• Wortvogel: Updates und Upgrades


    Das hier ist eine Art Wartungsbericht, der euch über ein paar Details informiert, die nicht jeden Leser scheren werden.

    Zuerst einmal: Zumindest auf meiner Seite habe ich das Problem gelöst, dass YouTube-Videos von meinem Blog in Chromium-Browsern (Chrome, Edge, etc.) nicht richtig dargestellt wurden. Dafür ist nämlich notwendig, dass mein Blog die notwendigen Cookies als vom Leser akzeptiert registriert.

    Ich danke perplexity.ai für den entscheidenden Tipp:

    WordPress itself does not block YouTube playback by default, but privacy-focused plugins or cookie consent plugins can block YouTube video loading until user consent is given…

  • Von Chrome zu Edge und zurück: Tahoe-Probleme und eine Challenge für meine Leser


    Vorab: Es ist sinnlos, mir einen anderen Browser andienen zu wollen. Ich habe die Entscheidung auf meinem Nutzerprofil basierend getroffen und nicht bereut. Ja, ich habe Opera, Brave, und sogar Comet ausprobiert.

    Vor ca zwei Jahren bin ich von Chrome auf Edge umgestiegen. Eigentlich eine unsinnige Idee, basieren doch beide auf Chromium und sind weitgehend deckungsgleich. Aber Chrome macht für immer mehr Erweiterungen dicht, sperrt die besseren Adblocker aus und hatte damals noch keine KI-Funktionen. Edge schien sicherer, vertrauenswürdiger und etwas komfortabler entwickelt. Ich habe den Umstieg nicht bereut – bis letzte Woche…

  • Diätenerhöhung: Der Wortvogel gibt Wasserstandsmeldung


    Seit ca. fünf Wochen bin ich auf Diät: mehr bewegen, besser essen, hart fasten. Weil der ständige Blick auf die Waage so gefährlich ist wie der ständige Blick auf die Aktienkurse, protokolliere ich die Fortschritte nur unregelmäßig. Auch wieder wie bei den Aktien: meistens dann, wenn ich auf ein positives Ergebnis hoffe.

    Wie es läuft? Es läuft gut. Mir war klar, dass die von mir gewählte Kombi aus Bewegung, Fasten und Menüwahl nicht immer perfekt durchzuhalten sein würde. So kann ich es mir auf dem Fantasy Filmfest in Berlin acht Tage lang schlicht nicht leisten, jeden zweiten Tag hangry meine Kritiken zu schreiben…

  • Die Handgepäck-Falle: Spiel ohne Gewinner


    Ich habe keine Probleme damit, wenn Systeme fehlerhaft sind oder defizitär. Nix ist perfekt auf diesem miesen kleinen Planeten, wie Walter Moers es mal so schön ausgedrückt hat (wobei er sich dabei auf die Eignung von Schwämmen als Tennisbälle bezog). Shit happens.

    Was mich aufregt: Wenn Systeme unnötig versagen, wenn sie die Verantwortung auf den Kunden abladen, wenn kein Interesse besteht, die Defizite zu beseitigen. Das passiert besonders gerne, wenn ein Fehler das Ergebnis einer Reihe grundsätzlich richtiger Entscheidungen ist. Plus und plus ergibt dann eben minus…

  • Warum sind Musicals so scheiße?! Eine uncharmante Neubewertung


    Der Titel dieses Beitrags ist natürlich reine Provokation – wer mich kennt, der weiß, dass ich Musicals liebe. Ich bin mit Fred Astaire und Gene Kelly aufgewachsen. Ich habe den Village People-Film CAN’T STOP THE MUSIC ebenso überlebt wie XANADU und THE APPLE. Mein erster Besuch in London Ende der 80er führte mich in eine Performance von SUNSET BOULEVARD mit Patti LuPone. RENT? Check. GREAT BRITISH BAKE OFF – THE MUSICAL? Check.

    Das ändert aber nichts daran, dass es "rewatches" der großen Musical-Blockbuster sind, die mich zu einer Neubewertung zwingen…

  • Here I go again: Diet or die 2025!


