Thema: Mix
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Seit ich in den 80ern amerikanischer Blockbuster geschaut habe, bin ich ein Fan sogenannter Varsity Jackets, die ChatGPT so erklärt:
Eine Varsity Jacket ist eine amerikanische College-Jacke, die ursprünglich Leistung auszeichnete und heute vor allem ein stylisches Fashion-Statement ist.
Ihr kennt die Dinger alle:
Es gibt sie in tausend Farbkombinationen, meistens mit Lederärmeln und Wollkörper, angepasst auf die Farben der jeweiligen Colleges, aber auch komplett in dunklem Leder für den Biker-Sommer. Ein "american classic", auch sehr schön getragen 1957 von Michael Landon in I WAS A TEENAGE WEREWOLF:
Mein Problem: In Deutschland gab es die Dinger in den 80ern nicht – und auch kein Internet, um sie in den USA zu bestellen…
Der Besuch beim Black Forest Film Festival in Freiburg war ein kurzes Vergnügen – also genau die Sorte Vergnügen, die ich bevorzuge. Zeit für einen Bericht.
Man hatte mich gebeten, vor dem ersten Panel einen Impulsvortrag zu halten – ich musste erstmal perplexity.ai anwerfen, um mir den Begriff "Impulsvortrag" erklären zu lassen. Einleitend, einführend, knapp, präzise. Aha. Kann ich.
Außerdem schickte man noch ein paar vorbereitende Fragen für das KI-Panel.
Alles keine Zauberei. Ich schrieb meine Gedanken im Zug nach Freiburg zusammen, der übrigens – bei aller habituellen Kritik an der DB – pünktlich und erfreulich leer war:
Nicht weniger erfreulich: Bahnhof, Veranstaltungsort und Hotel lagen fußläufig in der Innenstadt…
Ich wollte den Weihnachtsbaum nicht vor unserem Ibiza-Urlaub kaufen, aber die LvA deutete leichte Enttäuschung an, dass wir an diesem Wochenende den Advent nicht einläuten können. Also bin ich zum Baum-Dealer unseres Vertrauens gefahren und habe eine schöne zwei Meter hohe Nordmann-Tanne abgeschleppt.
Der Baum bleibt bei uns üblicherweise bis zur tatsächlichen Weihnacht auf der Terrasse, manchmal sogar komplett. Die hauptsächliche Dekoration während der Outdoor-Phase war in den letzten Jahren immer eine Lichterkette mit einem beleuchteten Stern, die wir mal günstig bei Amazon geschossen hatten:
Die ist schon ziemlich gut, hat aber einige Macken: die acht Stränge müssen sehr vorsichtig ab- und aufgerollt werden, damit sie nicht hoffnungslos verheddern…
Im Sommer 2021 habe ich mich durchgerungen und in meinen Augen überteuerte und hochwertige Schuhe gekauft, die mir empfohlen worden waren – auch, weil meine rechte Ferse immer mehr Komfort, aber immer weniger Style verlangt:
"Innovatives Sohlensystem", "3D-Stretch", "ein einzigartiger Lifestyle-Schuh" – genug Gründe, die Merino Runners von Giesswein nicht zu kaufen. Was mich vor allem ärgerte: für die eigentlich selbstverständlichen fußstützenden Einlagen wollte der Hersteller noch mal 20 Euro extra. Sonst bleibt das Fußbett flach.
Egal, man muss (sich was) gönnen können und so kaufte ich die Wollschuhe mit der auffällig dicken Gummisohle für knapp 135 Euro nach Rabatt…
Vor ca. einem Monat flatterte über Facebook ein Gesuch in meine Inbox. Es war eine dieser Anfragen, die ich je nach Lust und Laune annehme, wenn der Terminkalender noch leere Stellen aufweist und mich das Thema interessiert.
