• Wenn das Abenteuer einen Namen hat, dann lautet er “Altbau-Sanierung”! (6)


    Zur Einstimmung auf diesen Artikel empfehle ich, den zweiten Beitrag zu diesem Thema noch einmal zu sichten, inklusive der Bilder. Wir erinnern uns in Horror, wie die alte Dachgeschoss-Wohnung in Düsseldorf beim ersten Renovierungs-Ansatz praktisch zu Staub zerfiel, und plötzlich eine komplette Sanierung ins Haus stand.

    Ärgerlich genug, dass der am Anfang sehr engagierte und einfallsreiche Baumeister auf der Zielgeraden böse patzte: explodierende Kosten, schlecht ausgeführte Details, vergessene Fußleisten, und eine endlose Liste mit zugesagten und wieder abgesagten Terminen. Ich kam mir vor wie in einer Doku-Soap über Handwerker-Pfusch…

  • Kein schräger Land


    Ich bin gerade mal wieder in der Republik unterwegs, hauptsächlich wegen der Wohnung in Düsseldorf (Bilder dazu morgen). Aber es hat mich auch mal wieder in den hohen Norden getrieben, nach Bremerhaven, Bremen, an die Elbe.

    Fürwahr, hier tobt der Mob, hier boxt der Papst im Kettenhemd:

    Da ist man schon froh, dass folgender Plakathinweis NICHT für den "Happytown Beachclub" gilt, sondern für eine Sexmesse:

  • Lieber Matthias Steiner…


    … ich kann mich nicht erinnern, in den letzten 10 Jahren eine andere private Tragödie erlebt zu haben, die vom Leidtragenden selbst derart öffentlich ausgewalzt wurde, wie der Unfalltod Ihrer Frau. Wie Sie die BILD zum medialen Beichtstuhl machten, und Schlagzeile um Schlagzeile lieferten, bis mit der neuen Freundin das Happy End vermeldet werden konnte, fand ich grenzwertig, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Nun heißt es, das sei Ihnen mit Verspätung auch aufgefallen:

    Auffällig scheinen mir nur vier Details dieser Erkenntnis:

    Sie gehen in die Medien, um sich über den Medienrummel zu beschweren Sich selbst werfen Sie lediglich vor, nicht rechtzeitig "abgeblockt" zu haben Das "selbstkritische" Interview geben sie der BILD-Schwester "Die Welt" Bundesweit werben Sie derzeit in einer Anzeigenkampagne für BILD Wissen Sie, wie ich das finde…

  • Musik – zwo, drei, vier!


    Wie schon häufiger erwähnt, schreibe ich mit zwei Kumpeln an einem Buch über den Filmproduzenten Charles Band.

    Wenige von euch werden wissen, dass Dave Jay (der Londoner) auch ein exzellenter und in limitiertem Umfang durchaus erfolgreicher Musiker ist. Seine letzte Band "Soul Hooligan" hatte einen Song auf dem "Austin Powers – Goldmember"-Soundtrack, und das Stück "Algebra" wurde von HBO in aufwändigen Promo-Kampagnen verwendet:

    Das Video könnt ihr euch bei Blastro anschauen.

    "Soul Hooligan" gibt es nicht mehr, aber Daves neues Projekt "Twisted Tongue" hat letzte Woche die erste CD veröffentlicht:

    Die Scheibe gibt es bei Amazon in England, die MySpace-Seite der Band ist hier…

  • Funky Videos – 80’s Style!


    Ich habe in letzter Zeit viele alte Videokassetten angesehen, und auch ein paar DVDs mit Klassikern der frühen 80er angeschaut – vielleicht deshalb, weil diese Ära die stärksten nostalgischen Gefühle hervorruft.

    Aufgefallen ist mir dabei, wie radikal der visuelle Wechsel im Fernsehen um 82/83 war. Bis dahin war der Look von den 70ern definiert – blass, gerne braun, nur nicht zu hektisch. Spießige Gemütlichkeit.

    Mit diversen neuen Pop-Stilrichtungen (nicht nur NDW), Heimcomputern, und einer generellen Neu-Orientierung der Konsumindustrie auf die Jugendlichen fluteten plötzlich Farben, schnelle Schnitte, und Synthie-Klänge den Bildschirm…

  • BeDENKliches zum Wochenende – Videos


    Zu diesem Video will ich nur von euch hören, dass es ein clever inszenierter Scherz ist – den Gedanken, es könnte echt sein, finde ich unerträglich:

    Machen wir mit was Erbaulichem weiter, nämlich Kunst – hier die Teilnehmerin einer ukrainischen TV-Talentshow, die mit Musik und Sandmalerei den Überfall der Wehrmacht darstellt:

    Auf die Frage, warum ich nicht bereit bin, an Geister, Atlantis, oder Uri Geller zu glauben, antworte ich gerne: "Weil das Universum soviel spannender, mysteriöser, schöner, gewaltiger, überwältigender, und einfallsreicher ist, als dass ich ernsthaft was dazu erfinden müsste"…

  • Auf einzelnen Wunsch eines Vielfachen


    Soll keiner sagen, der Wortvogel verweigere sich dem Service-Gedanken: ab genau jetzt könnt ihr eure Kommentare auch nachträglich editieren und löschen. Es haben ja genug von euch um diese Funktion gebeten, und es wird uns hoffentlich viele "Ich kaufe ein r"-Postings ersparen.

    Damit im Rahmen einer Diskussion nicht nachträglich ein Kommentar verfälscht werden kann, gelten folgende Spielregeln:

    – Der Kommentar kann nur in den ersten drei Minuten verändert werden, nachdem er abgeschickt wurde (sollte sich das als massives Problem herausstellen, kann ich den Zeitrahmen anpassen)

    – Ich habe jederzeit Zugriff auf die Original-Kommentare – sinnverändernde Korrekturen fallen also auf

    – Sollte sich herausstellen, dass die Funktion in einer Diskussion missbraucht wird, kann ich die Option aktivieren, dass keine Änderungen möglich sind, wenn bereits ein Folgekommentar gepostet wurde

    Danke an Manuel, der mich auf die Idee brachte, und an Spuddel, der das Plugin sehr schnell implementierte…