• Adam Sandler ist hardcore


    Geiles Mashup: Szenen aus "Hardcore – Ein Vater sieht rot" mit George C. Scott von 1979 als Kommentar zum neuen Adam Sandler-Trailer:

    Ich schätze mal, das wird künftig so viral recycelt wie der Hitler-Ausraster aus "Der Untergang". Bin ich für.

  • Bildersturm: Waiting for my man


    Schön, dass man heute eigentlich immer eine Kamera dabei hat. Auch am Hamburger Flughafen: Ankunft, Men in Black, Schildchen, geputzte Schuhe, gepflegte Langeweile, wippende Füße, man kennt sich:
    Nett vom Baumarkt, wenn der Kauf der Farbe gleich den Lohn der getanen Arbeit verspricht:
    Wie subversiv wäre es, dem deutschen Handwerker statt "Illuminati" und "Ghost Rider" eine Edition mit "Welt am Draht", "Effie Briest" und "Willi Tobler" anzubieten?
    Der immer noch nicht endgültig vollzogene Umzug treibt mich dieser Tage wieder häufiger zum Wertstoffhof, mittlerweile jedoch in die "Filiale" nach Nord-Schwabing…

  • "plus": Fragwürdige Nachhilfe für Silver Surfer


    Keine Ahnung, ob ich das Heft mal im Flieger gelesen oder in einem Hotel vorgefunden habe. "plus" ist eine jene Zeitschriften, die den wachsenden Markt an "reifen" Konsumenten ansprechen will – einfach ausgedrückt: Leute mit Geld, aber jenseits der von der Werbewirtschaft immer umgarnten Jugend.

    Mir stößt wieder auf, dass Magazine für eine ältere Zielgruppe verzweifelt versuchen, jede Assoziation mit fortgeschrittener Lebenszeit unbedingt zu vermeiden. Wörter wie alt, Senioren, Opa oder Beerdigung kommen darin praktisch nicht vor. Es ist die Zielgruppe "that dare not speak its name"…

  • Happy Birthday to you, Happy Birthday to youuu, Happy Birthday, Mr. Peroy, Happy Birthday to youuu…


    Manchmal frage ich mich, welche Farbe der Himmel des Planeten hat, auf dem er lebt oder ob er als Kind kopfüber in eine heiße Badewanne gefallen ist, in der seine Mama gerade ihre Jeans mit Domestos entfärbt hat – aber er ist einer der fleißigsten Kommentatoren hier und anderswo, verliert angenehm schnell die Lust am Streit und stinkt nicht.

    Herzlichen Glückwunsch!

  • Wortvogel DOES give a shit – sorry also, dass ich dieses Video tatsächlich komisch finde…


    Manche Sachen schreibe ich hier schamgebeugt. Aber ich kann nicht anders.
    Es fing gestern mit dieser Meldung auf TMZ an:
    Ich dachte zuerst, das wäre irgendeine schweinische Referenz, was bei Frau Wilde ja nicht wirklich auszuschließen ist.

    Es stellt sich aber heraus, dass das T-Shirt sich auf einen neu synchronisierten Clip einer Natur-Sendung bezieht, der wohl so viral war, dass ich ihn komplett verpasst habe.

    Ich kann nicht sagen, WAS daran so lustig ist oder ob man sowas überhaupt lustig finden darf – aber je öfter ich das schaue, desto hysterischer muss ich darüber lachen…

  • Weltpolitik für Dummies – als Trickfilme


    Es macht mich schon ein wenig fassungslos, dass im asiatischen Raum immer mehr internationale Ereignisse (von Charlie Sheens Ausrastern bis zu Naturkatastrophen) in kruder Shooter-Optik per CGI animert werden. Vielleicht ist das der Vorbote einer analphabetischen Gesellschaft, die sich nur noch über Symbole, Farben und Animationen verständigt. Sprache wird langweilig, unspannend und altmodisch, Nachrichten werden rein szenisch codiert. Statt "Präsident Obama zeigte sich verärgert…" gibt es dann einen schwarzen Kopf zu sehen, der zu einer Cartoon-Fanfare explodiert.

    Dementsprechend sollte man denken, dass diese Animationen verständlich und konsumfreundlich gestaltet werden…

  • Basement squirrel feasts on YOUR nuts!


    Wir wohnen hier im Schwabing im zweiten Stock (sehr hoch, dank Altbau), und mein Arbeitszimmer geht in den begrünten Hof. Ein mächtiger Baum wächst vor dem Fenster – nicht zu üppig, um mir das Licht zu nehmen, aber üppig genug, um bei Gewittern gruselig-gemütlich zu schrubben und zu knarzen.

    Schon nach ein paar Tagen fiel mir auf, dass man prima den Eichhörnchen zusehen kann, wie sie auf dem Baum ihrem Tagewerk nachgehen, hüpfen und spielen und damit meinen "daily squee" erzeugen. Schnell stellte ich mir die Frage, ob man durch Bestechung noch besser Freund mit den putzigen Gesellen werden könnte…