Kurz gesagt: Das Black Forest Film Festival in Freiburg suchte einen redegewandten Experten, der sich – auch im Rahmen einer Diskussion – mit regionaler Phantastik auskennt, mit Mythologie, aber auch mit ihrem Gegenwartsbezug.
Ich hakte ein wenig nach, ließ mir dem Rahmen etwas genauer erklären, und schlug dann selber vor, mich auch noch beim Programmpunkt "KI & Kreativität – Zwischen Algorithmus und Autorschaft" einzubringen…
Es ist mir eher zufällig bewusst geworden, dass ich in diesem Jahr seit 35 Jahren mehr oder weniger regelmäßig zu Pressescreenings von neuen Filmen gehe. Das Prozedere hat sich über die Jahre verändert und heute ist ein so guter Tag wie jeder andere, um davon zu erzählen. This is my history. Your mileage may vary.
Tatsächlich habe ich das Thema vor 17 Jahren (!) schon mal durchgekaut, aber damals eher nüchtern und aus Frust. Das hier ist eher eine stille Danksagung.
Angefangen hat alles – natürlich – mit meinem Einstieg als Redakteur beim GONG 1990…
Weil in Trudering doch deutlich weniger los ist als in der Innenstadt, bin ich mit der LvA heute vormittag nach Schwabing gefahren – einen Kaffee trinken, Blumen kaufen, ein bisschen "inner city vibe" spüren. Und kaum ist man eine Stunde unterwegs, hat man schon wieder genug Bilder für einen Beitrag beisammen.
Über die Eröffnung des ersten Münchner Uniqlo hatte ich vor über einer Woche geschrieben. Ich habe die Begeisterung nicht verstanden, mit der die Leute in der Eiseskälte standen, nur um bei einem Mode-Filialisten einzukaufen, den es anderswo schon lange gibt und der seine Ware auch komfortabel online anbietet…
Den Titel werdet ihr schon noch verstehen, keine Sorge.
Das hier wird kurz und schmerzlos: Am Mittwoch hatte ich den Frankster wegen der nächsten Fotostory hier (be very afraid!), und wie üblich haben wir rücksichtslos und leichtsinnig geschlemmt. Von der Pizza Tiramisu habe ich schon berichtet, darum konzentriere ich mich nun auf das Hauptgericht.
Es gab zwei Pizzen ähnlicher Ausrichtung, aber verschiedener Preisklassen:
Dazu mexikanische Cola:
Fangen wir mit den Pizzen an – einmal die "Grillfest" von (angeblich) Italiens Nummer 1-Pizzamarke ITALPIZZA. Mit Salami, Salsiccia, und Bacon…
Es ist 12 Jahre her, dass ich in London eine Filiale der mir bis dahin unbekannten Modekette UNIQLO entdeckt habe – damals habe ich noch gemutmaßt, man würde für einen Einstieg in den deutschen Markt einen anderen oder zumindest etwas angepassten Namen finden müssen.
Für mich war und ist UNIQLO der perfekte Laden für qualitativ gute und zuverlässige Basics. Ich habe mittlerweile fast nur noch Socken von denen, ebenso sehr viele T-Shirts für drunter (Airism) und drüber (Uniqlo U). Zwei Sweatshirts, eins in Sydney und eins in Berlin gekauft…
Ich kritisiere nicht mehr allzu oft Texte fremder Leute. Nicht, weil es keinen Anlass gäbe. Meine Zeile-für-Zeile-Verrisse könnte ich als schlecht/nicht bezahlten Vollzeitjob angehen. Aber es ist so fruchtlos, weil es nichts ändert. Keiner der Autoren wird jemals sagen "oh ja, da habe ich ziemlichen Kappes geschrieben, in Zukunft lasse ich das von einem Kollegen vor der Veröffentlichung gegenlesen".
Es geht auch zu oft um Politik, und damit meine ich nicht einmal die Politik der Politiker, sondern Gender-Politik, Generationen-Politik, Sprach-Politik. Was ich vorwerfe, mögen Andere als legitime Argumentation verteidigen…