Craig & the Craigettes: "Mmmbop"
Leser Joersch hat mich drauf hingewiesen – ich hatte in den letzten Wochen praktisch keine freie Minute für Late Night Shows:
Leser Joersch hat mich drauf hingewiesen – ich hatte in den letzten Wochen praktisch keine freie Minute für Late Night Shows:
Okay, der Titel ist Polemik. Ich bin nur überrascht, dass es gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen neue Technik-Trends zu besprechen gibt, die ich beide für schlecht geplant und schlecht umgesetzt halte…
Der Kindle, Amazons ebook-Lesegerät, kommt also endlich offiziell nach Deutschland. Allerdings mit einer ganzen Sackladung Einschränkungen: man muss das Gerät in den USA bestellen, inklusive aller Gebühren kostet es fast 300 Euro, die Garantie beträgt nur ein Jahr (US-Standard), und im Problemfall muss man das Teil nach Übersee schicken.
Auch das Angebot an Leseware ist vergleichsweise beschränkt: mit diversen etablierten ebook-Formaten kommt der Kindle nur über Umwege zurecht, Verlagsgigant Randomhouse spielt gar nicht mit, und ein digitales Abo vom SPIEGEL wäre mir deutlich lieber als eins von der International Herald Tribune…
SPIEGEL online hat es eben (mit einer hübschen Verwuselung in der Titelzeile) gemeldet:
Wie bei einer Prostituierten: 2,49 Euro für normal, HD kostet extra. In den USA (über iTunes) ist das billiger, dafür in Deutschland mit Untertiteln.
Für mich kommt das nicht in Frage. Zuerst einmal kann man sich die Episoden bei diesem Angebot nur einmal ansehen – ex und hopp war aber nie mein Ding. Ich bin ein Sammler.
Wichtiger aber: ich zahle doch keine 60 Euro für eine Staffel "House"! Zwar sehe ich ein, dass man die nicht mehr enthaltene Werbung querfinanzieren muss (sie entspricht ja der "Bezahlung" im Free-TV) – aber für 30 Euro bekomme ich eine ganze Staffel auf DVD…
Einigen von euch wird der Begriff "Lindwurm" etwas sagen. Dahinter steckt ein pampiger, stramm linker, authoritätsfeindlicher Ösi, der mal Sibylle Rauch im Puff interviewt hat – und ein regelmäßiger Kommentator auf diesem Blog ist er auch.
Kennen gelernt habe ich Lindwurm bzw. Bertors bei Badmovies.de, wo er sich fleißig an Diskussionen über schlechte Filme beteiligt. Wir hatten per Email mal angedacht, zusammen ein Buchprojekt zu stemmen (über den Auf- und Abstieg verschiedener Sexsternchen).
Eben war ich auch mal wieder bei Badmovies, und sah unter seinen Beiträgen einen mir bis dahin unbekannten Link: "Mein Krebstagebuch"…
Ich denke mal, so (kurz) wäre die Vampir-Schmonzette gewesen, wenn der "Buffy"-Macher sich daran versucht hätte:
Video Game – E3 2009 – Attack of the Show Ein Video der amüsanten Sendung "Attack of the Show", mit der bezaubernden Olivia Munn (hier als Vampirjägerin zu sehen).
Es ist deprimierend und beruhigend zugleich, wenn eine neue Serie exakt so scheiße aussieht, wie man es erwartet hat. Über die Planungen des Syfy-Channels, "The Phantom" als zusammen gestümperte Billig-Serie wieder aufleben zu lassen, hatte ich hier und hier schon geschrieben. Meine Meinung damals: Saug-Wahrscheinlichkeit 100 Prozent.
Nun ist der Trailer da – und siehe da, es saugt:
"Dark Knight" ohne Lizenz, auf dem Level eines unterfinanzierten "Smallville"-Abklatschs, mit hirnfressenden Dialogen, und einer derart vorhersehbaren Dramaturgie, dass man den Plot kennt, ohne den Piloten gesehen zu haben…
Man erinnert sich vielleicht noch an mein erstes Praktikum, von dem ich in diesem Artikel über die Klatschpresse schon geschrieben habe. Damals gab es noch zu viele Redakteure, und zu wenig zu verteilende Geschichten. Eines Nachmittags saß ich mal wieder in der Redaktion, und hatte nichts zu tun. Weil ich für die Kollegen in den Büros nebenan aber geschäftig wirken wollte, entschloss ich mich, etwas zu schreiben. Irgendwas. Oder halt: doch nicht irgendwas…
Dies ist ein Scan des Original-Zettels, den ich seit über 20 Jahren aufhebe, authentisch vergilbt und an den Knickkanten brüchig…
Ich bin immer auf der Suche nach Software, die mir den Arbeits-Alltag effizienter macht. Derzeit experimentiere ich u.a. mit OCR und ein paar Programmen, die Story-Entwicklung vereinfachen sollen. Samurize liegt auch noch an. Dabei achte ich allerdings tunlichst auf Balance: die Herumspielerei mit neuer Software darf die Zeitersparnis durch deren Benutzung nicht auffressen. Wenn sich nicht schnell zeigt, was ein Programm für mich tun kann, ist es auch schnell deinstalliert.
In letzter Zeit hörte ich den Namen "Dropbox" immer wieder im Zusammenhang mit Listen wie "15 Web-Services, auf die ich nie mehr verzichten möchte"…
Vom sterbenden Hertie in meinem Viertel hatte ich ja schon berichtet. Nachdem das letzte Hab und Gut in einem sechswöchigen Ausverkauf verschachert worden war, kamen nach der Schließung neulich die Geier zur Leichenfledderei – Regale und Vitrinen wurden billigst verhökert.
Der Rest – sind Reste:
Nächsten Monat sollen die Abrissarbeiten losgehen.
Ein seltsames Gefühl, mitten im der Stadt an einem so seltsam toten und trostlosen Ex-Konsumtempel vorbeizulaufen. Und ärgerlich, wenn man immer wieder denkt: "Mist, das hätte ich jetzt noch fix beim Hertie kaufen können."