Thema: Mix
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"Killing Joke" ist mein liebstes Batman-Comic. Es ist packend, psychologisch glaubwürdig, toll gezeichnet – versucht aber nicht, den ganzen Mythos neu zu erfinden, oder die Figuren zu verbiegen. Es ist die perfekte Gratwanderung zwischen klassischem Action-Comic und Graphic Novel.
Der Plot: Joker schießt Barbara Gordon zum Krüppel, und entführt ihren Vater, den Commissioner. Mit Bildern seiner misshandelten Tochter, und diversen anderen Grausamkeiten, möchte der Bösewicht erst den Polizisten, dann den Superhelden zu wahnsinniger Gewalt treiben. Sein Ziel: beweisen, dass in jedem Menschen ein brutaler Irrer steckt…
In diesen Tagen wird ja wieder viel über die DDR geschrieben, bzw. deren Untergang. Dazu kann ich nichts beitragen, was nicht schon anderweitig hundertmal aufgekocht wurde. Ich habe den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung aus der Ferne (Düsseldorf, bzw. München) erlebt, und war seinerzeit nun wirklich mit anderen Dingen beschäftigt. Es galt schließlich, als Zeilenschinder beim GONG anzufangen, und das Abendprogramm von SAT.1 beschäftigte mich daher mehr als das 10 Punkte-Programm der Bundesregierung.
Was ich über die “friedliche Revolution” weiß, stammt aus dem SPIEGEL, und aus den “Tagesthemen&rdquo…
Ich mochte Chuck Norris mal. Er war nie ein wirklich beeindruckender Kämpfer, oder gar ein akzeptabler Schauspieler, aber er war ein richtiger Kerl. Der haute dem Gegner ordentlich in die Fresse, und machte keine schwulen Hüpfer, oder komische Geräusche dabei. "Cusack der Schweigsame", "McQuade der Wolf", "Octagon" – 80’s action at its best.
Dann geriet er in die Fänge von Cannon Films, ließ seine Filme nur noch von der minderbegabten Verwandtschaft drehen, und verkaufte sich in den 90ern fürs Fernsehen und Teleshopping:
Als konservativ war er schon länger bekannt – und seine Kampagne "kick drugs out of America" zeugt von einem albernen Unverständnis, wie Drogen unsere Gesellschaft bedrohen…
Weil sie mit Football wohl nicht ausgelastet sind, produzieren die Kansas City Chiefs Parodien auf bekannte Fernsehserien – im eigenen Haus, mit den eigenen Stars:
Naturgemäß sehr US-zentrisch – aber ideal, falls man einen Bekannten up to date bringen will, der zehn Jahre im Dschungel verschollen war:
Einem exponierten Alpha-Blogger wie mir steht es manchmal gut zu Gesicht, auch jungen, aufstrebenden Kollegen auf das Pferd des Erfolges zu helfen, in dem ich sie der breiten Masse wohlwollend präsentiere.
Deshalb hier noch einmal die allererste Folge des angemessen humorigen Formats "Sixtus vs. Lobo":
Sixtus vs. Lobo – 100 Jahre Sixtus vs. Lobo
Es gibt immer wieder Pressemitteilungen von deutschen TV-Sendern und Produktionsfirmen, die stolz verkünden, dass ihre Edelproduktionen sogar ins Ausland verkauft wurden – manchmal sogar nach Amerika.
Habt ihr euch mal gefragt, was das wirklich heißt? Ins Kino kommen deutsche Fernsehschinken drüben nicht, das ist klar. Und selbst bei den kleineren US-Networks und Kabelsendern sind sie praktisch nie zu finden. Wer bei Blockbuster Video die Regale mit den großen DVD-Neuerscheinungen abgeht, wird auch selten fündig.
Wo landen sie also, die deutschen Erfolgsprodukte?
Ich habe gerade ein schönes Beispiel gefunden…
Es gibt kaum jemanden in den amerikanischen Mainstream-Medien, der die regierungsfeindliche, paranoide, radikale Rechte in einem so gefährlichen Masse bedient wie FOX-Moderator Glenn Beck. Es fing ja noch ganz harmlos an – Glenn Beck weinte (dank Wick Vaporub) um "sein Amerika", und stellte den Präsidenten wahlweise als Kommunisten und als Faschisten hin (eine aktuell beliebte Masche in den USA ist es, den Faschismus als im Kern "linkes" Dogma neu zu etikettieren).
Selbst dem konservativen Platzhirsch Bill O’Reilly scheint Beck manchmal unheimlich zu sein:
In den letzten Monaten eskaliert die Situation – Glenn Beck ruft wenig verklausuliert zum Bürgerkrieg auf, zum zivilen Widerstand, und zum Umsturz…