und die gesunde Ernährung meinen Stoffwechsel unterstützt…

  • 2012: was uns einte, nicht was uns trennte


    Ich kann auf Jahresrückblicke gut verzichten – ich war ja dabei und man hat alle Informationen mittlerweile derart präsent, dass eine Zusammenfassung völlig unnötig erscheint. Es sei denn, sie feiert so bewegend und wortlos den "human spirit" wie hier:

    Und weil ich in Sachen Musik nie so ganz auf dem Laufenden bin, freue ich mich über die neue "Danthology 2012", die mehr als 50 Songs des Jahres in einen erstaunlich hörbaren Mix presst:

  • Zum Advent: Symphonietta rustica, I. Satz


    Unter meinen Lesern sind Verwandte, Verwirrte, Altnerds, Jungredakteure, Feministen, Sexisten, Onanisten, Christen, Antichristen, Fahrer, Führer, Schlaue, Oberschlaue und Untermieter – Zutreffendes bitte mental ankreuzen. Aber wer hätte gedacht, dass sich unter ihnen auch ein Akkordeonlehrer befindet, der für ganze Quetschkommoden-Orchester komponiert, die er dann auch noch eigenhändig dirigiert?

    In Ehrfurcht und mit Respekt übergebe ich an – Dietmar: