Thema: Mix
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Kommentator Nobby hat vollkommen Recht: Ich habe in letzter Zeit das, was mein Blog eigentlich von anderen Blogs unterscheiden sollte, vernachlässigt. Die Einblicke in meine Arbeit und in die Branche sind weniger geworden.
Das hat unter anderem damit zu tun, dass es aktuell nicht so viel zu berichten gibt. Seit Dezember arbeite ich mit massiv gebremstem Schaum, denn die Rezession hat gerade im Bereich Fiction-Produktionen für das Privatfernsehen massiv durchgeschlagen. Allerorten werden Projekte abgesagt, Budgets gekürzt, Sendeplätze gestrichen. Statt mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen, oder mich verrückt zu machen, entspanne ich ein wenig, und warte auf bessere Zeiten…
Zeit für "Dog Content". Bei meinem Freund und Kommentator Doc hat es Nachwuchs gegeben:
Zwei Wochen alt: Drei Lhasa Apso-Welpen – echte Luxus-Wauzis. Wenn die größer werden, sehen sie ungefähr so aus. Nach ein paar Monaten entwickeln sie dann für gewöhnlich Superkräfte:
Wenn man sie nicht regelmäßig zum Friseur bringt, kann das böse Folgen haben:
Der Hund ist in so einem Fall auch zur Reinigung von Hartholzböden geeignet (ohne Politur!).
Wer ernsthaftes Interesse hatte, so einem herzallerliebsten Knuddelchen ein außergewöhnlich gutes Zuhause zu bieten, kann sich wegen der Details und der Preise hier an den Doc wenden…
Neue Serien, nächste Runde.
Erinnert ihr euch, was ich zu Tom Selleck geschrieben habe? Der war von Anfang an dazu auserkoren, TV-Star zu sein, und wurde solange durch immer neue Produktionen geschleust, bis es endlich klappte: "Magnum".
Nathan Fillion ist Tom Selleck für das 21. Jahrhundert. Der Kanadier hatte seine erste größere Serienrolle in der Sitcom "2 guys, a girl, and a Pizza place". Danach begegnete er Joss Whedon, was ihm wiederkehrende Rollen in "Buffy", "Firefly" und "Drive" einbrachte. Außerdem spielte er in dem Alicia Silverstone-TV-Vehikel "Miss Match" mit, und in "Desperate Housewives"…
Ich weiß, 9 Minuten sind für Internetter eine Ewigkeit, und der Text erfordert Konzentration. Aber ich bitte euch so selten um etwas – also schaut es euch an. Ganz. Und denkt drüber nach:
Wie ist mir das schon so gegangen, wie oft haben mir die Worte gefehlt, und wie oft war da diese Wut auf Menschen, deren Leben so leer ist, dass sie es mit absurden Märchen füllen müssen, die andere dann glauben sollen?
Vielleicht werde ich den Text aufschreiben, ausdrucken, in der Brieftasche umher tragen, und wenn mir das nächste mal eine "individualistische Goldschmiedin" erzählt, sie "arbeite jetzt verstärkt mit Energien", werde ich ihn hervor ziehen, ihr wortlos in die Hand drücken, und mich auf den Weg nach einem Drink und einem besseren Gespräch machen…
Der American Movie Channel (AMC) stellt auf seiner Webseite Dutzende B-Movies aus allen Genres als Stream zur Verfügung – Vollbild möglich, und in teilweise erstaunlich guter Bildqualtät. Jetzt steht eurer ganz eigenen Movie-Mania nichts mehr im Weg!
Ein Klick auf das unten stehende Bild bringt euch hin:
Ich habe 1988 mein Abitur gemacht.
Kurios, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann. Mein Abi war sowieso ein eher bizarrer Abschluss meiner schulischen Laufbahn gewesen: Auf der Gesamtschule hatte ich mich unterfordert gefühlt, war zappelig und unkonzentriert gewesen, und wurde von den etwas einsichtigeren Lehrern dafür nicht bestraft, sondern mit Extraufgaben gefüttert. Ich kann mich nicht entsinnen, daheim jemals Hausaufgaben gemacht zu haben. Entweder habe ich das in den 5 Minuten-Pausen zwischen den Schulstunden erledigt, oder gar nicht. Unser Biolehrer Dr. Wilfert sagte mal: "Sie wären besser dran, wenn Sie nur halb soviel Arbeit daran verschwenden würden, die Aufgaben zu erledigen, wie sie brauchen, um sich drum herum zu schummeln"…
In der nächsten Woche finden überall in den USA "Tea Bag Parties" statt, mit denen konservative Wähler gegen die explodierenden Staatsausgaben und steigenden Steuern protestieren. Das lehnt sich natürlich an die legendäre "Boston Tea Party" an, mit der die Kolonisten sich einst gegen die hohe Besteuerung durch die britische Krone wehrten ("no taxation without representation!").
Warum müssen Moderatorin Rachel Maddows und Wonkette-Bloggerin Ana Marie Cox aber die ganze Zeit kichern, wenn sie über das Thema reden?
Die Antwort hier – und unter diesen Vorzeichen ist der Beitrag tatsächlich hysterisch komisch…
Ich war schon immer ein massiver Fan von "Green Lantern" – Superheld & Science Fiction ist für mich eine explosive Kombi (ich stehe ja auch auf die Legion der Superhelden). Außerdem fasziniert mich der Gedanke, dass seine Kräfte nicht festgeschrieben sind, sondern auf Willenskraft und Vorstellungsvermögen basieren.
Und schließlich hat er einfach einen saucoolen Spruch drauf: "In brightest day, in blackest night, no evil shall escape my sight. Let those who worship evil’s might, beware my power – Green Lantern’s Light!"
Das sollte man eigentlich verbindlich aufsagen müssen, wenn man seinen iPod ans Stromnetz hängt…