• Streaming Kritik: MORTAL KOMBAT (2021)


    USA 2021. Regie: Simon McQuoid. Besetzung : Lewis Tan, Jessica McNamee, Josh Lawson, Tadanobu Asano, Mehcad Brooks, Ludi Lin, Chin Han, Joe Taslim u.a.

    Story : Cole Young ist ein Ultimate Fighter, dem irgendwann der Spirit abhanden gekommen ist. Den wird er aber brauchen, als Donnergott Raiden ihn aufsucht und ihm mitteilt, dass er als Nachfahre von Hanzo Hasashi auserkoren ist, mit einigen anderen Kämpfern für die Erde gegen die Krieger von Outworld anzutreten. Leider sind weder Sonja Blade noch Kano noch Jax ausreichend vorbereitet, und unter der Anleitung der erfahrenen Kung Lao und Liu Kang beginnt erst einmal das Training für den Mortal Kombat…

  • TV Kritik: SANFTER SCHRECKEN – UNHEIMLICHE GESCHICHTEN AM KAMIN


    Durch die Darstellerin einer Filmverbrechen-Fotostory, die ich dieser Tage freischalten werden, stolperte ich über diese ZDF-Produktion des Jahres 1977, die mich bass erstaunte – weil ich noch nie von ihr gehört hatte. Weder im LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS noch im LEXIKON DES HORROR-FILMS war darüber zu lesen – zwei Werke, die sich sonst für keinen obskuren TV-Käse zu schade waren. Das ist umso kurioser, da SANFTER SCHRECKEN einen veritablen Altstar-Supercast zusammen getrommelt hat, um vier mehr oder wenige unheimliche Geschichten aus den Federn internationaler Genre-Autoren zu adaptieren (Henry Slesar, Stanley Ellin, Robert Bloch, Jack Sharkey)…

  • Final Thoughts: THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER


    Ich halte mich kurz, weil mein Zeitplan heute angemessen gefüllt ist. Wer es noch nicht getan hat, sollte vielleicht erst meine Kritik zur ersten Folge lesen.

    In der Tat endet FAWS nach sechs Folgen fulminanter Action und globaler Hightech-Abenteuer als angemessener Epilog sowohl der ENDGAME-Story als auch als gelungene Fortschreibung des sich wandelnden Mythos um die Figur Captain America, die von immer neuen Charakteren mit immer neuen Idealen gefüllt werden muss. Es ist eine komplexe Miniserie, der es weniger um den Kampf Gut gegen Böse geht, sondern um Versöhnung, Verantwortung und Vertrauen…

  • Blackface: Röhlig und der bequeme Rassismus


    Es ist etwas ruhiger geworden im Hause SPIEGEL. Abgesehen von den üblichen Ausfällen von Stoko, wie wir Freunde sie nennen dürfen, und einem<a href=" sehr verunglückten SPIEGEL TV-Beitrag zu einem Corona-"Rebellen" (dazu dieser Tage mehr), muss ich aktuell nur sehr selten die Faust in der Tasche machen. Der primäre Grund ist natürlich die Einstellung des SPIEGEL-Kindergartens bento, der mich fünf Jahre lang über Gebühr beschäftigt hat.

    Aber es ist wie nach dem Ende jeder "dunklen Zeit" – ihre Proponenten verschwinden nicht mit den Strukturen, sondern integrieren sich unter neuen Vorzeichen…

  • TV Kritik: THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER


    Story : Captain America ist (vermutlich) tot, Tony Stark ist tot, und die Menschheit tut sich immer noch schwer, sich mit der Rückkehr der Blip-"Verlorenen" einzurichten. Diverse Helden müssen nach dem Sieg über Thanos neue Aufgaben finden – so versucht Bucky Barnes, Wiedergutmachung zu leisten für seine Taten als Winter Soldier. Und Sam Wilson alias The Falcon hat kein Interesse, der neue Captain America zu werden. Er möchte sich mehr um seine Familie kümmern – und stellt fest, dass Superhelden zwar einen guten Ruf, aber nicht notwendigerweise Kreditwürdigkeit besitzen…

  • TV/Kino Kritik: Zack Snyder’s JUSTICE LEAGUE (spoilerfrei)


    USA 2017/21. Regie: Zack Snyder. Darsteller : Ben Affleck, Henry Cavill, Amy Adams, Gal Gadot, Ray Fisher, Jason Momoa, Ezra Miller, Willem Dafoe, Jesse Eisenberg, Jeremy Irons, Diane Lane, Connie Nielsen, Amber Heard, J. K. Simmons u.a.

