• Seltsam? Aber so steht es geschrieben…


    Der Tag war zu heiß, das Gewitter zu kurz, um noch einen langen Beitrag zu schreiben. Aber durch die Email eines Freundes in Michigan wurde ich heute darauf gebracht, mal wieder einen launigen Schwank aus meinem Leben zu erzählen.

    Zuerst einmal empfehle ich allen geneigten Lesern, sich hier die Kataloge des Hollywood-Auktionshauses "Profiles in History" herunterzuladen. Und wenn ihr in drei Tagen fertig gelesen und ausgeträumt habt, könnt ihr diesen Beitrag weiterlesen…

    Die Kataloge sind echte Prachtstücke, die in gedruckter Form selber Sammlerwert haben, und jedem Filmfan die Tränen in die Augen treiben…

  • Lieber Herr Stapleton…


    Sie als Teamchef des T-Mobile-Teams bei der Tour (nein, das ausgeleierte "de Farce" lasse ich mal weg) haben sicher momentan keinen so schönen Job. Sie betreuen mit bekennenden Dopern einen Rennstall, der auch nicht ganz sauber ist. Wäre alles nicht so schlimm – wenn es nicht wieder mal rausgekommen wäre. Ist es aber.

    An Ihnen hat es nicht gelegen, wie Sie (laut SPIEGEL) versichern: " Wir führen keine Anti-Dopingtests im Team durch. "

    Das ist löblich. Anti-Dopingtests sind die Pest. Fast so schlimm wie Dopingtests…

  • Bunte Sachen – Nazis, Horror & Sex!


    Gerade weil die Kollegen der Medienblogs momentan so schwere und bedeutsame Themen durchkauen, übe ich mich lieber noch in der außerordentlich erträglichen Leichtigkeit des Seins, bevor in 11 Tagen das "Fantasy Filmfest 2007" losgeht. Dann habe ich viel zu gucken – und sicher auch viel zu berichten.

    Bis dahin noch ein paar mehr oder minder kuriose Bilder, die kein armseliges Leben in den Tiefen meiner Festplatte führen sollen…

    Weil wir das Thema Gruselromane dieser Tage ja schon mehrfach hatten – hier ein Original-Autogramm, welches der Heftchenautor Dan Shocker (aka Jürgen Grasmück) mir in den 80ern schickte:

    Thematisch passend – das neulich in den Kommentaren erwähnte Titelbild von Professor Zamorra:

    Wenn das George Lucas merkt…

  • John Sinclair – eine deutsche Legende (2)


    Okay, zu meiner Freude hat euch die John Sinclair-Galerie gestern gut gefallen. Dann lasse ich gleich mal Teil 2 folgen.

    Heute geht es um die Unsitte von Schundheftchen, bekannte Filmmotive einfach für ihre Cover zu kidnappen. Das macht es den Zeichnern leichter, und es spart Geld und Zeit. Bei "John Sinclair" kam es anfangs sehr selten vor, weil Sinclair-Hauszeichner Vicente Ballestar sich für sowas nicht hergibt.

    Aber die ökonomischen Realitäten (und der nachlassende Schaffensdrang Ballestars) zwangen den Bastei Verlag schließlich, auf vorgegebene Motive zurückzugreifen.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, 18 Cover auszusuchen, und die Original-Vorlagen zu recherchieren…

  • King Kong spielt Ping Pong in Hong Kong


    Und weil man auch mal gerne was auf die Ohren bekommt, spiele ich euch mit Freuden die unerträglichste Superhelden-Titelmusik, die je mein Gehör beleidigte.

    Es handelt sich um den Titelsong von "Crash! Che botte – strippo strappo stroppio", auch bekannt als "3 Fantastic Supermen in the Orient", eine der diversen Fortsetzungen des legendären und sehenswerten "3 Supermänner räumen auf" mit Brad Harris (der zweite Teil lief hierzulande als "Drei tolle Kerle", der armselige letzte Teil als "Crash Boys"). Mehr dazu hier.

    Der Mann mit dem Kehlkopfkrebs am Mikro dieses Kleinods ist Ernesto Brancucci, der sich für solche Projekte auch gerne mal "Bob Deramont" nannte…

  • John Sinclair – eine deutsche Legende (1)


    Wie ich neulich schon mal erwähnte, habe ich in meiner Jugend phasenweise fanatisch die Horrorheftchen über den Geisterjäger "John Sinclair" verschlungen.

    Für die Fans habe ich mal weiter unten eine Galerie der schrägsten Cover zusammen gestellt – unbedingt ansehen!

    Die "John Sinclair"- Fernsehserie ist eigenes Kapitel wert. Und das werde ich, Zeit und Laune vorausgesetzt, auch noch schreiben.

    Heute habe ich aber ein GANZ besonderes Schmankerl für euch – die drei Titelmusiken der TV-Serie. Wieso drei? Ganz einfach…

    Angefangen hat alles mit diesem Song, den Endemol zum Rohschnitt der ersten Folgen lieferte:

    Überraschungsfrei war man in Köln bei RTL nicht gerade begeistert, und bat um eine neue Version, die etwas mehr dem Mystery-Aspekt der Serie entsprach…

  • Blogbeitrag verworfen


    UPDATE : Engadget vermeldet: "Even though they wield supreme control over the laws of physics, Steorn had to cancel tonight’s event "due to technical difficulties." We’d laugh if it wasn’t so pathetically tragic. The live stream is now rescheduled ambiguously to the 5th July. Now move along folks, there’s nothing to see here."

    UPDATE 2 : Die Demonstration ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Big surprise.

    Ich wollte eigentlich auf diesen Artikel verweisen. Ich wollte warten, bis sich die Funktionsuntüchtigkeit der beschriebenen Free Energy Maschine bewiesen hat…

  • Lieber Oliver Pocher…


    Sie haben viel einstecken müssen. Der unnötige und unpassende Vergleich mit Harald Schmidt lässt Sie schlechter aussehen, als Sie vermutlich sind. Vermutlich – weil ich mir nie eine Ihrer Sendungen angesehen habe. Bei Ihrem Auftritt auf dem Tollwood-Festival habe ich auch nicht im Publikum gesessen. Was ich von Ihnen weiß, stammt aus penetrant oft wiederholten Trailern auf SAT.1 Comedy, und ein paar Beiträgen in Zeitungen und Zeitschriften.

    Nun stelle ich mich vielleicht gegen Trend und Mehrheit, wenn ich sage – ich finde Sie gar nicht so schlecht…

  • Ich bin ein Verbrecher


    Eigentlich wollte ich mit der weniger spektakulären Überschrift "Ich bin ein Raubkopierer" anfangen, aber laut der "Zukunft Kino Marketing" ist es ja ein und dasselbe. Ich halte meine Raubkopien allerdings für legale Selbstverteidigung gegenüber einer Industrie, die scheinbar besessen davon ist, den legalen Besitz von Software so kompliziert und unkomfortabel wie möglich zu machen.

    Meine Gegenstrategie ist einfach: Ich hole mir halblegal das, was mir für meinen Kaufpreis vorenthalten wurde.

    Drei Beispiele: