• Erinnerungen, unbewohnt und hässlich


    I remember way back then
    When everything was true and when
    We would have such a very good time
    Such a fine time, such a happy time
    And I remember how we’d play, simply waste the day away

    Our house, was our castle and our keep
    Our house, in the middle of our street
    Our house, that was where we used to sleep
    Our house, in the middle of our street

    (Madness, "Our House")

    Meine Kindheit, meine Jugend – ich maße mir nicht an, sie zu dramatisieren…

  • Wortvogel on the road


    Ich war jetzt sechs Tage mit dem Auto unterwegs – von München nach Düsseldorf (Sanierung, Freunde, Geheimprojekt), dann nach Bremerhaven (ein Haus besichtigen, das mir bis vor 10 Jahren gehörte), weiter nach Berlin (Gesellschaftertreffen von Blinkenlichten, Freunde), und gestern dann zurück nach München (diesmal ohne Zwischenstopp bei Doc Acula). Nebenschauplätze: Ratingen, Köln, Bramel.

    Es gibt viel zu erzählen, und mir sind auf den langen Fahrten auch ein paar Ideen für neue Beiträge gekommen, aber bis ich hier wieder klar Schiff gemacht habe, müssen ein paar ungeordnete und willkürliche Beobachtungen reichen…

  • Polizeistaat Deutschland ’05: Wortvogel als Rebell, Pirat – schon wieder?!


    Von meinem Stress mit der Staatsmacht hatte ich euch ja erst kürzlich berichtet. Das war 1989, die Welt war im Umbruch, ich war jung und brauchte (das) Geld…

    Nicht gedacht hätte ich mir, dass es 2005 noch einmal zu einem ähnlichen Erlebnis kommen würde.

    Es fing damit an, dass ich bei Ebay weltweit nach allen möglichen obskuren Filmen des Produzenten Charles Band für mein Buchprojekt suchte. Teilweise bestellte ich gebrauchte Videos und DVDs aus Hongkong und Australien. Hätte ich bloß ein paar Jahre gewartet – heute bietet Band das meiste davon preiswert auf DVD über seine eigene Webseite an…

  • Polizeistaat Deutschland 1989: Der Wortvogel als Rebell, Pirat – Verbrecher?


    Ich war Zivi damals. Hab alten Damen die Einkäufe getragen, Fenster und Treppen geputzt, die Wohnung gesaugt – damit sie nicht ins Pflegeheim mussten. Werde ich sicher auch noch von erzählen. Aber nicht heute.

    Ich hatte auch meine erste eigene Wohnung, bzw. WG – zusammen mit meiner Bekannten Birgit. Abnabelung vom Elternhaus war angesagt. Kein Geld, kein Auto, kein Stil, aber hirnverbrannt und lebensfroh. Coole Zeit.

    Eines Tages schwang ich mal wieder den Staubwedel bei Frau C., als ihr Telefon klingelte – und zu meiner Überraschung war der Anruf für mich…

  • Abgesang auf einen ungeliebten Freund


    Hi Hertie,

    hab’s eben in der Süddeutschen gelesen – bei dir soll vielleicht schon nächsten Monat Schicht im Schacht sein. Dann gehen die Lichter aus, und am nächsten Morgen nicht wieder an. Ein paar Wochen später rückt sogar die Abrissbirne an.

    Vor ein paar Wochen hatten sie es ja verkündet – die drei Münchner Hertie-Häuser werfen zwar Gewinn ab, fallen aber dem Konkurs des Mutterkonzerns zum Opfer. Gibt’s das – ein Schüler, der gute Noten nach Hause bringt, aber trotzdem nicht versetzt wird?

    Ich geb’s ja zu: Als ich 2002 nach Giesing zog, konnte ich dich auch nicht leiden…