Thema: Mix
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Heute konzentrieren wir uns mal auf Artwork, die deliriös schlecht gezeichnet ist. Beispiele gibt es genug, und ein paar Perlen habe ich euch rausgesucht. Warum soll ich alleine leiden?
Meistens kommt es übrigens zu extremen Fällen von Artwork-Diarrhoe, wenn Verleiher und Vertreiber einen bereits existenten Film zur Zweitverwertung einkaufen, und für die Vermarktung nicht auf Original-Motive zurückgreifen können.
Nehmen wir den asiatischen Heuler "Chorake", der im Original eigentlich ein monströs (höhö) gutes Poster vorweisen konnte:
Als der Streifen auf dem deutschsprachigen Videomarkt ankam, sah das schon deutlich weniger beeindruckend aus…
Ach, es ist zu schön, gerade weil es so erwartbar ist: Die Titanic nimmt den Mißbrauch-Skandal der Kirche aufs Korn und auf den Titel – und prompt empören sich eifrige Christen, fordern Zensur und Strafe, wo kommen wir denn da hin, etc. pp.
Die Reflexe funktionieren also bestens, und die indignierten Betbrüder und Schwestern bemerken nicht einmal, dass sie dem Frankfurter Satiremagazin in die Hand spielen: Je mehr Publicity, desto besser für die Auflage.
Heute gab es auf Kath.net einen Kommentar von Helmut Matthies, der exemplarisch die Humorlosigkeit und den masochistischen Opferinstinkt der Kirche widerspiegelt…
Erstaunlich, was in den 20er und 30er Jahren als "unmoralisch" (oft per Hand) aus den Filmrollen geschnippelt wurde:
Meinen Kumpel und Kollegen Christian Eisert kennt ihr – der kommentiert manchmal als "tresie" die Beiträge des Wortvogels. Nicht nur zu Ostern ein alter Netz-Hase: Seine Webseite wird dieser Tage satte zehn Jahre alt, und ein Buch hat der fleißige Humorist auch geschrieben – welches ich blindlings empfehle(n kann). Er fährt übrigens tatsächlich Porsche (mitgenommen hat er mich allerdings noch nie), und dem Vernehmen nach komme ich auch im Buch vor…
"Tacho-Man" erscheint am 19.April, und derzeit verlost der Meister drüben bei sich ein paar Exemplare…
Meine These: Egal, wie beschissen der Tag war – dreimal dieses Video, und alles ist wieder gut:
Und geradezu tränenrührend – der kleine Wolf:
Aus einer Karaoke-Show, wenn ich das richtig verstehe:
Vor ein paar Monaten habe ich bei Blinkenlichten in Düsseldorf den Piloten für eine Web-Kinosendung gedreht. Mit dem Ergebnis bin ich technisch, aber nicht inhaltlich oder darstellerisch glücklich – es zeigt sich wieder einmal, dass ich vor den Bildschirm gehöre, und nicht vor die Kamera.
Weil’s nun aber eh wurscht ist, sollt ihr wenigstens was zu lachen haben – der hier geht auf meine Kosten:
Ich gebe es gerne zu: Ich fand den "<a href=" Rider"-Abklatsch "<a href=" Hawk" seinerzeit besser als das Original – oder "<a href=" Nicht so gut wie "<a href=" (immer noch der Maßstab, was Vehikel-Action angeht), aber wenigstens mit Musik von Tangerine Dream, und Rex Smith (<a href=" statt Hasselhoff. Die Serie heute auf DVD anzuschauen, ist eher ernüchternd. Dem Bike fehlt die Persönlichkeit, seine Tricks sind nicht sehr speziell, und die Plots sind dann doch eher dämlich.Wenigstens gibt es ein solides "Making of" und eine unausgestrahlte Version des Pilotfilms mit teilweise anderen Darstellern…