• Wortvogel vor Ort: DOK Leipzig


    Ich hatte es nebulös angekündigt, nun kann ich die Katze aus dem Sack lassen:  Die gesamte nächste Woche werde ich auf dem DOK Leipzig verbringen, und dort zusammen mit einem Kameramann täglich eine kurz(weilig)e Reportage drehen, die dann auf der Webseite des MDR abrufbar ist, und z.B. beim Radiosender Jump zweitverwertet wird. Mein direkter Auftraggeber ist Blinkenlichten.

    330 Veranstaltungen in 7 Tagen, hat man mir gesagt.

    Natürlich habe ich keine Zeit für sowas. Natürlich gibt es sicher Sackladungen an Leuten, die das besser können. Natürlich habe ich keine Ahnung, auf was ich mich da einlasse…

  • Welcoming our New Robot Overlords: Fight the Future? I don’t think so…


    Schaut euch das hier mal an:

    Unglaublich genug, mit welcher Genauigkeit, Geschwindigkeit, und Gleichmäßigkeit sich die drei Roboter bewegen. Keine Fanta wird verschüttet. Jeder Kellner beim Oktoberfest wird da blass.

    Ich musste angesichts dieser Bilder wieder mal an ein Detail denken, dass mich bei Science Fiction-Filmen schon immer gestört hat: Glaubt irgendjemand, Menschen würden im 24. Jahrhundert ihre Jäger-Raumschiffe noch selber steuern? Die Logistik auf einem zweidimensionalen, lokal begrenzten Schlachtfeld ist schon komplex genug – aber ohne Schwerkraft im quasi unbegrenzten dreidimensionalen Raum? Da würde ich meine Sicherheit eher noch einem C64 anvertrauen, der mit "Elite" gefüttert wurde…

  • Wortvogel: By any other name…


    Ich bin eine Zahlenhure, und darum begeistert mich eine Webseite wie "Beliebte Vornamen" natürlich. Da kann man sich Statistiken, Tabellen, und Listen anschauen, bis der Augenarzt kommt. Zu meiner Überraschung gibt es tatsächlich eine extreme Korrelation zwischen den Vornamen der meisten Leute, die ich kenne, und der Beliebtheit dieser Namen im jeweiligen Geburtsjahr. Dass mein Name seit ein paar Jahren total out ist, hat mich nicht gewundert.

    Der Macher der Webseite bat mich neulich um die Beantwortung einiger Fragen zu meinem Namen – habe ich natürlich gemacht…

  • IVW-Zahlen(spiele)


    Ich schaue mir gerade die IVW-Zahlen bei DWDL an, weil es mich doch interessiert, welche Blätter verlieren, welche gewinnen, und für welche man sich schämen sollte. Generell geht es der Redaktion Blattgold, für die ich viel schreibe, ziemlich gut. Wenn demnächst die Zahlen der "LandIdee" da sind, wird das auch kein Grund für Trübsal.

    Beizeiten werde ich sicher mal einen Beitrag darüber machen, warum die meisten Frauenzeitschriften ein so schreckliches Bild der modernen Frau zeichnen und prägen, während die meisten Männerzeitschriften sich allenfalls den Vorwurf machen lassen müssen, arg präpotent und pubertär zu sein…

  • Geld oder Leber!


    Thema Organspenden. Unangenehm, ich weiß. Will ja keiner genauer drüber nachdenken, dass er mal Organspender sein könnte – oder einen braucht. Bei mir selber war das auch ein Prozess. In meinem ersten Organspender-Ausweis war noch verzeichnet, dass ich gerne meine Augen behalten möchte – der Gedanke, dass ich ohne begraben werde, kam mir gruselig vor. Irgendwann wurde mir dann klar: wenn ich in die Kiste gehe, ist es auch schon egal. Sollen die sich nehmen, was sie wollen. Kiste ist in diesem Zusammenhang sowieso relativ: ich will verbrannt, und anonym beseitigt werden…

  • Kleine Film-Kritiken-Grabbelkiste: OSS 117 2, Blood and Bone, Bronson, Superman and Batman, El Superbeasto, FAQ about Time Travel


    Weil ich derzeit mit beruflichen Anforderungen kämpfe, die meine Zeit über Gebühr fressen, rattere ich an dieser Stelle einfach mal Kurzkritiken zu ein paar Filmen herunter, die ich in den letzten Wochen gesehen habe. Bei dieser wilden Mischung dürfte für jeden was dabei sein. Eine separate Kritik bekommt dann später noch "Das Imaginarium des Dr. Parnassus" von Terry Gilliam.

    OSS 117: Rio ne répond plus

    In der Fortsetzung des überraschend liebevollen und sympathischen "OSS 117 – Der Spion, der sich liebte" geht es nach Rio, auf der Spur von Altnazis, die frühere französische Kollaborateure zu enttarnen drohen…