• Handgepflückte Videos


    Ich bin bei den Basterds in Nürnberg, wir haben angemessen gute Laune bei angemessen schlechten Filmen und ihr guckt in die Röhre. Ich werde versuchen, euch in den nächsten Tagen mit den entsprechenden Reviews zu trösten.

    Statt einer neuen Leseliste hier mal ein paar Videos und Kanäle, die teilenswert finde.

    Viele Leute finden <a href=" Therapy unsäglich, weil sie den aufdringlichen und überaus enthusiastischen Stil des Präsentators nicht ertragen können. Ich persönliche halte viel von der Kritik für Neid – wer möchte nicht den lieben langen Tag damit verbringen, die coolsten Gadgets auszupacken und damit herumzuspielen…

  • Buckle up! Being a Basterd 2017


    Wie schnell doch so ein Jahr vergeht – es ist wieder Zeit, nach Nürnberg zu pilgern, um Doc Acula und seinem neusten Tauchgang in der Rumpelkammer des Schlechtfilms zu huldigen. Schauen wir doch mal kurz, was auf dem steht, was der Doc frecherweise als "Programm" betrachtet…

    Donnerstag, 15. Juni "Tanz des Drachen" lasse ich wegen Arbeit und Training ausfallen, auch wenn ich den gerne mal in einer schönen 35mm-Kopie auf der großen Leinwand gesehen hätte. Ein grandioser Disco-Kung Fu-Fantasy-Film, der richtig Spaß macht und aus einer Zeit stammt, als das Genre des "sich gegenseitig verhauen" noch nicht so ausgelutscht war…

  • Diet Diary: Der kulinarische Frankenstein (2) – jetzt mit großem NuFood-Gewinnspiel!


    Eine meiner unangenehmeren Erkenntnisse in Sachen Ernährung ist diese: ich habe ein Problem mit der Portionskontrolle. Eben war die Packung Eis noch voll, plötzlich ist sie leer. Ich will die halbe Dose Chips essen, aber zum Ende des Bond-Films bleiben nur noch Krümel übrig. "Aufhören, wenn man genug hat" ist kein Prinzip, nach dem ich funktioniere. Ich habe nie genug. Genug ist, wenn ich träge "börps" sage.

    Koche ich selbst, koche ich instinktiv zu viel. Was ich für eine Portion halte, reicht locker für zwei…

  • USB-Sticks: Kult, Kitsch oder Kleinkram?


    Es ist faszinierend, wie sehr sich der Transport von Daten verändert und vereinfacht hat in den letzten 20 Jahren. Mitte der 90er musste man noch alles auf Disketten mit sich rum schleppen. Hatte man unfassbare mehrere Megabyte auf der Platte, half nur ein guter Freund mit CD-Brenner und teuren Rohlingen.

    Ich kannte Leute mit Hunderten von Disketten und Dutzenden solcher Boxen, alle mit händisch verfassten Indexkärtchen:

    Der gesamte Inhalt braucht heute nicht mal mehr den Platz eines Fingernagels.

    Die immer preiswerter werdenden CD-Brenner, gefolgt von den DVD-Brennern, machten der Diskette schließlich den Garaus…

  • Blogwart Wortvogel


    Es ist bekannt, dass ich gerne schwarze Schafe aufspüre und ihnen auf die Finger klopfe. Denn wie sagte schon Edmund Burke?

    "All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing."

    Noch in den 70ern wäre ich vermutlich ein Frührentner im Feinripp gewesen, der vom Fenster seiner Wohnküche aus Falschparker aufschreibt, spielende Kinder beschimpft und klingelnde Paketboten anblökt: "Der is' nich' da! Müssense morgen kommen!".

    Aber wofür hat man heute das Internet?

    Dabei ist es mir völlig egal, ob es die BILD ist oder der SPIEGEL, ein Facebook-Kommentator oder ein windiger Kleinverlag…

  • Im Schweiße meines Angesichts: Laufen, rennen, Fett verbrennen


    Ich hatte versprochen, dass ich zeitnah damit beginnen würde, meine Sportergebnisse zu posten. Zeitnah ist dabei ein relativer Begriff – Runtastic erlaubt es ja sogar, mir live bei meinen Läufen zu folgen und per Facebook-Likes Applaus zu schicken. Das kommt für mich momentan nicht in Frage. Der Lauf selber ist sehr privat, fast intim. Das mache ich mit mir selber aus.

    Aber ich kann euch zumindest schon mal eine Übersicht über die sechs Läufe geben, die ich in den letzten elf Tagen absolviert habe. Sechs Läufe in elf Tagen, richtig gelesen – ich bin in einer extrem motivierten Phase…

  • Lesen, lachen, lernen: Leseliste 2017


    Die Leseliste – auch so ein Thema, dass ich ein wenig vernachlässigt habe. Hier mal wieder ein paar interessante Artikel, über die ich in den letzten Monaten gestolpert bin. Damit ihr euch am Wochenende nicht langweilt.

    So ist dieser Artikel über das Verschwinden der Jugend-Subkulturen eigentlich ein prima Ersatz für einen Beitrag, den ich seit Jahren schreiben wollte, zu dem ich mich aber nie aufraffen konnte. Denn in der Tat ist es auffällig, dass mit der Aufsplittung von Medien, Quellen und Ressourcen die einheitliche, aber zeitlich begrenzte Jugendkultur (ganzheitlich wie bei den Poppern, aber auch im Detail wie bei den Vanilia-Hosen) praktisch ausgestorben ist…

  • Kino Kritik: Die Mumie


    USA 2017. Regie: Alex Kurtzman. Darsteller : Tom Cruise, Russell Crowe, Annabelle Wallis, Sofia Boutella, Jake Johnson, Courtney B. Vance u.a.

    Story : Durch Zufall stößt der Kleinkriminelle Nick auf das Grab der altägyptischen Prinzessin Ahmanet, hinter dem auch die Archäologin Jenny Halsey im Auftrag der geheimen Prodigium-Gesellschaft her ist. Gleichzeitig wird in London bei Bauarbeiten eine Ruhestätte der Templer entdeckt. Schnell müssen Jenny und Nick erkennen, dass beides zusammen hängt, Nick nun der "Auserwählte" von Ahmanet ist – und daran das Schicksal der Welt hängt…

  • 35mm: Ein analoges Heft für das analoge Kino im Zeitalter der digitalen Gesellschaft


    Ich habe es vermutlich schon mal (mehrmals?) erzählt – es macht mir Sorge, dass nach meinen Beobachtungen eine Generation nachwächst, die nur das "hier und jetzt" kennt, weil die absolut unkontrollierbare Flut an aktuellen Informationen und Formaten ihre gesamte Zeit frisst. Obwohl/weil wir immer mehr TV-Sender haben, sinkt die Zahl der ausgestrahlten "klassischen" Filme und Serien. Liefen früher noch Shows von vor 20, 30 Jahren halbwegs präsent, scheint die Verfallszeit mittlerweile bei fünf, maximal zehn Jahren zu liegen. Das "jetzt" hat das "früher" gefressen.

    Der Effekt: Zusammenhänge werden nicht gelernt, es fehlt der Kontext…