• An die Arbeit! Der NaNoWriMo ruft!


    "Fange an zu schreiben, komme, was da wolle. Das Wasser fließt nicht, so lange man nicht den Wasserhahn aufdreht."
    (Louis L’Amour)

    Ich hatte ja angedroht, dass ich mein Sabbatical nutzen würde, um mal wieder in der tiefen Pfütze der Fiction zu waten (und um mir solche krummen Analogien abzugewöhnen). Nach sechs Jahren, in denen ich primär journalistisch gearbeitet habe, möchte ich mein Fabuliergeschick entrosten. Sei es mit Kurzgeschichten oder Romanen – Genre egal. Einfach mal wieder was schreiben, was Anfang, Mitte und Ende hat – und haltlos erfunden ist…

  • Wortvogels Wochenspiegel (2)


    Ich denke : Dass dieses Essay von mir nach mehr als zwei Jahren immer aktueller wird. Dass Brangelina mir wurscht sind. Dass es zu früh für Stollen im Supermarkt ist. Dass Terry Jones das nicht verdient hat. Dass es geil ist, dass man von Baden-Baden aus für 43 Euro zu prima Zeiten nach London und zurück fliegen kann. Dass ich in Basel mal im Rhein schwimmen gehen will. Dass ich hoffe, dass die Welt 2017 ihren gesunden Menschenverstand wiederfindet – aber zweifle. Dass diese Zeit die Zeit meines Vaters in den 70ern war – als Taxifahrer:

    Ich fühle : Entspannung…

  • Wortvogels Wochenspiegel (1)


    Ich denke : Bautzen sollte sich schämen. Die freie Markt der Fernbusse bröselt zu schnell. Auch ein Sieg Hillary Clintons bei der Präsidentschaftswahl wird nichts daran ändern, dass nicht nur das politische System, sondern auch der gesellschaftliche Entwurf der USA fundamental zerbrochen ist.

    Ich fühle : Unruhe. Die massive Reduktion meiner üblichen Online-Aktivitäten schlägt erwartungsgemäß nicht augenblicklich in massiven kreativen Output um. Das sorgt für mentale Durchhänger und Leerstellen.

    Ich lese: "Harry Alan Towers: The Transnational Career of a Cinematic Contrarian" – eine zu teure, extrem trockene und akademische Analyse des Towers’schen Geschäftsmodells…

  • Heute ist nicht alle Tage…


    Es kribbelt im Bauch. Das hätte ich nicht gedacht. Heute ist der Tag, an dem ich in mein Online-Sabbatical gehe. Das heißt konkret: Keine dauernde Präsenz beim Wortvogel, keine Abende bei YouTube mehr, Abwesenheit bei Facebook.

    Im Gegenzug: Diät, Sport, Privatleben, Urlaub – und endlich mal wieder Schreiben nicht für das Journalistenherz, sondern für die Autorenseele. Besonders Fiction. Das habe ich zu lange vernachlässigt, da will was raus.

    Ich werde nicht GANZ verschwinden – eine Hütte im Wald ohne fließend Wasser ist nicht meine Vorstellung vom Paradies…

  • Wortvogel-Geburtstag: 10 years and a movie!


    Es war schon gestern, aber ich war anderweitig beschäftigt. Außerdem werde ich das jetzt nicht groß aufplustern, weil der Wortvogel nächste Woche mit einem größeren Wortbeitrag in den Winterschlaf gehen wird.

    Dennoch: Gestern vor zehn Jahren habe ich meinen ersten Blogbeitrag online gestellt.

    Zehn Jahre. Zehn unglaubliche, verdammte, verrückte, schwere, spannende, (gewünschtes Adjektiv hier), zehrende, nährende Jahre.

    Hätte ich mir das jemals vorstellen können? Ohne Arroganz: durchaus. Ich habe den Blog nicht gestartet, um nach sechs Monaten die Lust zu verlieren. Und so ein Outlet hatte ich mir immer schon gewünscht…

  • Zwischenmeldung in eigener Sache


    Bitte nicht wundern, wenn eingebettete Videos (auch und besonders in alten Beiträgen) dieser Tages etwas haken. Das Problem: Bisher habe ich Videos immer mit dem Viper Video Quicktag-Plugin eingebettet, das hatte das Format

    "<youtube>adresse</youtube>"

    Beziehungsweise auch Vimeo oder Daily Motion, etc.

    Nun ist die Funktionalität, Videos direkt in Beiträge einzubinden, mittlerweile in den Wordpress-Standardcode aufgenommen worden. Viper ist dazu unnötig, man gibt nur noch die Adresse des Videos ein.

    ABER: Die ganzen Videos, die in den letzten zehn Jahren eingebettet wurden, funktionieren nicht mehr, wenn man das Viper-Plugin deaktiviert oder deinstalliert, weil der Embed-Befehl nicht mehr verstanden wird…

  • Über Drecksfilme, Diäten und desinteressierte Kater


    Ich finde es immer problematisch, einen Geschmackstest a posteriori zu schreiben. Wenn es um Essen und Trinken geht, gilt die Devise: je unmittelbarer, desto besser. Also habe ich die erste, von jeder Recherche unbelastete Mahlzeit mit dem neuen Flüssig-Snack Track einfach spontan auf Video festgehalten. Weil ich euch schon mal dran habe, erzähle ich auch noch was zum Fantasy Filmfest – und Katzen-Content gibt’s auch.

    More entertainment than you deserve:

  • Will ich haben, krieg ich nicht: Wenn eine pfiffige Idee sich als illegal entpuppt


    Dass man alte Telefonzellen kaufen kann, ist kein Geheimnis. Habe ich nur leider keine Verwendung für – ich brauche im Garten keine Dusche und auch kein Spielhaus für die Katzen.

    Ich hatte dieser Tage aber eine andere Idee. Wir sammeln unser Altpapier immer noch in einem Samla-Behälter von IKEA. Praktisch, aber nicht wirklich stylish. Darum steht der auch in der Speisekammer. Wäre es nicht unendlich cooler, sein Altpapier in einem alten Briefkasten zu sammeln, den man auch durchaus als Deko-Element im Arbeitszimmer über der Heizung aufhängen könnte…

  • #allwordsmatter


    Wieder nur ein kleiner Beitrag. Ich nenne das Affekt-Blogging – wenn mir quasi im Vorbeilesen was aufstößt und raus muss.

    Heute geht es unter anderem um den Independent-Thriller "River", der in Deutschland "Mekong-Rush – Renn um dein Leben" heißt:

    Die offizielle Synopsis macht in zwei, drei Zeilen durchaus Lust:

    "In the south of Laos, an American volunteer doctor becomes a fugitive after he intervenes in the sexual assault of a young woman. When the assailant’s body is pulled from the Mekong River, things quickly spiral out of control"…