    Story : In der Vorahnung, dass der Welt eine große Bedrohung bevorsteht, versucht Bruce Wayne, die verstreuten Superhelden der Welt zu einem Team zu schweißen. Die Zeit wird knapp, denn der mächtige Steppenwolf sammelt bereits die Mutterboxen, um die Erde zu vernichten. Am Ende braucht die rudimentäre Justice League vor allem eins – die Hilfe des verstorbenen Superman…

  • First Look: SUPERMAN & LOIS


    Story : Nach dem Tod von Martha Kent kehren Lois, Clark und ihre beiden Söhne Jonathan und Jordan nach Smallville zurück. Hier scheint einiges im Argen zu liegen und auch weil zu befürchten steht, dass die Jungs irgendwann eigene Kräfte entwickeln, entschließt sich die Familie, die alte Kent-Farm zu übernehmen. Zeitgleich taucht ein neuer Gegner auf, der verdächtig viel über Supermans Herkunft weiß – und seine Schwächen…

    Kritik : Ich wollte die Kritik eigentlich mit der These beginnen, dass das Arrowverse vor einem Umbruch steht, weil die Alt-Serien ARROW, SUPERGIRL und BLACK LIGHTNING ausgelaufen sind oder bald auslaufen, weil der ARROW-Spinoff GREEN ARROW AND THE CANARIES vom Network keinen Pickup bekam, etc…

  • Die vorhersehbare Bruchlandung der Roland Emmerich-ORION


    Wie ihr wisst, hatte ich in allem, was deutsche SF angeht, irgendwie die Finger drin. Perry Rhodan. Ice Planet. Astro Saga. Lexx. Einige Sachen habe ich sogar selber geschrieben. Lost City Raiders. Post Impact. Sumuru.

    Wer sich wirklich auskennt, der wird bemerken, dass in der Aufzählung was fehlt. Die Abenteuer eines gewissen schnellen Raumkreuzers. Und ja, bei ORION X war ich auch dabei. Vielleicht ist das eine Geschichte, die nach fast 25 Jahren mal ausführlicher unter die Leute gehört.

    Es muss um 1996 gewesen sein…

  • TV Miniserien Double Feature: ROADKILL & THE UNDOING


    Jetzt wird’s schmutzig. Beide Miniserien, die ich heute bespreche, handeln vom schönen Schein, der hässliche Menschen tarnt. Von der Moral als Lüge, der Aufrichtigkeit als Werkzeug. Gut ist, was nutzt. Wer gewinnt, bestimmt die Schlagzeile. Macht ist Selbstzweck und seine eigene Rechtfertigung.

    ROADKILL In ROADKILL geht es um Peter Laurence, einen gewieften Politprofi im Kabinett der angeschlagenen Ministerpräsidentin Dawn Ellison, der den Sprung in ein Schlüsselministerium durch das plötzliche Auftauchen einer unehelichen Tochter bedroht sieht und noch dazu um der Presse willen seine längst zerfallene Familie zum Schein wieder aufpäppeln muss…

  • TV Kritik: WandaVision


    Story: Hexe Wanda und Android Vision leben das Vorstadt-Leben vieler glücklicher Paare – im Amerika der 50er, 60er, 70er Jahre. Doch zwischen den drolligen Sitcom-Plots mit den neugierigen Nachbarn und bulligen Bossen schieben sich immer wieder seltsame Brüche in die heile Welt – was genau machen Wanda und Vision in dieser artifiziellen Umgebung? Wer – oder was – steckt dahinter?

    Kritik : Mit einer herkömmlichen Kritik kommt man einem Projekt wie WANDAVISION nicht bei. Es ist konzipiert, schräg zu sein und jede Erwartung der Zuschauer zu unterlaufen…