• The Return of the Galerist des Schreckens!


    Vor neuneinhalb Jahren hat euch ein bärtiger, unverheirateter Schildkrötenbesitzer aus München stolz die Original-Artworks gezeigt, die er in Internet-Auktionen erstanden hatte – Gemälde, aus denen unter anderem die offiziellen Poster- und DVD-Motive von B Movie-Klassikern wie "Re-Animator" und "Arena" wurden.

    Der Hintergrund: Ich arbeitete seinerzeit am ersten Buch über den Filmproduzenten Charles Band. Die Artwork wurde photographiert, das Re-Animator-Motiv sogar auf dem Rückcover des Buches abgebildet. Stolz nannte ich mich "Der Galerist des Schreckens".

    2016 haben meine Ko-Autoren und ich viel Zeit damit verbracht, das zweite Buch über Charles Band (1988 bis 2016) fertig zu stellen…

  • Hyperland Redux (1): Vom Übergang zum Untergang: ist der eReader schon am Ende?


    Man könnte es ärgerlich nennen, aber eigentlich ist es sogar unverschämt: Das ZDF hat sich seinerzeit entschlossen, mit der Einstellung des Hyperland-Blogs auch unsere dort veröffentlichten Beiträge vom Netz zu nehmen. Zwar hat jeder deutsche Haushalt mit den Rundfunkgebühren dafür bezahlt, aber davon kann man sich nun auch kein Ei schnitzen: weg ist weg. Allerdings sind die Artikel unter der "creative commons license" veröffentlicht worden. Ich kann, darf und werde sie deshalb in den nächsten Wochen an dieser Stelle Stück für Stück neu bereitstellen, versehen mit einem aktuellen Nachwort…

  • Auf die Ohren: Die Sounds des Wortvogels


    Anhand von Ausschnitten, Bildern und Anekdoten habe ich euch schon oft durch die Produktionen geführt, die meiner Feder entsprungen sind. Heute probiere ich mal was anderes…

    Ich bin stolz auf vieles, was ich über die Jahre angesammelt habe. Entsprechend ärgere ich mich aber auch, wenn etwas wegkommt, was nicht zu ersetzen ist. So dachte ich lange, die CDs mit den Soundtracks meiner Filme und Serien verloren zu haben. Die meisten davon sind nie offiziell auf CD erschienen – ich habe sie bekommen, in dem ich die Komponisten bat, mir eine Studio-Ausspielung zu machen…

  • Wortvogel 3.0: Welcome back, Otter!


    Es ist unübersehbar: Der Wortvogel hat mal wieder ein neues Kleid, zum zweiten Mal seit Menschengedenken (also 2006) wurden Look & Feel überarbeitet. Es war nötig, weil das unterliegende Fundament mittlerweile doch arg knarzte, zu viele Plugins mehr schlecht als recht den Betrieb aufrecht erhielten. Die Darstellung von Galerien, Videos, Suchmaschine, mobile Umsetzung – all das war eher geschraubt als programmiert und war auch für mich in Sachen Userfreundlichkeit eher wackelig. Mich tritt auch mittlerweile die Tatsache (in Form meines neuen Admins Michael) in den Allerwertesten, dass ich mich mit Sachen wie Beitragsbildern, Exzerpten und SEO nie auseinander gesetzt habe…

  • C64 vs Nintendo Switch: How time flies


    Das hier galt vor 30 Jahren als Fun Racer und ich habe Stunden damit zugebracht:

    Das gilt heute als Fun Racer:

    Noch ein Beispiel – mein erstes Fantasy-"Rollenspiel" war das hier:

    Die neuste Version von Zelda auf dem Switch sieht so aus:

    Klempner Mario begann seine Karriere in den 80ern so:

    Er ist erstaunlich fit geblieben:

    Ich will gar keine Debatte anfangen, ob früher alles besser war – ich habe vor sieben Jahren schon geschrieben, dass ich Retro-Gaming weitgehend für nostalgischen Kinderkram halte. Mich begeistern nur die Vergleiche und die Evolution der Spielmechaniken…

  • Heroes: Captain America isn’t event supposed to be here today! And he’s gay.


    Ich habe die letzten Tage damit verbracht, mein gesamtes digitales Archiv neu zu ordnen – Bilder, Scans, Texte und Emails von 1995 bis heute. Es ist mir gelungen, das Datenvolumen von über 20 Gigabyte auf unter 5 zu bringen, ohne dabei Informationen oder Material zu verlieren. Meine "digitale Akte" ist damit wieder sauber.

    Natürlich tauchen bei solchen Ausgrabungen zwangsläufig Relikte aus der frühen Internet-Ära auf, z.B. diese Shockwave-Animation "Heroes", eine putzige Marvelhelden-Parodie auf Kevin Smiths Erstling "Clerks". Ich habe sie mal in eine Videodatei umgewandelt und für euch auf YouTube hochgeladen, um sie dem digitalen Nirwana zu entreißen – sorry, dass der Ton etwas leise geraten ist:  

    Entstanden ist dieses selbstreferenzielle Kleinod noch vor dem Boom der Marvel-Filme vor mindestens 15 Jahren…

  • 2016 – The year of the unfortunate death


    David Bowie, Prince, George Michael, Alan Rickman, Leonard Cohen, Muhammad Ali, Bud Spencer, Maurice White, Hans-Dietrich Genscher, Götz George – der Schnitter hatte ein fleißiges Jahr und so manches Mal dachte ich, er hätte aus Versehen die falsche Liste mitgenommen. Zu viele, deren Zeit und deren Potenzial noch nicht abgelaufen schien. Anton Yelchin? 

    Natürlich gibt die Querschläger, die behaupten, wir würden dieses Jahre alle nur verstärkt hinschauen – das stimmt aber nicht: 2016 ist/war ein statistisch abnormales Jahr in Sachen Promi-Beerdigungen.

    Es ist ja nicht so, dass es überrascht, wenn lebenverbrennende oder sieche Stars die Fähre über den Fluss Styx buchen oder in die ewigen Jagdgründe reiten…

  • Arcade Dreams: USB rocks! (Nachtrag!)


    Ich unterbreche das Sabbatical jetzt mal, weil ich diese Woche schon sehr viel erledigt habe und mich die Begeisterung an die Tastatur treibt.

    Wenn dereinst die Verdienste von Microsoft und Intel gewürdigt werden, sollte das nichts mit Chips, Windows oder PCs zu tun haben. Wenn es eine wirklich grandiose, das Leben ALLER User einfacher und preiswerter machende Entwicklung gab, dann ist es der USB-Anschluss.

    Es ist nicht die Tatsache, dass Dutzende verschiedener Schnittstellen durch einen vereinheitlichten Standard ersetzt wurden. Dass Hardware darüber aufgeladen werden kann…

  • Wortvogels Wochenspiegel (5)


    Heute mal ein bisschen mehr "free form", weil vieles nicht in die etablierte Struktur passt.

    Weil ich vor Ewigkeiten mal drüber geschrieben hatte, euch aber die Updates schuldig geblieben bin, verkünde ich an dieser Stelle: Mein altes Häuschen, der Geburtsort des Wortvogel-Blogs, ist mittlerweile fertig kernsaniert.

    Es war ein harter, steiniger Weg – und es ging schief, was schief gehen konnte. Bauliche wie menschliche Enttäuschungen waren an der Tagesordnung. Aber man beißt sich durch. Weil man keine Alternative hat und weil es den Charakter schult (hoffe ich)…