• Vielleicht, weil Heiligabend ist…


    Es kam Post diese Woche. Drei Briefe:

    1) Ein Scheck mit Tantiemen

    2) Eine Information, dass die Müllgebühren sinken

    3) Ein Infobrief, dass meine Pflegeversicherung künftig steuerlich besser abgesetzt werden kann

    Und viele Karten von Freunden, Partnern, Kollegen.

    Nur gute Nachrichten. Kann ich selten nach dem Gang zum Briefkasten sagen.

    Gestern Abend Geschenke zu einer befreundeten Familie nach Starnberg gebracht. Freundlich empfangen, wie immer. Nur der Herr des Hauses ist nicht da. Schade. Wir beschließen, danach zum mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in der Münchner Innenstadt zu fahren…

  • Secret Identity! Wortvogel alias…


    … der Weihnachtsmann!

    Es war um die Jahrtausendwende. Meine Chefin rief an: Im Freundeskreis ist der "Santa" ausgefallen. Ungefähr ein Dutzend Kinder aus obszön wohlhabendem Hause drohte die "instant gratification" abhanden zu kommen. Ob ich nicht vielleicht…?

    Zeit für ein richtig gutes Kostüm war nicht mehr, billiger Plunder aus dem Kaufhaus musste reichen. Eine Schriftrolle, auf der sich seit Teenager-Zeiten meine Gäste verewigen, wurde zur "naughty & nice"-Liste umfunktioniert. Um der Authentizität willen färbte ich mir aber auch die Augenbrauen. Kissen als Ersatz für den damals noch nicht real vorhandenen Wanst unter den Mantel – fertig…

  • Raubkopierer töten die Spielbranche – NOT!


    Ich hatte schon mal drüber geschrieben (ich weiß bloß nicht mehr wo), dass es zu den Mythen der Computer-Industrie gehört, dass Raubkopierer Milliardenschäden anrichten und damit mittelfristig die Games-Industrie in den Ruin treiben. Den Schauermärchen der entsprechenden Verbände nach müsste man Richard Garriott, John Carmack und John Romero nicht in Villen und Penthäusern, sondern unter Brücken suchen.

    Zum Wochenende mal zwei Videos, die ungewollt, aber umso schöner illustrieren, was für ein Kappes das ist.

    Da wäre zuerst einmal die deliriös schlechte Anti-Raubkopierer-Hiphop-Hymne "Don’t copy that floppy!", die sich auch ohne Copyright problemlos auf die frühen 90er datieren lässt:

    Darf ich übrigens mal wissen, bei welchem Spiel man Anfang der 90er einfach blindlings auf die Tastatur eindreschen musste…

  • Flausch-Rausch zum Sonntag


    Der Niggemeier schmückt sein Blog zum Wochenende ja gerne mit Knuddeltieren. Heute mit Redaktionshund (?) Bambam.

    Ich setze Duke dagegen. Den habe ich kürzlich bei einer Reportage getroffen, und durch einen Belichtungsfehler des Fotografen ist dieses Bild zufällig entstanden:

    Ein Jahr alt – und groß wie ein Kalb.

  • Das große "Predator"-Rätsel – gelöst!


    "Predator" von John McTiernan ist einer der großen Horror/SF/Actionfilme der 80er. Ein Klassiker, den man auch fünfmal anschauen kann, ohne sich zu langweilen.

    Es gilt als ausgemacht, dass der baumlange Kevin Peter Hall in dem Kostüm des Außerirdischen steckte (er war auch u.a. der Bigfoot in "Bigfoot und die Hendersons"). Es hielt sich aber jahrelang das Gerücht, Jean Claude van Damme habe vor Beginn seiner großen Karriere den Kopfjäger aus dem All gespielt.

    Die IMDB schreibt dazu: "According to an interview with director John McTiernan, the "hole in the jungle" appearance of the Predator was played by Jean-Claude Van Damme in a "blue screen" (actually red) suit…

  • Sachen, die mich denken machen…


    Gestern war ich beruflich in Lüneburg. Da musste ich nach Hamburg fliegen und mit dem Mietwagen weiter fahren.

    Am Franz Josef Strauß-Flughafen in München traf ich am Gate auf etwas, das ich noch nie zuvor gesehen hatte:

    MediaMarkt to go? Echt? Weil man immer mal wieder denkt: "Scheiße, ich habe den iPod zu Hause liegen lassen!"? Oder ist das eher so eine weihnachtliche Angelegenheit, damit Geschäftsleute den Lieben daheim fix noch was Extravagantes mitbringen können? Irgendwann sind die Kinder die ewigen Flugzeug-Modelle aus dem Lufthansa-Shop doch leid…

  • Belanglose Erinnerungen, mit unangemessenem Enthusiasmus erzählt (1)


    Weil ich gerade praktisch keine Zeit habe, den ganzen Bilderkram raus zu suchen, den ich für meine nächsten Artikel brauche, fange ich heute mal mit einer losen Serie an, die sinnloser nicht sein könnte: Ich erzähle Anekdoten. Keine relevanten. Die unwichtigen. Die albernen. Die nicht immer lustigen. Das Zeug, das ich bei Partys raus lasse, wenn ich drei oder vier Drinks hatte. Nicht alle Details mögen mehr der "ganzen Wahrheit" entsprechen, gerichtsverwertbar sein. Even the names have been changed to protect the innocent.

    Den Anfang macht ein Geständnis: Ich musste während der Führerschein-Probezeit Anfang der 90er in die Nachprüfung…