    Ihr könnt das hier überspringen, wenn es euch langweilt und/oder ihr meint, dass ihr die folgenden Absätze schon (häufig) gelesen habt.

    Ich will mal wieder abnehmen. Ob es notwendig ist, liegt noch stärker als früher im Auge des Betrachters. Knapp unter 110 Kilo ist sicher nicht ideal, aber anders als früher hadere ich nicht mehr in dem Maße mit meinem Gewicht. Das hat erstmal den banalen Grund, dass eine Zunahme an Kilos bei gleichzeitiger Abnahme der Muskelmasse ab 50 relativ normal ist. Die Trägheit des Alters ist (mit)schuld…

  • Aus Archiven gerettet: Deutsche Science Fiction unserer Väter (4)


    Durchhalten, das Ende naht! Hier kommt die letzte Ladung an obskuren Genreproduktionen, von denen ich im Lexikon des SF-Films gelesen hatte und die ich dank der Segnung Internet nun auf die Festplatte bannen konnte.

    Rausgelassen, weil früher schon behandelt: WIR, DATENPANNE, CHERIE MIR IST SCHLECHT, TERMINUS, DIE STURZFLIEGER, DER GOLEM GEHT RUM u.a.

    Gold (1934) Professor Achenbach und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter, der Ingenieur Werner Holk, arbeiten – uneigennützig und zum Wohle der Menschheit, wie sie glauben – an einer sensationellen Erfindung. In ihrem riesenhaften Laboratorium sind die modernen Alchimisten dabei, mittels Atomzertrümmerung bei mehreren Millionen Volt Blei in Gold umzuwandeln…

  • Aus Archiven gerettet: Deutsche Science Fiction unserer Väter (3)


    Ich will mich ja nicht selber loben, aber es ist mir zu meiner großen Zufriedenheit gelungen, ungefähr die Hälfte der Filme auf der Liste zu lokalisieren. Viele trieben sich unbeaufsichtigt auf YouTube herum, andere gab es in Newsgroups oder bei einer der freien TV-Plattformen wie Tubi und Pluto.

    Ausgelassen habe ich natürlich die Filme, die nie obskur oder verschollen waren wie DAS ARCHE NOAH-PRINZIP, OPERATION GANYMED und KAMIKAZE 1989.

    1. April 2000 (1952) Es ist der 1. April 2000 und die frisch gewählte Regierung wird durch die Hohen Kommissare angelobt…

  • In Archiven verschollen: Deutsche Science Fiction unserer Väter (2)


    Ich weile gerade in Helsinki, da muss ich euch ja irgendwie beschäftigen…

    Alle noch an Bord? Gut. Ich bin ehrlich erfreut, dass dieses doch recht nischige Thema einige spannende Kommentare angeregt hat. Wir widmen uns heute dem zweiten Band des LEXIKON DES SCIENCE FICTION-FILMS.

    Wieder gilt: Es ist wahrlich nicht alles Gold was glänzt. Nicht mal Katzengold. Einige der nachfolgend präsentierten Produktionen wurden mit dem geringen Budget des Kleinen Fernsehspiels gestemmt und scherten sich wenig um Äußerlichkeiten. Die Befindlichkeiten der Macher und ihre penetrant präsentierte politische Weltsicht stand oft genug dem Unterhaltungswert im Weg…

  • Licht aus! Spott an! Abzocke!


    Für unser heutiges Abenteuer macht es Sinn, sich dieses kurze Video zur Geschichte des Autoscheinwerfers anzuschauen:

     Es ist keine neue Erkenntnis, dass Firmen immer besser daran verdienen, ganze Komponenten auszutauschen, statt beschädigte Einzelteile zu reparieren. Das gilt für Autos, aber auch für Apple-Notebooks genauso wie für Kaffeemaschinen. Fehlersuche unnötig, einfach die ganzen Innereien en bloc wechseln.

    Schnell, aber teuer. Der Kunde zahlt mangels Alternativen.

    Tatsächlich bemerken wir vor zwei Wochen, dass bei unserem X3 die beiden äußeren Lichtleisten auf der Fahrerseite nicht mehr funktionieren:

    Diese Leisten werden von LEDs beleuchtet, nicht von Glühbirnen…