• Filmen? Fotografieren? Föllig furscht?


    Gestern habe ich für die LandIdee eine Reportage mit einem Fotografen gemacht, der mir bis dato unbekannt war. Die Zusammenarbeit mit Bodo war so entspannt und professionell, wie man es sich nur wünschen kann.

    Es gibt von ihm einen kurzen Image-Film im Internet:

    Erstaunlich finde ich in diesem Fall weniger den Inhalt, mehr die Technik – gedreht wurde der gesamte Clip mit der hier:

    Stimmt genau: Eine Fotokamera, die in der Basisversion keine 1300 Euro kostet.

    Neu ist das nicht: Das Staffelfinale von "Dr. House" wurde dieses Jahr mit der nur wenig teureren Canon EOS 5D gedreht…

  • Lieber Harald Schmidt…


    … stand hier bis gerade eben noch.

    Dann mailte Thomas Lückerath, dass er den Beitrag toll fände – ob er ihn für DWDL kaufen könne? Weil ich nun gerade mal gar keinen Geschäftssinn habe und Thomas außerordenlich gut leiden kann, habe ich ihm den Text stattdessen geschenkt.

    Ihr findet ihn deshalb jetzt hier. Und ich bin ein klein wenig stolz.

  • Kleinkram zum Sonntag


    Ab morgen gibt es wieder substanziellere Beiträge, versprochen – die neue "LandIdee" ist nämlich endlich fertig. Dann kann ich auch ein paar Filme weggucken, die schon zu lange bei mir im Regal stehen.

    Aber heute präsentiere ich euch wieder eine Sammeltasse obskuren Unfugs, der mir unter die Augen gekommen ist.

    Zuerst einmal danke ich 13th Street für die Bereitstellung amüsanten Klopapiers auf dem diesjährigen Fantasy Film Fest:

    Als nächstes ist SPIEGEL online dran – hier hat augenscheinlich die Übersetzung versagt:

    "Huhn aus dem Meer" dürfte auch den sprachlich weniger Begabten seltsam vorkommen…

  • The Neverending Wertstoffhof Story: Angebot des Monats


    Kartonagen waren es heute, die dringlich entsorgt werden mussten. Aus Routine schaute ich in den kleinen Bau mit den "zu gut zum Wegschmeißen"-Sachen. Eine lebensgroße Verona (noch) Feldbusch im Negligé (aber leider aus Pappe) fiel mir spontan ins Auge, dann ein tolles altes Radio.

    Wer allerdings das hier entsorgt hat, gehört in meinen Augen gehauen (Symbolfoto):

    Jepp, die komplette (?) SZ-Bibliothek, Hardcover, in fabrikneuem Zustand. Von "Meine Name sei Gantenbein" zu "Hotel New Hampshire", von "Frühstück bei Tiffany" bis "Der dritte Mann". Einfach hingestellt. In einer großen Pappkiste…

  • Münchner Spaziergang (Bilderflut)


    Usability-Probleme gibt es nicht nur in der digitalen Welt – ein wenig nutzerfreundliches UI fand ich kürzlich in einem Aufzug:

    Die Klingelschilder haben keinen konkreten Bezug zu den nebenstehenden Stockwerken, ganz unten finden sich "U2" und "2". Wer ins Erdgeschoss will, muss den dritten Knopf von unten drücken, und in den ersten Stock kommt man ganz oben. Hätte man das Layout NOCH bescheuerter und willkürlicher gestalten können? Sicher. Aber darum geht es hier doch gar nicht!

    Vor dem Hotel Bayerischer Hof ist IMMER noch eine Gedenkstätte für Michael Jackson eingerichtet:

    Keine Ahnung, was die Fans antreibt, dem vor über einem Jahr verstorbenen Popsänger auf diese Weise zu huldigen, aber der Aufwand ist enorm:

    Da stehen auch tatsächlich ein paar junge Damen, die Interessierten das ganze phänomenale, revolutionäre, missverstandene, visionäre, unerreichte, geniale Leben des "King of Pop" erklären…

  • 18.9.2010 – die Elstercon 2010 in Leipzig: Der Wortvogel spricht zum Volk!


    Ahhh, Science Fiction-Conventions. Ich erinnere mich gut. Habe ich in den 90ern schließlich selbst oft genug besucht. FedCon, FantastiCon, Perry Rhodan-Con, Science Fiction-Tage Braunschweig, SF-Tage Dortmund, Mannheim, Köln, etc.

    Heuer ist es mal wieder soweit: Ich wurde gefragt, ob ich auf der "Elstercon 2010" sprechen möchte.

    Nun dachte ich mir, dass ein weiterer Vortrag über die glorreichen Zeiten von "Raumpatrouille" oder "Perry Rhodan – realistische Utopie oder faschistische Allmachtphantasie?" nicht not tut, und äußere mich ausführlich unter folgendem Motto: "Von Idioten umzingelt – über den Mangel an deutscher SF in Film und TV"

  • (Weg)Wurfpost – oder: Der Fluch des frei zugänglichen Briefkastens…


    Das hier habe ich gerade aus meiner Post gefischt:

    Ist nicht das erste Mal. Oder das zweite Mal.

    Da stellen sich mir so viele Fragen: Was treibt einen Menschen an, so einen Kappes auf eine Rechnung zu kritzeln? Was treibt ihn an, es ausgerechnet MIR in den Briefkasten zu werfen? Warum sehe ich das nie zeitig genug, um meinen Baseballschläger rauszuholen?

    Ach ja: Die Stadtteilzeitung habe ich ebenfalls aus dem Kasten geholt – auf dem ZWEI große, farbige und mit erklärenden Piktogrammen versehene Aufkleber "Bitte KEINE Werbung oder Stadtteilzeitungen" verkünden…

  • Liebe Unterhaltungsindustrie…


    … dieser Tage geht die Internationale Funkausstellung los. In Berlin. Habe ich im Radio gehört. Ich selbst werde wieder nicht dabei sein – seit 1994 habe ich die Veranstaltung nicht mehr besucht. Damals fiel mir vor allem auf. dass etliche Besucher augenscheinlich nur darauf aus sind, die größtmögliche Menge an Tüten und Prospekten mit nach Hause zu schleppen. Es ist wahrscheinlicher, dass man mich bei der " Venus 2010 " trifft. Da geht es auch um große Tüten.

    Egal.

    Deutschlandradio hat berichtet, was der Mega-Trend dieses Jahr ist…

  • Nur ein Quotenmeter bis zur Schmerzgrenze


    Ich habe in letzter Zeit einfach zuviel zu tun. Es ist nicht so, dass es mir an der Zeit fehlt, die Texte von Fabian Riedner durch den Kakao zu ziehen. Es fehlt mir sogar die Zeit, sie überhaupt noch zu lesen.

    Heute hatte ich aber mal wieder ein laues Stündchen, und da wollte ich (willkürlich ausgewählt) sehen, was der gute Fabian zur neuen Staffel "Heroes" (noch so ’ne Serie, die ich nicht gucke) zusammen stammelt.

    Es wird euch nicht wundern, dass ich fündig wurde.

    Nur ein paar Highlights:

    "Inhaltlich hatte das Format schon immer Schwächen, denn von den Fans und Kritikern wurde oft bemängelt, dass die Serie ihre Zeit brauche, um „in Fahrt“ zu kommen"…

  • Hohe Messlatte für niedrige Erwartungen: Indische Hulk-Ripoffs (+ Bonus)


    Gerade wenn man denkt, dass die Inder sich langsam ein wenig berappeln, was die Produktionsqualität ihrer Filme angeht:

    Es geht aber noch depperter:

    Continuity-Fehler bei CGI-Effekten sind mir übrigens neu. Man achte mal bei 1:12 drauf – das Balg trägt die Decke um die Hüften, bevor es bei 1:45 danach greift!

    Aber das ist wohl das kleinste Problem dieser Produktion…

    NACHTRAG : Ein Leser-Hinweis förderte das hier zu Tage: